Newsletter von Haus & Grund Bonn/Rhein-Sieg 20.12.2022

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INHALT

VEREINSNACHRICHTEN
SERVICE
KOMMUNAL/REGIONAL
POLITIK FÜR DAS IMMOBILIENEIGENTUM
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Frohe Weihnachten und ein entspanntes, gelingendes Neues Jahr




Liebe Leserinnen und Leser,

Haus & Grund Bonn/Rhein-Sieg wünscht Ihnen und Ihren Familien ein frohes, gesegnetes Weihnachtsfest. Alle guten Wünsche gelten auch für das Neue Jahr 2023. Der Bedarf an schlimmen Nachrichten ist mehr als gedeckt. Darum hoffen wir auf bessere Schlagzeilen, weniger Gewalt, keine Katastrophen und viele glückliche
Momente, die Ihnen Freude schenken mögen.
 
Das senden Ihnen Vorstand, Beirat, Hauptgeschäftsstelle und die Newsletter-Redaktion.

Weihnachten 2022

 
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VEREINSNACHRICHTEN

Haus & Grund-Vermieterbefragung bis zum 15. Januar verlängert - "Machen Sie mit! Herzlichen Dank!"


Über das wirtschaftliche Verhalten der privaten Kleinvermieter auf dem Mietwohnungsmarkt liegen bislang bundesweit nur äußerst wenige belastbare Daten und Fakten vor. Haus & Grund Deutschland erhebt daher seit dem Jahr 2014 Daten, um diesen Missstand zu beheben.
 
Wie Bonns Hauptgeschäftsführer Markus Gelderblom mitteilt, hat sich Haus & Grund Bonn/Rhein-Sieg nun erstmalig der online durchgeführten Befragung angeschlossen. Unter https://www.hausundgrund-vermieterbefragung.de/xmedia/bonn-rhein-sieg können Vermieterinnen und Vermieter  noch bis zum 15. Januar 2023 an der regionalen Vermieterbefragung teilnehmen.
 
Gelderblom: „Anhand der gewonnenen Daten wird die Eigentümergemeinschaft zukünftig weit besser in der Lage sein, für die politische Vertretung des privaten Immobilieneigentums noch bessere Argumente zu entwickeln, um so gegenüber der Politik und der Öffentlichkeit noch überzeugender für Sie eintreten zu können.
 
Auch wenn Sie in den letzten Monaten schon viele zusätzliche und sicher auch lästige Aufgaben als Vermieterin und Vermieter erfüllen mussten: Bitte unterstützen Sie unser Anliegen, indem Sie auch in Ihrem eigenen Interesse an der Befragung teilnehmen! Machen Sie mit und herzlichen Dank!“
 
Noch Fragen? Hauptgeschäftsführer Markus Gelderblom antwortet: Tel. 0228/9692670.

 

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VEREINSNACHRICHTEN

Haus & Grund-Servicezeiten in der Weihnachtswoche werden zurückgefahren









H&G-Geschäftsstelle „zwischen den Jahren“ im Feiertagsmodus.             ©Haus & Grund
 

Zwischen Weihnachten und Neujahr gibt es in der Hauptgeschäftsstelle von Haus & Grund Bonn/Rhein-Sieg eingeschränkte Besuchszeiten. Die Geschäftsstelle ist von Dienstag, 27. bis Donnerstag, 29. Dezember 2022 zwischen 9.30 Uhr und 15 Uhr geöffnet. Freitag, 30. Dezember, endet die Bürozeit bereits um 12 Uhr.

Für telefonische Kurzberatungen gelten folgende Zeiten: Dienstag bis Donnerstag von 11 bis 12 Uhr und 14 bis 15 Uhr. Freitag endet die Telefonsprechstunde bereits um 12 Uhr.

Am 2. Januar 2023 ist alles wieder „normal“. Dann ist die Geschäftsstelle wieder von 8 bis 17 Uhr, freitags bis 12 Uhr, geöffnet.

 
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SERVICE

Bonner Trinkwasserpreise werden zum 1. Januar 2023 erhöht




Unser Wasserreservoir ist die Wahnbachtalsperre . Foto: WT-Verband
 
SWB Energie und Wasser wird zum 1. Januar 2023 die Grund- und Mengenpreise des Bonner Trinkwassers erhöhen, da sowohl die Bezugskosten als auch Lohn- und Materialkosten gestiegen sind.
 
Der Grundpreis steigt zum Jahreswechsel um 1,53 Euro brutto pro Monat und Zähler, der Mengenpreis durch die erhöhten Bezugskosten um 0,21 Euro brutto pro Kubikmeter Trinkwasser.
 
Die Preisanpassung zum 1. Januar 2023 bedeutet für einen Vier-Personen-Haushalt in einem Mehrfamilienhaus mit acht Wohneinheiten eine Mehrbelastung von 2,74 Euro im Monat; für Immobilieneigentümer in einem Einfamilienhaus eine Mehrbelastung von 4,07 Euro pro Monat, ebenfalls errechnet im Durchschnitt für einen Vier-Personen-Haushalt. Die Erhöhung der Wasserpreise gilt für alle Bonner Stadtbezirke: Bonn, Hardtberg, Beuel (außer Hoholz) und Bad Godesberg.
 
Die Gründe für die neuen Preise sind vielfältig. Mit gestiegenen Stromkosten wachsen auch die Bezugskosten. Darüber hinaus schlagen steigende Tiefbau-, Arbeits- und Lohnkosten zu Buche. Ein weiterer Faktor sind die notwendigen Investitionen in den Ausbau einer nachhaltig ressourcenschonenden und wirtschaftlichen Trinkwasserversorgung.
 
Steigende Kosten schlagen  sich bundesweit bei den Trinkwasserpreise durch. SWB Energie und Wasser liegt in der Preisentwicklung im Bundesdurchschnitt.

 
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SERVICE

Befüllschäden bei der Heizöllieferung vermeiden - Erste Tanks übergelaufen

Die Untere Wasserbehörde der Stadt Bonn appelliert an alle, die ihre Gebäude und Wohnungen mit Heizöl beheizen, Befüllschäden zu vermeiden und die wasserrechtlichen Vorschriften zu beachten.  Auch in Bonn sind beim Anlegen des „Wintervorrates“ bereits mehrere Tanks übergelaufen. Und das kann teuer werden.
 
Vor einer Tankbefüllung sind Maßnahmen durch das beliefernde Unternehmen zu treffen. Dabei muss insbesondere dafür gesorgt sein, das maximal zulässige Abgabevolumen vor dem Befüllen festzustellen. Wichtig ist, dass u.a. dem Lieferanten die zu befüllenden Tanks sowie Füllstutzen gezeigt werden.
 
Das Einstellmaß der Sicherheitseinrichtung „Grenzwertgeber“ darf auf keinen Fall verändert werden! Es ist erforderlich, dass alle Tätigkeiten an oberirdischen Tankanlagen mit mehr als 1.000 Liter nur durch zertifizierte Tankschutzfirmen durchgeführt werden.
 
Für Eigentümer wichtig: Sofern ein Unternehmen die Befüllung ablehnt, lassen Sie sich den Grund dafür mitteilen. Bitten Sie um eine schriftliche Mitteilung der festgestellten Mängel und lassen Sie diese unverzüglich ordnungsgemäß beseitigen, so dass alle sicher durch den Winter kommen und es keine Ölunfälle zu beklagen gibt, die zu Umweltschäden führen können.        


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KOMMUNAL/REGIONAL

Polizei verlängert "Strategische Fahndung": Fallzahlen weiter auf hohem Niveau - Schutzziel Wohnungen bleibt im Focus - Abwehrmaßnahmen wirken









Symbolbild Strategische
Fahndung ©Landesinnenministerium NRW
 

Polizeipräsident Frank Hoever hat die "Strategische Fahndung" zur Verhütung von Taschendiebstählen bis zum Ende der Weihnachtsmärkte in Bonn am 23.12.2022 verlängert. Dadurch sollen potentielle Taschendiebe weiterhin abgeschreckt, Straftaten verhindert und Täterstrukturen aufgedeckt werden.
 
Für den Deliktsbereich des Wohnungseinbruchs werden die Maßnahmen bis zum Ende der Weihnachtsferien am 09.01.2022 verlängert, denn insbesondere über die Weihnachtage und in den Ferien wird erfahrungsgemäß verstärkt eingebrochen.
 
Die Fallzahlen des Wohnungseinbruchsdiebstahls sind im Jahr 2022 im Vergleich zum Vorjahr deutlich angestiegen. Insgesamt wurden in diesem Jahr im Verantwortungsbereich der Polizei Bonn bisher (Stand 13.12.2022) insgesamt 864 Wohnungseinbruchdiebstähle registriert. Das sind 123 Taten mehr als im gleichen Zeitraum des Vorjahres. Brennpunkte sind weiterhin die Bonner Innen- und Nordstadt sowie Duisdorf, Endenich und Königswinter.
 
Taschendiebstähle sind seit Beginn der vom Behördenleiter angeordneten "Strategischen Fahndung" im Zeitraum vom 18.11.2022 bis 13.12.2022 zurückgegangen. Behördenweit wurden in dem vorgenannten Zeitraum 95 Delikte erfasst. Das sind 37 Taten weniger als im Vergleichszeitraum des Vorjahres.
 
Die Maßnahme zeigt Wirkung, denn sie ist im Gesamtspektrum gefahrenabwehrender Optionen eine geeignete Methode, um insbesondere bandenmäßig begangene Taschendiebstähle und Wohnungseinbrüche zu verhüten. Dabei hat die Polizei auch berücksichtigt, dass Fallzahlen beim Taschendiebstahl und Wohnungseinbruch sich „auf einem insgesamt hohen Niveau bewegen", so Polizeipräsident Frank Hoever.
 
In den ersten vier Wochen der "Strategischen Fahndung" wurden insgesamt 2.352 Personen und 1.559 Fahrzeuge kontrolliert. Neben der eigentlichen Zielrichtung der "Strategischen Fahndung" wurden 78 Ermittlungsverfahren wegen Straftaten eingeleitet (davon 43 Verkehrsstraftaten), 109 Ordnungswidrigkeitenanzeigen gefertigt und 327 Verwarngelder wegen diverser Verkehrsverstöße erhoben. Zudem wurden vier Personen aufgrund bestehender Haftbefehle festgenommen. Bei den Kontrollmaßnahmen konnten 89 Personen überprüft werden, die der Polizei bereits durch die Begehung von Eigentumsdelikten bekannt waren. Bei drei Personen wurden Einbruchswerkzeuge und Masken sichergestellt. "Wir sind überzeugt davon, dass wir die gewonnen Erkenntnisse auch sehr gut dazu nutzen können, um Täterstrukturen zu erkennen und so im Ergebnis letztlich auch Straftaten zu verhindern. Die Erkenntnisse aus der Strategischen Fahndung sind insoweit auch wichtige "Puzzleteile" für eine erfolgreiche Ermittlungsarbeit der Kriminalpolizei", so Hoever weiter.

 
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POLITIK FÜR DAS IMMOBILIENEIGENTUM

Eigenheime werden überwiegend aus dem Bestand erworben: Haus & Grund fordert mehr Wumms bei Wohneigentumsförderung


„Das von Bundesbauministerin Geywitz geforderte Umdenken beim Eigenheim findet längst statt.“ So kommentierte Haus & Grund-Präsident Kai Warnecke den Appell der Ministerin, weniger neu zu bauen und bestehende Gebäude zu sanieren. „Wie Geywitz‘ eigene Behörde, das Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung, unlängst mitteilte, wird Wohneigentum zu knapp 80 Prozent aus dem Bestand erworben“, erläuterte Warnecke.
 
Er wies zudem darauf hin, dass das Einfamilienhaus die beliebteste Wohnform sei. Während die Fertigstellungen in den letzten Jahren konstant blieben, sei die Nachfrage nach Einfamilienhäusern im Bestand massiv gestiegen. Vor diesem Hintergrund erkläre es sich nicht, warum die geplante Wohneigentumsförderung nur auf den Neubau abziele. „Die neue Eigentumsförderung der Bundesbauministerin muss dringend auch den Kauf bestehender Häuser umfassen – und zwar mit deutlich mehr Wumms als bisher vorgesehen“, forderte Warnecke.
                                                                     
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