Newsletter von Haus & Grund Bonn/Rhein-Sieg 20.09.2022

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VEREINSNACHRICHTEN
SERVICE / TERMINE
KOMMUNAL / REGIONAL
BONNER BAUPERSPEKTIVEN
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VEREINSNACHRICHTEN

H&G mit Infostand und Vortrag auf der Immobilienmesse - Energiekrise und Preisexplosion zogen 1800 Messebesucher in den Telekom Dome


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Viel los am H&G-Messestand. V.r.n.l.: Melanie Reitler, Kai Schmidt,
Elke Düzgün, Markus Gelderblom. Foto: Axel Vogel
 
Für Andrang auf der 10. Bonner Immobilienmesse sorgten zwei hochkarätige aber befürchtete Ereignisse: Die explodierenden Energiekosten und die Veränderung der Wärme- und Stromproduktion aus natürlichen, erneuerbaren Quellen, auf die politische Entscheidungen wenig bis keinen Einfluss haben.
 
Auch der Messestand von Haus & Grund Bonn/Rhein-Sieg war gut besucht. Dort informierten Hauptgeschäftsführer Markus Gelderblom, Vertrauensanwalt Kai Schmidt sowie Elke Düzgün und Melanie Reitler aus dem Team der Geschäftsstelle.
 
Über den Vortrag von Markus Gelderblom berichtete Axel Vogel in GA-online wörtlich:
 
„Wie stark das Thema Energiekosten Immobilienbesitzer belastet, bekommt Markus Gelderblom, Hauptgeschäftsführer von Haus & Grund Bonn/Rhein-Sieg, fast täglich mit; „70 bis 80 Prozent der Anfragen unserer Mitglieder drehen sich um das Thema." Vor allem gehe es darum, ob die Mieter in der Lage sein werden, die verauslagten Heizkosten der Vermieter letztlich auch zu bezahlen, so Gelderblom, der am Samstag ebenfalls einen Fachvortrag zu dem Thema hielt. Allein beim Gas, rechnet Gelderblom vor, liege der Großhandelspreis bei derzeit 284 Euro pro Megawattstunde. Bedeutet: 914 Prozent mehr, als im August vergangenen Jahres.“

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VEREINSNACHRICHTEN

H&G gratuliert zum zehnten Geburtstag der Bonner Energie Agentur


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Tragende Säulen der BEA: v.l.n.r.: Geschäftsführerin Celia Schütze, Vorsitzende Monika Hallstein, OB Katja Dörner und H&G Hauptgeschäftsführer Markus Gelderblom. Foto: Meike Böschemeyer
 
Der Stadtrat fasste 2010 den Beschluss, OB Jürgen Nimptsch, heute Beiratsmitglied von Haus & Grund Bonn/Rhein-Sieg, setzte ihn um. Vor zehn Jahren wurde die Bonner Energie Agentur gegründet. Die Haus & Grund-Vereine Bonn/Rhein-Sieg und Bad Godesberg waren von Anfang an als Mitglieder und Unterstützer dabei – und gratulierten beim großen Geburtstagsfest im Uni-Klub.
 
Markus Gelderblom, Hauptgeschäftsführer von Haus & Grund Bonn, hält die von Celia Schütze geleitete Beratungsinstitution für eine unverzichtbare Einrichtung. Sie wurde zu einem unentbehrlichen Ratgeber. Die Notwendigkeit ihrer Existenz war allen Beteiligten von Anfang an klar. Die BEA, wie die Agentur in fast liebevoller Abkürzung heißt, entfaltete ihre Bedeutung und das Gefühl für ihre Unverzichtbarkeit von Anfang an. In Zeiten des härter werdenden Kampfes gegen die Klimakrise, der Energiewende und der steigenden Energiepreise war sie nötig wie nie zuvor. Die Nachfrage nach Rat hat sich zu einem stürmischen Andrang mit z.T. wochenlangen Wartezeiten für Einzelberatungen entwickelt. Online-Seminare testen mit großer Nachfrage die Grenzen der Kommunikationstechnik. Auf Messen, Haus & Grund-Tagen, vielen öffentlichen Veranstaltungen stehen die Beratungsteams auch an Wochenenden zur Verfügung. Ihr fast schon missionarischer Eifer ist nachvollziehbar. Sie sind fest von ihrem Auftrag überzeugt. Für Änderungen gibt es keine Alternativen.

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SERVICE / TERMINE

26. September: Online Infoabend über die Wärmepumpe


Angesichts steigender Energiepreise denken viele Bonnerinnen und Bonner darüber nach, auf eine klimafreundliche Wärmepumpe umzusteigen.
 
Am Montag, 26. September 2022, um 20 Uhr erklären Stephan Herpertz von der Verbraucherzentrale NRW und Lars Klitzke von der Bonner Energie Agentur, für wen eine Wärmepumpe infrage kommt und was im Einzelnen zu beachten ist.
 
Sie informieren über Technik, Kosten und Fördermittel. Im Anschluss an die Vorträge können sich die Teilnehmenden in separaten Breakout-Räumen mit den Referenten unterhalten und sich beraten lassen.
 
Der kostenfreie Vortrag findet online statt. Wer teilnehmen will, kann sich mit Angabe der Kursnummer 1905 unter www.vhs-bonn.de  anmelden. Veranstalterin ist die Volkshochschule der Stadt Bonn.

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SERVICE / TERMINE

Stadtwerke Bonn wollen Energiesperren vermeiden – Abschlagszahlungen werden überprüft


Damit es nicht zu Energiesperren kommt, bieten die Stadtwerke Bonn ihren Kundinnen und Kunden bei Zahlungsengpässen Hilfe an.
 
Auf vielen Verbraucherinnen und Verbraucher lasten auch in Bonn höhere Strom- und Heizkosten. Manche trifft das in einer ohnehin schon finanziell angestrengten Lage. „Deshalb lautet das oberste Ziel der Stadtwerke Bonn als Grundversorger, Energiesperren bei den Bürgerinnen und Bürgern zu vermeiden“, sagt Marco Westphal, Geschäftsführer der Stadtwerke Bonn.
 
Um die Kundschaft zu entlasten, geben die Stadtwerke die Reduktion, die sich durch das Absenken der EEG-Umlage auf null zum 1. Juli 2022 beim Strom ergibt, vollständig an diese weiter. Zudem werden alle Abschlagspläne der Kundinnen und Kunden im Strom- und Gasbereich geprüft, um höhere Nachzahlungen zu vermeiden. Die monatlichen Beträge werden im Fall hoher Abweichungen angepasst, und die Betroffenen erhalten einen neuen Abschlagsplan.
 
Die Stadtwerke Bonn sind mit der Tochtergesellschaft SWB Energie und Wasser Mitglied im Arbeitskreis „Energiesperren vermeiden“. Diesem gehören auch das Diakonische Werk, der Caritasverband, die Arbeiterwohlfahrt, Der Paritätische, der Deutsche Mieterbund, die Stadt Bonn mit dem Amt für Soziales und Wohnen, das Jobcenter Bonn, sowie die Verbraucherzentrale NRW an. Die enge Abstimmung im Arbeitskreis gewährleistet bestmögliche Hilfestellung für Kundinnen und Kunden der SWB, bei denen es zu finanziellen Engpässen kommt.
 
Das Forderungsmanagement bietet Ratenzahlungen an
 
Wer offene Zahlungen nicht rechtzeitig begleichen kann und deshalb Post erhält, wendet sich am besten per E-Mail an forderungsmanagement@stadtwerke-bonn.de

SWB Energie und Wasser und der Fachbereich Forderungsmanagement, der auf Kundinnen und Kunden zugeht, setzen alles daran, Sperren schon im Vorfeld zu vermeiden.
 
SWB-Energiesparkampagne soll private Geldbeutel entlasten
 
Um den steigenden Preisen entgegenzuwirken, sind die Kundinnen und Kunden aber auch zum Energiesparen aufgerufen. Extra dafür gibt es die neue Kampagne "Macht was Aus" unter der Adresse www.stadtwerke-bonn.de/energiesparen.

Ein Großteil der Gasmengen, die die Stadtwerke für die Kundschaft für das Jahr 2022 und das 1. Quartal 2023 benötigen, ist bereits beschafft. Die Kunden profitieren daher momentan von einem Durchschnittswert, der sich aus der Beschaffung der letzten Monate ergibt. Bei einer neuerlichen Verschärfung der Krise können weitere kurzfristige Anpassungen nicht ausgeschlossen werden.

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KOMMUNAL / REGIONAL

Radweg entlang des Tausendfüßlers: Stadt Bonn ist gesprächsbereit


Die Bundesstadt Bonn begrüßt die Ankündigung von NRW-Verkehrsminister Oliver Krischer, über einen Radweg entlang des so genannten Tausendfüßlers zu sprechen. Der Radweg ist trotz Drängens der Stadt bisher in der Ausbauplanung für den Tausendfüßler nicht vorgesehen.
 
Stadt hält Autobahnausbau für überdimensioniert
 
Den Ausbau des Tausendfüßlers auf sechs Fahr- und zwei Standspuren hält die Stadt Bonn weiterhin für überdimensioniert und für nicht mehr angemessen. Mit der aktuellen öffentlichen Auslegung der Planänderungsunterlagen und weiteren Bürgerbeteiligung erfolge lediglich eine Ergänzung der Planfeststellungsunterlagen.
 
Eine abschließende Entscheidung der Bezirksregierung Köln zu den ansonsten unveränderten Planunterlagen ist hiermit nicht verbunden. 

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BONNER BAUPERSPEKTIVEN

Industriedenkmal kommt unter den Bagger: Bis zu 120 Wohnungen entstehen auf dem Gelände der ehemaligen Schamottefabrik


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Blick ins ehemalige Schamotte-Quartier mit Holz-Hybridbauten und großzügigen Freiräumen. ©CITYFÖRSTER architecture + urbanism,
MOSAIK architekten
 
Nah am Duisdorfer Bahnhof gehen die Signale bald auf Grün. Nicht für die Züge nach Bonn, aber für das neue Wohngebiet auf dem Gelände der ehemaligen Schamottefabrik in Duisdorf. Der Standort – 11.400 Quadratmeter - soll sich, so der Gewinner des Wettbewerbs, Cityförster, zum grünen Lebensquartier entwickeln. Mit bis zu 120 neuen und modernen Wohnungen von hoher Qualität, davon 40 Prozent öffentlich gefördert.
 
Cityförster gewann gemeinsam mit Mosaik Architekten und nsp Landschaftsarchitekten den Realisierungswettbewerb. Das Projekt ist auf die Schienen gesetzt. Jetzt muss es nur noch rollen. Der Rat der Stadt hat den Plänen Priorität eingeräumt.
 
Auf Rot bleiben dagegen endgültig die Signale für die alte Keramikfabrik stehen. Sie passt nicht ins neue Konzept. Werksgebäude und Schornstein der ehemaligen Schamottefabrik werden abgerissen. Die Industriegeschichte Duisdorfs verliert damit ihre letzten steinernen Zeugen. Manche bedauern dies.
 
Alle Neubauten sind als Holz-Hybridbauten geplant und können durch die größtenteils rückbaubare Konstruktion recycelt und später in den Wertstoffkreislauf zurückgeführt werden.

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