Newsletter von Haus & Grund Bonn/Rhein-Sieg 03.05.2022

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KOMMUNAL / REGIONAL
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Zensus 2022: Daten von 32.000 Menschen in Bonn werden zur Volkszählung erhoben



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Zensus 2022

Grafik: Statistisches Bundesamt
 



Für den Zensus 2022 werden in Bonn die Daten von rund 32.000 Menschen erhoben. Für erste Terminankündigungen sind die beauftragten Interviewerinnen und Interviewer ab Anfang Mai im Stadtgebiet unterwegs. Die Befragungen selbst starten ab dem Stichtag 15. Mai.
 
Gebäude- und Wohnungszählung

Für privat Eigentümer und Eigentümerinnen ist die Gebäude- und Wohnungszählung von Bedeutung. Neben der persönlichen Befragung von Haushalten, Wohnheimen und Gemeinschaftsunterkünften wird diese für den Zensus zusätzlich durchgeführt. Hierfür werden alle mit Wohnungseigentum  befragt, ebenso gewerblich tätige Mehrfacheigentümer und Verwalter sowie sonstige Verfügungs- und Nutzungsberechtigte von Gebäuden oder Wohnungen. Diese Befragung erfolgt ausnahmslos schriftlich und zentral durch das Statistische Landesamt.
 
Haushaltsstichprobe und Vollbefragung in Wohnheimen und Unterkünften
 
Von 32000 Menschen in Bonn werden Daten erhoben, 20.000 werden bei der Haushaltsstichprobe befragt. Die Adressen wurden vom Statistischen Landesamt in einem Zufallsverfahren aus dem Melderegister gezogen. Gleichzeitig werden die Daten von den etwa 12.000, die in Wohnheimen und Gemeinschaftsunterkünften leben, erhoben. Weil die Fluktuation in diesen Einrichtungen besonders hoch ist, wird hier anstatt einer Stichprobe eine Vollerhebung durchgeführt. Alle ausgewählten Personen sind auskunftspflichtig.
 
In den Kreisen und Kommunen werden für den Zensus Erhebungsstellen eingerichtet, welche vor Ort die Befragung der Bevölkerung koordinieren. In Bonn ist die Erhebungsstelle in der Stadthaus-Loggia in der Thomas-Mann-Straße untergebracht und besteht aus elf Mitarbeitenden des Amtes für Bodenmanagement und Geoinformation. Um den strengen Datenschutzanforderungen beim Zensus gerecht zu werden, ist das Team räumlich, organisatorisch und personell von der Stadtverwaltung getrennt. Sie nimmt ihre Arbeit in diesen Tagen auf.

An die ausgewählten Haushalte werden schriftliche Terminvorschläge verteilt, die zwischen dem Stichtag 15. Mai und dem 15. August liegen. Sie werden zu den vereinbarten Terminen von den Erhebungsbeauftragten besucht und können sich ausweisen.
 
Zwei Schritte: Befragung an der Haustür und Online-Fragebogen
 
Die Befragung erfolgt in zwei Schritten, wobei der erste Teil direkt vor Ort an der Haustür durchgeführt wird.
 
In einem zweiten Schritt erhalten die Befragten die Zugangsdaten für einen Online-Fragebogen, welcher für alle Haushaltsmitglieder – Erwachsene und auch Kinder – auszufüllen ist. Der Fragebogen besteht aus rund 40 Fragen nach Personalien, Art der Wohnung, schulischer und beruflicher Bildung und ausgeübtem Beruf. Die Beantwortung dauert etwa 20 Minuten. Bei Bedarf unterstützen die Erhebungsbeauftragten beim Ausfüllen der Online-Fragebögen, auf Wunsch ist auch ein Papier-Fragebogen erhältlich.

In Wohnheimen, zum Beispiel für Studentinnen und Studenten, wird direkt befragt. In Gemeinschaftsunterkünften, wie zum Beispiel für Geflüchtete oder Wohnungslose, übernehmen die Einrichtungsleitungen die Auskünfte.
 
Die Daten dienen ausschließlich statistischen Zwecken und werden nicht weitergegeben – auch nicht an die Meldebehörde oder die Agentur für Arbeit. Alle Daten werden zunächst anonymisiert und erst dann statistisch ausgewertet. Die Erhebungsunterlagen und die Fragebögen werden nach Abschluss der Arbeiten vernichtet.
 
Warum ist der Zensus nötig?
 
Viele Entscheidungen in Bund, Ländern und Gemeinden beruhen auf Bevölkerungs- und Wohnungszahlen. Durch die Ergebnisse des Zensus lassen sich zentrale Fragen beantworten, zum Beispiel wo Bildungs- oder Pflegeeinrichtungen benötigt werden, wo Wohnraum fehlt oder wie viele Menschen bald das Rentenalter erreichen. Die Ergebnisse des Zensus 2022 liefern somit wichtige Informationen und Planungsgrundlagen für Politik, Wissenschaft, Wirtschaft und Gesellschaft. Erste Ergebnisse des Zensus 2022 wollen die Statistischen Landesämter ab 2023 veröffentlichen.
 
Mit dem Zensus – auch bekannt als Volkszählung – ermitteln die statistischen Bundes- und Landesämter, wie viele Menschen in Deutschland leben, wie sie wohnen und arbeiten. Diese statistischen Erhebungen finden grundsätzlich alle zehn Jahre statt. Aufgrund der Corona-Pandemie wurde der anstehende Zensus allerdings von 2021 in das Jahr 2022 verschoben.
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Hotline und Informationen im Internet
 
Ab 9. Mai schaltet das Statistische Landesamt die Hotline 0211 - 82 83 83 83, an die sich Auskunftspflichtige bei Fragen wenden können. Die kommunale Erhebungsstelle in Bonn ist zudem unter der Telefonnummer 0228 – 77 600 60 oder per E-Mail: zensus@bonn.de zu erreichen.

Weitere Informationen zum Zensus gibt es unter www.zensus2022.de.
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VHS: Geld für Begrünung - Wie komme ich an Förderprämien?


Um die sommerliche Hitze erträglich zu machen, fördert die Stadt Bonn die Entsiegelung und anschließende Begrünung von privat oder gewerblich genutzten Flächen.
 
Jessica Löffler von der Leitstelle Klimaschutz im Amt für Umwelt und Stadtgrün informiert über das aktuelle Förderprogramm.
 
Die kostenfreie Veranstaltung findet statt am Dienstag, 10. Mai 2022,
18 Uhr, in der VHS in Bad Godesberg, Am Michaelshof 2.
 
Eine Anmeldung ist erforderlich unter Offen für Vielfalt Förderprogramm zur Entsiegelung und Begrünung | Kursnr. 1832.

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VHS-Seminare zum Immobilienkauf: Mängelerkennung


Service für Interessenten an Wohnungs- und Hausbesitz:
 
Am Sonntag, 8. Mai 2022, erfahren Interessierte mehr über die Mängelerkennung beim Kauf eines Eigenheims. Am Samstag, 11. Juni 2022, folgt ein weiteres Seminar der VHS Bonn zur Ermittlung der Bauqualität und der verwendeten Baustoffe.
 
Die Veranstaltungen "Mängelerkennung – Bauschäden" (Kursnr. 1951) und "Bauqualität" (Kursnr. 1952) finden in der VHS Bonn in Bad Godesberg statt.
 
Die Teilnahme kostet jeweils 15,10 Euro.
 
Eine Anmeldung ist bei beiden Kursen erforderlich unter den folgenden Links: Mängelerkennung Bauschäden und Bauqualität.

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KOMMUNAL / REGIONAL

A565-Anschlussstelle Poppelsdorf: Stadt widerspricht Sperrungsplänen der Autobahn GmbH


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Stadt lehnt Staus mit Ansage ab

Foto: Meike Böschemeyer
 





Die von der Autobahn GmbH angekündigte zweieinhalbjährige Sperrung der A565-Anschlussstelle Poppelsdorf auf die Reuterstraße hat bei der Bonner Stadtverwaltung für Irritationen gesorgt und in Politik, Bürgerschaft und bei Wirtschaftsverbänden zu erheblichem Unmut geführt.
 
Die Lösung der Autobahnbauer, auf diese Weise wichtige Verkehrsbezüge abzuschnüren, wird von der Stadt nicht akzeptiert. Hier Auszüge aus dem städtischen Schreiben:
 
„Der Vorschlag der Sperrung der Anschlussstelle in der Zufahrt zur Reuterstraße anstelle einer einstreifigen Weiterführung dieser Verkehrsstraße trifft nicht auf Zustimmung der Bundesstadt Bonn und wir können die vermeintliche Alternativlosigkeit des von Ihnen vorgesehenen Vorgehens nicht nachvollziehen und so auch nicht akzeptieren“, schreiben Oberbürgermeisterin Katja Dörner und Stadtbaurat Helmut Wiesner an die Autobahn GmbH. „Es muss dringend noch weitergehend geprüft und dargelegt werden, wie eine gedrosselte Zuführung des Verkehrs von der Autobahn auf die Reuterstraße unter Vermeidung von Rückstau oder Abmilderung dessen Folgen realisiert werden könnte. Dabei könnte z.B. ein entsprechendes Tempolimit im Zufluss auf die Anschlussstelle geprüft werden.“
 
Die Autobahn GmbH hatte Teile der Stadtspitze am 8. April 2022, also am Freitag vor Beginn der Osterferien, über diese gewählte Verkehrsführung während der Sanierung der Anschlussstelle Poppelsdorf informiert, bei der der Individualverkehr von der Autobahn kommend nicht auf die Reuterstraße wird fahren können und von der Reuterstraße auf die Autobahn eine Fahrspur zur Verfügung stehen wird. Diese Lösung ist nicht mit der Stadtspitze abgestimmt worden. Die Stadt hingegen favorisiert, eine Fahrspur je Richtung offen zu halten.
 
„Wir empfehlen dringend, weiter nach einer Möglichkeit zu suchen, die Verkehrsbeziehungen in allen Richtungen aufrecht zu erhalten. Darauf richtet sich die Bundesstadt Bonn mit ihrer Baustellenlogistik auf der Reuterstraße weiter ein, indem durchgehend eine entsprechende Befahrbarkeit auf einem Fahrstreifen je Fahrtrichtung sichergestellt wird“, schreiben Katja Dörner und Helmut Wiesner. 

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KOMMUNAL / REGIONAL

Umgestaltung des Stiftsplatzes: Bürgerschaft wird beteiligt


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Heute noch Autoblech am Christusbrunnen – künftig Stadtplatz

Foto: H&G/Meike Böschemeyer
 






Der Stiftsplatz im Bonner Zentrum soll umgestaltet werden. Künftig soll mehr Grün sein Bild prägen. Für den anstehenden Planungsprozess startet die Bundesstadt Bonn Anfang Mai die Beteiligung der Stadtgesellschaft und lädt am Tag der Städtebauförderung am Samstag, 14. Mai, zu einer Beteiligungsveranstaltung ein.

In einem Werkstattverfahren sollen vier Landschaftsarchitekturbüros planerische Lösungen für die Umgestaltung finden. Bürgerinnen und Bürger können sich mit ihren Ideen und Vorstellungen einbringen. Von Montag, 2. Mai, bis Dienstag, 17. Mai 2022, können online über das digitale Beteiligungsportal der Stadt Bonn unter www.bonn-macht-mit.de Anregungen zur Neugestaltung des Stiftsplatzes gemacht werden.
 
Tag der Städtebauförderung am 14. Mai
 
Der Tag der Städtebauförderung am Samstag, 14. Mai 2022, wird in diesem Jahr auf dem Stiftsplatz stattfinden. Der ist für die öffentliche Veranstaltung von 13 bis 18 Uhr umgestaltet. Die Stadtverwaltung lädt von 13 bis 14 Uhr zu einem kommunikativen Zusammenkommen mit Getränken und Snacks samt Kinderschminken ein, um anschließend von 14 bis 17 Uhr die Beteiligungsveranstaltung zur Umgestaltung des Stiftsplatzes zu starten. Im Gespräch zwischen Stadt und Bürgerschaft werden weitere Ideen diskutiert. Von 17 bis 18 Uhr gibt es ein musikalisches Finale. 

Der Stiftsplatz spielt aufgrund seiner Lage eine wichtige Rolle bei der Entwicklung der Innenstadt. Er verbindet als zentrales Bindeglied die Bonner Innenstadt mit der Beethovenhalle und dem Rhein. Durch eine gestalterische Aufwertung der bisher überwiegend als Parkplatz genutzten Fläche bietet der Bereich großes Potential, um auch im Rahmen des Klimawandels ein wohn- und arbeitsortnaher Freiraum und Aufenthaltsort zu werden.
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Weitere Informationen zum Projekt Stiftsplatz gibt es unter www.bonn.de/stiftsplatz.
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