Newsletter von Haus & Grund Bonn/Rhein-Sieg 27.12.2021

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INHALT

VEREINSNACHRICHTEN
SERVICE
IMMOBILIENPREISE
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VEREINSNACHRICHTEN

Grüße zum Neuen Jahr


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Foto Meike Böschemeyer 



Liebe Leserinnen, liebe Leser, 

Vorstand, Beirat, Geschäftsstelle sowie die Redaktion des Newsletters wünschen Ihnen einen guten Rutsch und ein hoffentlich gesundes und erfülltes Neues Jahr. Trotz schlechter Nachrichten sollten wir optimistisch bleiben und uns den Herausforderungen, mit denen uns das Leben überraschen kann, tatkräftig stellen.
 

Haus & Grund Bonn/Rhein-Sieg steht Ihnen dabei wie immer fachlich zur Seite.
 
Es grüßt Sie herzlich
 
Dirk Vianden, Vorsitzender

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VEREINSNACHRICHTEN

Zwischen den Jahren: Öffnungszeiten unserer Geschäftsstelle in dieser Woche


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Hauptgeschäftsführer
Markus Gelderblom
Foto: H&G
 
Die Haus & Grund-Geschäftsstelle in der Oxfordstraße 2 in Bonn ist zwischen den Jahren wie folgt geöffnet:
              
Montag, 27.12. bis einschließlich Donnerstag, 30.12.2021: 9.30 Uhr bis 15.00 Uhr
 
Silvester, 31.12.2021: geschlossen
 
Ab Montag, den 3. Januar 2022 ist das Team der Geschäftsstelle wieder zu den gewohnten Zeiten für Sie da (Mo - Do.: 8.00 bis 17.00 Uhr und freitags 8.00 bis 12.00 Uhr).
 
Bitte nutzen Sie zum Kauf von Mietverträgen auch unseren Online-Mietvertrag
 
Ihr Team von Haus & Grund Bonn/Rhein-Sieg 

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SERVICE

Stichtag 1. Januar 2022: Was sich für Immobilieneigentümer ändert – auf einen Blick


Neue Regeln im Zeichen der Energiewende: Grundstücke werden neu bewertet
 
Für Immobilieneigentümer treten zum 1. Januar 2022 einige wichtige Änderungen in Kraft. Die Änderungen sind hauptsächlich auf die Wende hin zu einer klimaneutralen Energieversorgung zurückzuführen. Hinzu kommt, dass für alle Eigentümer im Laufe des Jahres die Reform der Grundsteuer erste praktische Auswirkungen haben wird. Zum Stichtag 1. Januar 2022 müssten alle Immobilien neu bewertet werden. Wann konkret und wie Eigentümer hier mitwirken müssten, regele jedes Bundesland selbst.
 
CO2-Preis auf Brennstoffe steigt auf 30 Euro
 
Der nationale CO2-Preis auf fossile Brennstoffe wird 2022 entsprechend dem geltenden Brennstoffemissionshandelsgesetz von 25 auf 30 Euro steigen. Verbraucher müssen also mit weiter steigenden Heizkosten rechnen. Für eine Wohnung mit 80 Quadratmetern bedeutet das im Durchschnitt 13 bis 21 Euro mehr Heizkosten gegenüber dem Vorjahr.
 
Ökostrom-Umlage sinkt auf 10-Jahres-Tief
 
Die Umlage zur Deckung der Vergütung des nach dem Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) geförderten Stroms sinkt von 6,5 Cent 2021 auf 3,723 Cent pro Kilowattstunde 2022 – und damit auf ein 10-Jahres-Tief. Für eine vierköpfige Familie mit einem Jahresstromverbrauch von 3.000 Kilowattstunden bedeutet dies eine Entlastung von fast 100 Euro gegenüber dem Vorjahr.
 
Heizkosten: Verbrauchsinformationspflicht für fernablesbare Zähler
 
Sind fernablesbare Zähler oder Heizkostenverteiler installiert, müssen Gebäudeeigentümer den Mietern Abrechnungs- und Verbrauchsinformationen zukommen lassen, und zwar monatlich ab dem 1. Januar 2022. Das schreibt die neue Heizkostenverordnung vor.
 
Schornsteine: strengere Regeln bei neuen Kaminöfen und Pelletheizungen
 
Mit höher und firstnah angeordneten Schornsteinen soll künftig die Nachbarschaft besser vor den Belästigungen und gesundheitsgefährdenden Immissionen durch Abgase aus Feststofffeuerungen geschützt werden. Deshalb gelten für Schornsteine von neuen Kaminöfen und Pelletheizungen ab 1. Januar 2022 strengere Anforderungen. Dies regelt die neue Verordnung über kleine und mittlere Feuerungsanlagen (1. BImSchV – Erste Bundesimmissionsschutzverordnung). Die Modernisierung oder der Ersatz bestehender Kaminöfen, aber auch der Ersatz einer alten Gas- oder Ölheizung gegen einen Biomassekessel werden nicht erschwert. Hierfür gelten die bisherigen Regelungen fort.
 
Höhere Gebühren für Schornsteinfeger
 
Ab 1. Januar 2022 ist die geänderte Kehr- und Überprüfungsverordnung (KÜO) in Kraft. Mit der Neuregelung werden die Gebührentatbestände für Bezirksschornsteinfeger an die neuen Regelungen des Gebäudeenergiegesetzes (§ 97 GEG) angepasst und um die dort neu eingeführten Prüfaufgaben ergänzt. Diese betreffen unter anderem die Überprüfung des Ölheizverbots ab 2026 sowie die Prüfung der Ausstattung einer Zentralheizung mit einer Heizungssteuerung.

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IMMOBILIENPREISE

Studie untersucht Immobilienpreisentwicklung in 114 deutschen Großstädten - Regionale Preisblasen möglich – Spekulative Übertreibungen nehmen zu


Die wichtigsten Ergebnisse der Studie:
 
Die Immobilienpreise in Deutschland steigen weiter: Eigenheime und Eigentumswohnungen in 114 größten Städten Deutschlands im Vergleich zu 2020 neun Prozent teurer.

Auch Mieten sind höher als im Vorjahr, der Anstieg aber deutlich geringer als bei Kaufpreisen. Es gibt eine zunehmende Diskrepanz zwischen Preis- und Mietentwicklung. Risiken für Preisblase steigen. 

Statistische Tests zeigen für immer mehr Regionen und Marktsegmente spekulative Übertreibungen an, vor allem bei Wohneigentum und Grundstücken in Metropolen.

Preiskorrekturen in Berlin, München, Hamburg und anderen großen Städten sind in den kommenden Jahren möglich.

Aussicht auf eigene vier Wände schwindet für immer mehr Menschen –Verwerfungen auf Immobilienmarkt müssen verhindert werden.
 
Zu diesen Ergebnissen kommen die Immobilienökonomen Konstantin Kholodilin und Claus Michelsen in einer aktuellen Studie, die im Wochenbericht des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW Berlin) erschienen ist. „Die Zeichen mehren sich, dass die Wohnungspreise in einigen Städten und Marktsegmenten nicht mehr allein durch die Entwicklung der Mieten und die niedrigen Zinsen zu erklären sind“, sagt Kholodilin, Wissenschaftler in der Abteilung Makroökonomie des DIW Berlin.
 
Die Datenbasis lieferte der Immobilienverband Deutschland. Ausgewertet wurde das Material aus den 114 größten deutschen Städten mit mindestens 50 000 Einwohnerinnen und Einwohnern.    Während die Kaufpreise für Wohneigentum in diesem Jahr um durchschnittlich neun Prozent kletterten, stiegen die Mieten nur etwa halb so stark. Betrachtet man die vergangenen zehn Jahre, lag der Anstieg der Mieten bei 50 Prozent, während sich der Preis von Eigentumswohnungen in etwa verdoppelte. Die Forscher erkennen nicht deutschlandweit aber regional wachsende Spekulationsblasen.
 
Der Traum von den eigenen vier Wänden rückt jedoch für immer mehr Haushalte in weite Ferne. Eine Immobilie kostet in Großstädten mittlerweile so viel wie 24 Jahresmieten – ein Höchstwert seit Mitte der 1990er Jahre, als der Immobilienmarkt infolge der Wiedervereinigung boomte. Für viele Menschen wird es auch durch die wirtschaftlichen Beeinträchtigungen infolge der Corona-Pandemie immer schwerer, Immobilien zu finanzieren. Dass der Staat die Einkommen in der Pandemie durch zahlreiche Hilfsprogramme stabilisiert hat, ist den Studienautoren zufolge positiv zu bewerten, auch mit Blick auf den Immobilienmarkt: Weil es kaum zu Mietausfällen kam, konnten Verwerfungen im Immobiliensektor vermieden werden. Dementsprechend sollten die Corona-Hilfen nicht zu früh zurückgefahren werden.

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IMMOBILIENPREISE

Bundesamt für Statistik bestätigt Preisfeuerwerk – Fortsetzung auch im dritten Quartal 2021 – Größter Preisanstieg seit 2000


Die Immobilienpreise im dritten Quartal stiegen um plus 12 Prozent zum Vorjahresquartal und um 4,2 Prozent zum Vorquartal. Das berichtet das Bundesamt für Statistik.
 
Dies ist zum zweiten Mal in Folge der größte Preisanstieg bei den Wohnimmobilientransaktionen seit Beginn der Zeitreihe im Jahr 2000, nachdem die Preise bereits im 2. Quartal 2021 um 10,8 % gegenüber dem 2. Quartal 2020 gestiegen waren.
 
Ein besonders starker Preisanstieg ließ sich sowohl in den TOP 7 Metropolen (Berlin, Hamburg, München, Köln, Frankfurt, Stuttgart und Düsseldorf) als auch in dünn besiedelten ländlichen Kreisen beobachten. So stiegen die Preise für Ein- und Zweifamilienhäuser und Eigentumswohnungen in den Metropolen jeweils um 14,5 % gegenüber dem Vorjahresquartal. Ein noch markanterer Preisanstieg zeigte sich mit +15,5 % gegenüber dem Vorjahresquartal bei Ein- und Zweifamilienhäusern in dünn besiedelten ländlichen Kreisen. Eigentumswohnungen verteuerten sich dort um 11,2 %. Auch in dichter besiedelten ländlichen Kreisen stiegen die Preise für Häuser und Wohnungen deutlich an: Ein- und Zweifamilienhäuser kosteten im Schnitt 12,0 % mehr als im Vorjahresquartal, Eigentumswohnungen
12,3 %.
 
In einzelnen Fällen, zum Beispiel für Eigentumswohnungen in dichter besiedelten ländlichen Kreisen, liegen die Revisionsdifferenzen deutlich höher. Diese Revisionen werden regelmäßig durchgeführt, um nachträgliche Meldungen von Transaktionsdaten zu berücksichtigen.

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