Newsletter von Haus & Grund Bonn/Rhein-Sieg 16.12.2021

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BONNER BAUPERSPEKTIVEN
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VEREINSNACHRICHTEN

2022 maßvolle Anpassung nach acht Jahren Beitragsstabilität – Finanzierung wachsender Serviceleistungen


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Nach achtjähriger Stabilität werden die Mitgliedsbeiträge von Haus & Grund Bonn/Rhein-Sieg zum 1. Januar 2022 angepasst. In Kürze erhalten die knapp 6700 Mitglieder die neuen Beitragsrechnungen für das kommende Jahr, die eine maßvolle Erhöhung vorsieht. Darüber informierte Vorsitzender Dirk Vianden bereits im September 2020 die Mitgliederversammlung. Die Teilnehmenden nahmen den Vorstandsbeschluss ohne Widerspruch zur Kenntnis. Wie die Hauptgeschäftsstelle mitteilt, richtet sich die Anpassung der Beträge ausschließlich nach den ohnehin seit Jahren niedrigen Inflationsraten.
 
Auf der Mitgliederversammlung Ende Oktober hatte Schatzmeister Berthold Janssen noch einmal erläutert: „Die bereits beschlossenen, 2022 in Kraft tretende Erhöhung der Beiträge sind notwendig, um die Dienstleistungsangebote des Vereins auszuweiten.“

Erläuterungen:
 
Die Gruppen I und II betreffen die Mitglieder, die ausschließlich selbstgenutztes Eigentum besitzen.

Es wird jeweils nur die höchste zutreffende Beitragsgruppe berechnet. Sollten Sie z. B. ein selbstgenutztes Einfamilienhaus besitzen (Beitragsgruppe I) und zusätzlich zwei vermietete Wohnungen (Beitragsgruppe III), beträgt der Beitrag für Sie 106,- € jährlich. Das selbstgenutzte Einfamilienhaus ist dann in dem höheren Beitrag enthalten.
 
Aufnahmegebühr: Beim Eintritt in den Verein wird eine einmalige Aufnahmegebühr in Höhe von 72,- € erhoben. Die Summe bleibt unverändert. Mitglieder, die erst im Laufe eines Jahres Mitglieder werden, zahlen lediglich den zeitanteiligen Beitrag.

 

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VEREINSNACHRICHTEN

Haus & Grund@home – Neue Online-Veranstaltungsreihe: Interessante Themen – Spannende Diskussionen erwartet 


Ein neues Veranstaltungsformat bietet Haus & Grund Bonn/Rhein-Sieg erstmals in den kommenden Monaten an. Unter dem Motto "Haus&Grund@home" werden online spannende Themen erörtert und dafür interessante Fachleute gewonnen, die auch kontrovers diskutieren werden. Auf der technischen Basis von Zoom-Meetings können sowohl Mitglieder als auch an unserer Arbeit Interessierte online dabei sein, wenn sich die Eigentümergemeinschaft auf diese Weise an der politischen Debatte beteiligt.
 
Hauptgeschäftsführer Markus Gelderblom zu den Überlegungen: „Wir wollen natürlich alle, aber vor allem aber auch jüngere Mitglieder ansprechen und über das Medium der Online-Konferenz sichtbarer und präsenter sein.“ Zunächst ist für März 2022 geplant, das Thema Grundsteuerreform („Bürokratisches Monstrum oder neue Gerechtigkeit“) mit Politikern aus dem Rat, dem Landtag NRW und Fachleuten aus der H&G-Deutschland-Zentrale, zu erörtern. Einzelheiten folgen.

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VEREINSNACHRICHTEN

Stefan Raetz erneut Vorsitzender des H&G Beirates


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Der ehemalige Rheinbacher Bürgermeister Stefan Raetz wurde erneut zum Vorsitzenden des H&G-Beirates gewählt. Alle anwesenden Beiratsmitglieder votierten für ihn. Der Beirat veranstaltet z.B. die Haus & Grund-Konvente mit prominenten Gästen mit interessanten Berufen.


 

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SERVICE 

Bonner Trinkwasser: Preise werden zum Jahresbeginn angepasst 


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Qualitätswasser aus der Wahnbachtalsperre – Gutes Wasser – gute Preise.

Foto: Fiegel
 




SWB Energie und Wasser wird zum 1. Januar 2022 die Grund- und Mengenpreise des Bonner Trinkwassers leicht anpassen. Grund: Lohn-, Energie-, Material- sowie Bezugskosten sind gestiegen.
 
Der Grundpreis wird zum Jahreswechsel um 1,59 Euro brutto pro Monat und Zähler erhöht. Der Mengenpreis wird durch die steigenden Bezugskosten um 0,07 Euro brutto pro Kubikmeter Trinkwasser angeglichen.
 
Ein Vier-Personen-Haushalt in einem Mehrfamilienhaus mit acht Wohneinheiten zahlt ab Januar 2022 durchschnittlich 1,13 Euro mehr im Monat. Immobilieneigentümer in einem Einfamilienhaus müssen voraussichtlich 2,53 Euro pro Monat zusätzlich einkalkulieren. Auch hier handelt es sich um den Durchschnittwert für einen Vier-Personen-Haushalt.
 
Die Erhöhung der Wasserpreise gilt für die Bonner Stadtbezirke Bonn, Beuel (außer Hoholz), Hardtberg und Bad Godesberg. 

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SERVICE 

Online-Vortrag Wärmepumpen – Heizen mit Strom und Umweltwärme


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Wärmepumpen – Heizen mit Strom und Umweltwärme,
Foto: von Harmvdb, Pixabay


Termin: Montag; 10. Januar, 19 Uhr.
Vortragsreihe:  BAUEN + SANIEREN KOMPAKT
Referent: Stephan Herpertz, Energieberater Verbraucherzentrale NRW. Moderation: Celia Schütze (Bonner Energie Agentur)
 
Bonner Hausbesitzer*innen können bis zu 50 Prozent Zuschuss vom Staat für Wärmepumpen sichern. Mit diesem aktuellen Förderthema startet die Bonner Energie Agentur im nächsten Jahr ihre Vortragsreihe BAUEN – SANIEREN KOMPAKT.
 
Wärmepumpen zählen zu den beliebtesten Lösungen für klimafreundliche Heizungen. Statt fossiler Brennstoffe nutzen sie hauptsächlich Umweltwärme aus der Umgebungsluft, dem Grundwasser oder dem Erdreich. Dementsprechend groß ist die Auswahl, es gibt sie als Luft - Erd- oder Wasser-Wärmepumpen. Vielerorts herrschen zudem sehr gute Voraussetzungen für die Nutzung der sogenannten „bodennahen Geothermie“.

Für alle, die überlegen, die Vorteile von Wärmepumpen zu nutzen oder sich auch nur generell informieren wollen, bietet der Vortrag eine sehr gute Gelegenheit und eine Erleichterung der Entscheidung.
 
Anmeldung:
Die Veranstaltung ist kostenfrei und findet online statt.
Die Anmeldung für diesen Vortrag erfolgt über diesen Link:
https://next.edudip.com/de/webinar/warmepumpe-heizen-mit-strom-und-umweltwarme/1627454

Hier finden Sie weitere Veranstaltungen der Bonner Energie Agentur.

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SERVICE 

Dank neuer Impfstelle täglich bis 1.500 Impfungen möglich


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Impfen in der Stadthalle Bad Godesberg.

Foto: Bundesstadt Bonn
 




Die neue städtische Impfstelle in der Stadthalle Bad Godesberg ergänzt das Impfangebot der Stadtverwaltung. Am Freitag, 17. Dezember, starten in der Stadthalle die Kinderimpfungen. An den Kinderimpftagen können sich auch die begleitenden Eltern ohne Termin impfen lassen.
 
In Bonn stehen neben den Impfungen bei der niedergelassenen Ärzteschaft und den mobilen Impfangeboten als feste Impfstellen das Stadthaus, die Stadthalle Bad Godesberg, das Helios-Klinikum und Meine Klinik (beide Stadtbezirk Hardtberg) und im neuen Jahr auch noch die Brotfabrik in Beuel zur Verfügung.
 
Das Gesundheitsamt hat am 6. Dezember 6.000 Impfdosen für Kinder im Alter zwischen fünf und elf Jahren bestellt. Laut aktueller Erlasslage können damit zunächst bis zu 3.000 Kinder komplett geimpft werden, weil die Hälfte der Impfdosen für die Zweitimpfungen zurückgestellt werden müssen. Die nächste Bestellung kann erst wieder am 4. Januar 2022 aufgegeben werden. Die Stadthalle wurde für das Kinderimpfen ausgewählt und hergerichtet, weil hier Wartemöglichkeiten in Innenräumen gegeben sind, und die Impfstraßen der Kinder besser abgetrennt werden können.
 
Alle Informationen und weitere Impftermine gibt es regelmäßig aktualisiert im Internet unter www.bonn.de/impfen.

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POLITIK

Neue EU-Richtlinie bedeutet für viele Gebäude das Aus - Haus & Grund fordert praxisgerechte Politik


Die von der EU-Kommission geplante neue Gebäuderichtlinie bedeutet für 40 Millionen Gebäude europaweit das Aus. Darauf weist der Eigentümerverband Haus & Grund Deutschland anlässlich der für heute geplanten Vorstellung des Richtlinienentwurfs hin. In Deutschland seien es ungefähr drei Millionen Gebäude, die in zwei Stufen ab 2030 und 2033 nicht mehr genutzt werden dürften. „Für viele Gebäude der Energieklassen F und G wird eine Sanierung keine Option sein, der Ersatzneubau mindestens 1.200 Milliarden Euro kosten. Für viele private Eigentümer beendet die EU damit den Traum von den eigenen vier Wänden.“ Das sagte Verbandspräsident Kai Warnecke.
 
Warnecke äußerte starke Zweifel, ob sich die energetischen Mindestanforderungen bei vielen Gebäuden überhaupt technisch umsetzen ließen und ob ausreichend handwerkliche Ressourcen zur Verfügung stehen. Die Ziele seien in den kurzen Zeiträumen kaum zu erreichen. „Hohe Ambitionen sind gut, aber Klimaschutzpläne müssen realisierbar sein. Das sehe ich in diesem Entwurf nicht“, so Warnecke.
 
Immerhin: Der geplante EU-Gebäuderenovierungspass sei der richtige Weg. Dieser gebe Eigentümern von Bestandsimmobilien eine Orientierung bei der schrittweisen energetischen Modernisierung. Im nächsten Schritt werde es aber entscheidend sein, wie Städte und Kommunen zukünftig eine klimaneutrale Wärme- und Energieversorgung in ihrem Versorgungsgebiet erreichen wollten. „Eigentümer brauchen von ihren Kommunen möglichst bald verbindliche Aussagen über Zeitpunkt und Art der klimaneutralen Wärme- und Energieversorgung ihrer Gebäude. Sie können nur agieren, wenn sie wissen, auf welche Versorgung und Technologien sie künftig setzen können“, betonte Warnecke. So sei beispielsweise die Investition in ein Gasbrennwertgerät als Bestandteil einer hybriden Heizung nur dann sinnvoll, wenn langfristig eine Versorgung mit Gas aus erneuerbarer Energie zu erwarten sei.

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BONNER BAUPERSPEKTIVEN

Park am Windeckbunker wird neu gestaltet - Beitrag gegen Cityerhitzung – Lange Bank und Wasserspiel


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So könnte er ausschauen, der neue Park am alten Bunker.
Foto: Giacomo Zucca/Bundesstadt Bonn
 

Bisher war der kleine Park am Windeckbunker eine gesichtslose Fläche, als „Pinkelecke“ verschrieben, von Hunden geliebt und als Pennwiese für jene begehrt, die einen Platz benötigen, um ihren Rausch auszuschlafen. Das soll sich ändern.

Die Grünfläche in der Budapester Straße wird neu gestaltet.  Es ist das erste von zwölf Einzelprojekten aus dem Masterplan Innere Stadt 2.0, das nun baulich umgesetzt wird. 
 
„Ziel des Masterplans Innere Stadt ist es, die Innenstadt ansprechender und nachhaltiger zu gestalten“, erklärt Stadtbaurat Helmut Wiesner. „Als einziger Park in der Bonner Fußgängerzone hat diese Freifläche eine hohe Bedeutung für die Erholung, aber auch für die Klimaanpassung in einer sich immer stärker aufheizenden Innenstadt. Wir wollen dieses Potenzial nutzen und das Areal in einen attraktiven innerstädtischen Aufenthaltsort für alle Generationen verwandeln.“
 
Was kommt? Ein Spielplatz mit Klettergerät und Doppelschaukel, Wasserspiel und Kaffeeroller vor der Kinderbuchhandlung sollen Leben in den Park bringen. Auf der zentralen Grünfläche werden farbige, robuste Liegen aufgestellt. Die angrenzende historische Stadtmauer wird von dem hohen Aufwuchs befreit und wieder in Szene gesetzt. Eine lange Bank lädt hier künftig zum Verweilen ein.
 
Insgesamt wird der Grünanteil des Areals deutlich erhöht und der Anteil versiegelter Fläche reduziert. Der wertvolle Baumbestand bleibt soweit wie möglich erhalten. Acht Bäume muss die beauftragte Landschaftsbaufirma Anfang Januar fällen, dafür werden insgesamt 13 neue Bäume gepflanzt. Ausgewählt werden heimische und klimastabile Arten, die Nahrung für Insekten liefern. Rund um die grüne Mitte werden außerdem blütenreiche Staudenbeete angelegt.
 
Bis zum Frühsommer 2022 sollen die Bauarbeiten abgeschlossen sein, die Bäume werden spätestens bis Herbst nachgepflanzt. Die Kosten für die Neugestaltung der Grünfläche betragen rund 746.000 Euro, davon werden rund 516.000 Euro über Bundes- und Landesmittel im Rahmen des Städtebauförderprogramms „Lebendige Zentren“ gefördert.
 
Direkt im Anschluss wird der Abschnitt der Budapester Straße in Richtung Haus der Bildung neugestaltet.
 
Weitere Informationen zum Masterplan Innere Stadt 2.0 gibt es unter www.bonn.de/masterplan-innere-stadt.

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