Newsletter von Haus & Grund Bonn/Rhein-Sieg 13.10.2021

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POLITIK
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VEREINSNACHRICHTEN

Mitgliederversammlung am 30. Oktober mit Beiratswahl


Die Mitgliederversammlung von Haus & Grund Bonn/Rhein-Sieg findet am Samstag, 30. Oktober, 11 Uhr, im Haus der Evangelischen Kirche, Adenauerallee, statt. Wegen der noch nicht abgeklungenen Pandemie wird der Haus & Grund-Tag zum zweiten Mal verschoben. Die Versammlung beschränkt sich auf die Entgegennahme des Geschäftsberichtes durch den Vorsitzenden, Rechtsanwalt Dirk Vianden, und die Wahl des Beirates. 

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KOMMUNAL/REGIONAL

Bonner Rheinufer wird ein Ort zum Verweilen und Flanieren - Wettbewerb entschieden

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So kann die Fläche um den Bonner Rheinpavillon künftig aussehen.
Quelle: Planorama Landschaftsarchitektur, Berlin (2)












 Verweilen auf weißen Steinen
 

Nach jahrelanger Ideenlosigkeit tut sich was am Rheinufer. Ein vielversprechender Gestaltungswettbewerb ist entschieden worden.
 
Viel Grün, attraktive Aufenthaltsbereiche und vielfältige Nutzungsmöglichkeiten: Bei der Umgestaltung des Bonner Rheinufers soll mit dem Landschaftsraum samt seinen historischen Spuren verantwortungsvoll umgegangen werden. Der künftig verkehrsberuhigte, 1,5 Kilometer lange Abschnitt wird ein Boulevard zum Verweilen und Flanieren werden. Ab dem Jahr 2023 soll der Uferbereich zwischen Zweiter Fährgasse und Rosental in mehreren Bauabschnitten aufgewertet werden.
„Das Rheinufer ist das größte und wahrscheinlich auch wichtigste Projekt des Masterplans 2.0 Bonn Innere Stadt. Seine qualitätvolle Entwicklung hat eine enorme Bedeutung für die Öffnung der Innenstadt hin zum Rhein“, sagt Bonns Stadtbaurat Helmut Wiesner. „Ich freue mich, dass im Preisgericht Einigkeit beim ersten Preis bestand. Nach Abschluss des Wettbewerbsverfahrens werden wir die Umgestaltung des Bonner Rheinufers zeitnah angehen können.“
 
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Ausstellung bis 29. Oktober im Stadthaus

Sowohl die Arbeit des Siegerbüros als auch alle anderen Arbeiten der insgesamt neun beteiligten Landschaftsarchitektur- und Verkehrsplanungsbüros sind von Dienstag, 12. Oktober, bis einschließlich Freitag, 29 Oktober 2021, im Haus der Bildung, Mülheimer Platz ausgestellt. Die Öffnungszeiten sind montags bis freitags von 10 bis 18 Uhr sowie samstags von 10 bis 14 Uhr. Es gilt die 3G-Regel (genesen, geimpft, getestet).
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KOMMUNAL/REGIONAL

Aufkommen Grundsteuer A nur etwa 70.000 Euro


In Bonn wurden Anfang des Jahres 118.000 Abgabenbescheide an die Haus- und Grundstückseigentümer zugestellt. Bei der Grundsteuer B wird eine Einnahme von 97 Mio. Euro erwartet, bei der Grundsteuer A aber nur etwa 70.000 Euro. Das Presseamt korrigierte unsere Zahl von 76 Mio. Euro. Wir bitten um Entschuldigung.
 
In einer Pressemeldung haben Haus & Grund Bonn/Rhein-Sieg und Bad Godesberg gefordert, zur Vorbereitung des neuen Grundsteuerrechts die Bonner Hebesätze so zu gestalten, dass es nicht zu Steuererhöhungen kommt. Haus & Grund wies im Brief an die Stadt darauf hin, dass die Betriebskosten  - die sogenannte "zweite Miete", zu der die Grundsteuer gehört - auch in Bonn immer teurer geworden ist. Beide Vereine: „Es ist an der Zeit, ein klares politisches Signal zu setzen, dass in unserer Stadt die Bürgerinnen und Bürger nicht noch weiter in Anspruch genommen werden.“

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KOMMUNAL/REGIONAL

Unser Wald wird zugemüllt


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            Ausstellung im Haus der Natur









Wer kommt auf solche Ideen: Sperrmüll im Wald bei Röttgen.
Fotos: Friedel Frechen (2)
 

Wer es nicht glauben möchte hat Gelegenheit, sich zu vergewissern. In einer Ausstellung, die im Haus der Natur an der Waldau stattfindet, zeigen die städtischen Naturschützer, wie Besucherinnen und Besucher mit den Wäldern in Bonn umgehen: Respektlos. Die Ausstellung steht unter dem Thema „Zugemüllt – oder geht’s auch anders?“ Die interaktive Ausstellung wird bis zum 5. Dezember gezeigt. Sie wurde in Kooperation mit bonnorange entwickelt und soll auf das Thema Müll(-vermeidung) aufmerksam machen.
 
Die Ausstellung dreht sich um folgende Fragen: Welche Auswirkungen haben zum Beispiel achtlos weggeworfene Verpackungen oder Zigarettenkippen auf die Natur und die in ihr lebenden Tiere. Wieviel Müll landet illegal im Wald? Was kostet die Entsorgung? Wie könnte ein Waldausflug ohne Abfall organisiert werden und welche Möglichkeiten gibt es, den Wald künftig sauberer zu halten?

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SERVICE

bonnorange startet in die Laubzeit - Anlieger sind für Gehwege verantwortlich


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Elektrobläser und Laubsauger von bonnorange im Einsatz.
Fotos: bonnorange (2)










           Handarbeit mit Rechen hat noch
           nicht ausgedient.
 

Wenn sich die Blätter an den Bäumen wieder bunt färben und somit den Herbst ankündigen, rüstet sich die bonnorange AöR wie in jedem Jahr für die kommende Laubzeit. Um die Rutschgefahr zu minimieren und Verkehrsteilnehmende vor Unfällen zu schützen, muss das heruntergefallene Laub schnell von den öffentlichen Straßen entfernt werden.
 
Um die Sicherheit auf den öffentlichen Straßen zu gewährleisten, reinigt die Stadtreinigung maschinell mit modernen Kehrmaschinen und Laubsaugern oder manuell mit Rechen. Sie setzt unter anderem lärmreduzierte Elektroblasgeräte ein.
 
2020 hat jeder der im Laubeinsatz arbeitenden Beschäftigten  durchschnittlich 5,3 Tonnen Laub eingesammelt.
 
Abseits der Fahrbahnen müssen die Anliegerinnen und Anlieger dort, wo sie auch sonst zur Reinigung von Fahrbahnen und Gehwegen vor ihren Grundstücken verpflichtet sind, die Laubbeseitigung eigenständig vornehmen.
 
Aber Achtung: Bei der Beseitigung des Laubs gelten Regeln.
 
Das Laub sollte nicht vom Gehweg auf die Straße, in den Rinnstein, in Einlaufschächte und Gräben gefegt oder mit Laubblasgeräten dorthin geblasen werden. Auch die Baumscheiben sollten frei bleiben. Es kann im eigenen Garten kompostiert oder kostenlos über die stationären und mobilen Grüncontainer sowie an der qualifizierten Grünannahmestelle Ückesdorf (GAS) abgegeben werden. Auch an den Wertstoffhöfen wird Laub kostenlos angenommen.
 
Die Standorte sind über den Stadtplan unter https://www.bonnorange.de/standorte/ einzusehen. Kleine Mengen können zudem in die Biotonne gegeben werden.

Von Schädlingen wie der Miniermotte oder dem Buchsbaumzünsler
befallenes Laub sollte aufgrund der Infektionsgefahr nicht selbst kompostiert werden, sondern kann im Restabfall entsorgt oder als PKW-Kofferraumladung zu den Wertstoffhöfen gebracht werden.

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SERVICE

Heckenrückschnitte wieder möglich


Am 30. September endete die durch das Bundesnaturschutzgesetz (BNatSchG) festgelegte Schutzzeit, die den Heckenrückschnitt verbietet. Die in den vergangenen Monaten teilweise in die Fahrbahn gewachsenen Pflanzen können nun wieder gestutzt werden. Der anfallende Grünschnitt kann - wie auch das Laub - über die verschiedenen Angebote der bonnorange AöR entsorgt werden. Dazu zählt neben der Entsorgung von Kleinmengen ohne Baumschnitt in der Biotonne auch die kostenlose Abgabe an den mobilen und stationären Grüncontainern, an der GAS und den Wertstoffhöfen. Dabei gilt es zu beachten, dass der Grünschnitt (zum
Beispiel Äste) eine Länge von 1 Meter und einen Durchmesser von
10 Zentimeter nicht überschreiten darf. Weitere Infos gibt es unter
https://www.bonnorange.de/gruencontainer/ oder über den Kundenservice unter 0228 - 555 27 20.

 
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IMMOBILIENPREISE

Deutliche Verteuerung von Wohnimmobilien in diesem Jahr


Die Preise für Wohnimmobilien (Häuserpreisindex) in Deutschland sind im 2. Quartal 2021 um durchschnittlich 10,9 % gegenüber dem Vorjahresquartal gestiegen. Dies ist der größte Preisanstieg bei den Wohnimmobilientransaktionen seit Beginn der Zeitreihe im Jahr 2000. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) weiter mitteilt, haben sich Wohnungen sowie Ein- und Zweifamilienhäuser gegenüber dem Vorquartal im Schnitt um 3,7 % verteuert.
 
Die Preise stiegen sowohl in den Städten als auch in ländlichen Regionen deutlich an. Ein besonders starker Anstieg wurde erneut in den TOP 7 Metropolen (Berlin, Hamburg, München, Köln, Frankfurt, Stuttgart und Düsseldorf) beobachtet: So erhöhten sich die Preise für Ein- und Zweifamilienhäuser in den sieben Metropolen um 14,7 % gegenüber dem Vorjahresquartal, Eigentumswohnungen verteuerten sich um 12,9 %. In den anderen kreisfreien Großstädten, darunter auch Bonn,  stiegen die Preise für Ein- und Zweifamilienhäuser um 11,9 %, Eigentumswohnungen kosteten 10,5 % mehr als im 2. Quartal 2020.
 
Ähnlich starke Preissteigerungen zeigten sich auch in dünn besiedelten ländlichen Kreisen: Dort verteuerten sich Häuser um 11,8 % gegenüber dem Vorjahresquartal, Wohnungen um 9,2 %.

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POLITIK

Schornsteinfegergebühren steigen – Wohnen wird noch teurer - Haus & Grund fordert: Neue Bundesregierung muss endlich gegensteuern 


Der Eigentümerverband Haus & Grund weist darauf hin, dass in Kürze die Schornsteinfegergebühren und damit die Kosten des Wohnens steigen werden. Der Bundesrat wird der vom Bundeswirtschaftsministerium vorgeschlagenen Gebührenerhöhung mit einem jährlichen Volumen von 2,5 Millionen Euro voraussichtlich zustimmen. „Die neue Bundesregierung muss eine Trendumkehr bei den Wohnkosten schaffen. Zentral wird dabei sein, dass die Einnahmen aus der CO2-Bepreisung als Pro-Kopf-Klimageld an die Bürger zurückgegeben werden“, forderte Verbandspräsident Kai Warnecke.

Haus & Grund befürchtet, dass die neue Gebührenverordnung Eigentümer von Mehrfamilienhäusern mit Gasetagenheizungen besonders hart treffen werde, wenn diese ihre Gebäude energetisch modernisieren und alte Fenster und Türen gegen moderne dichte Fenster austauschen wollen. Für die erneute Überprüfung der Verbrennungsluftversorgung durch den bevollmächtigten Bezirksschornsteinfeger könnten Gebühren von 50 bis 64 Euro je Wohneinheit entstehen. Aus Sicht von Haus & Grund ist die Höhe dieser Gebühren nicht zu rechtfertigen.

 
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