Newsletter von Haus & Grund Bonn/Rhein-Sieg 21.06.2021

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VEREINSNACHRICHTEN
WOHNUNGSPOLITIK
BONNER BAUJUWELEN
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VEREINSNACHRICHTEN

Grüne und H&G im Gespräch: Nicht mehr fremdeln - Viele Themen gemeinsam wichtig

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Im Dialog: Markus Gelderblom, Dirk Vianden, Annette Standop,
Tim Achtermeyer. Foto: Bündnis 90/Die Grünen

 
Die Fraktionsvorsitzende der Grünen im Stadtrat, Annette Standop, und ihr  Co-Vorsitzender Tim Achtermeyer waren zu einem digitalen Austausch mit Markus Gelderblom und Dirk Vianden, Geschäftsführer und Vorsitzender von Haus & Grund Bonn/Rhein-Sieg eingeladen. Das persönliche Fazit der Fraktionschefin: „Auch wenn die Grünen und die Wohnungseigentümer in der Vergangenheit vielleicht etwas miteinander gefremdelt haben mögen – es gibt eine ganze Menge an Themen, die uns gemeinsam wichtig sind und die wir auch gemeinsam bearbeiten können, vom geförderten Wohnungsbau über Fotovoltaik und Dachbegrünung bis hin zur Erschließung von Flächen für Wohnungen und Gewerbe. To be continued“.

Haus & Grund will die Gesprächskontakte mit allen Fraktionen aus dem Stadtrat intensivieren.

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VEREINSNACHRICHTEN

Verdienstmedaille für Doris Daufeldt – Auch Haus & Grund gratulierte


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Bundesverdienstmedaille für Doris Daufeldt (r.). Bürgermeisterin
Melanie Grabowy (l.) Foto: Sascha Engst/ Bundesstadt Bonn
 
Bundespräsident Frank Walter Steinmeier zeichnete Doris Daufeldt für ihr langjähriges Engagement aus, mit dem sie für die Völkerverständigung zwischen Briten und Deutschen eintrat. Sie erhielt die Verdienstmedaille des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland. Die Ehrung nahm Bürgermeisterin Melanie Grabowy vor.
 
Doris Daufeldt ist seit 1981 Mitglied im Oxford-Club, der die Städtepartnerschaft zwischen Bonn und Oxford aktiv fördert. Als stellvertretende Vorsitzende und von 1988 bis 2002 auch als 1. Vorsitzende hat die heutige Ehrenvorsitzende die städtepartnerschaftlichen Kontakte entscheidend vorangebracht. Ihr sei es zu verdanken, dass die Partnerschaft zwischen beiden Universitätsstädten lebendig geblieben sei und der kulturelle Austausch gefördert wurde. Bürgermeisterin Grabowy: „Damit wurde auch die deutsch-britische Freundschaft gefestigt.“
Zudem ist Doris Daufeldt Mitglied der Deutsch-Ungarischen Gesellschaft und wurde 2004 mit der Ehrenurkunde für das Engagement für den Austausch zwischen Bonn und Budapest ausgezeichnet.
 
Doris Daufeldt hat auch eine enge Verbindung zu Haus & Grund Bonn/Rhein-Sieg. Ihr Ehemann, Hans Peter Daufeldt, ist seit 2008 Ehrenmitglied der Eigentümergemeinschaft. Er war langjähriges Vorstandsmitglied. Für H&G gratulierte Hauptgeschäftsführer Markus Gelderblom.

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WOHNUNGSPOLITIK

Privates Eigentum nicht ideologischen Fantasien preisgeben - 135. Zentralverbandstag von Haus & Grund stand im Zeichen der Bundestagswahl – Warnecke wiedergewählt


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Klares Votum bei der Wiederwahl des Präsidenten Kai Warnecke.
Fotos: Joerg Steck/H&G Deutschland (2)





















 
Bonns ehemaliger Hauptgeschäftsführer Helmut Hergarten erstattete
den Prüfbericht in Berlin. Auch er wurde wiedergewählt.
 
„Das Privateigentum ist politischen Angriffen ausgesetzt, wie sie dieses Land in den vergangenen 30 Jahren nicht kannte. Dagegen müssen sich alle demokratisch und marktwirtschaftlich gesinnten Kräfte wehren.“ Das sagte Haus & Grund-Präsident Kai Warnecke zu Beginn des Verbandstages von Haus & Grund Deutschland. Es dürfe nicht dazu kommen, dass das private Eigentum schleichend irgendwelchen ideologischen Fantasien preisgegeben werde.

Warnecke wurde als Vorsitzender wiedergewählt. Bonns ehemaliger Hauptgeschäftsführer Helmut Hergarten wurde erneut Rechnungsprüfer. Zu den Delegierten zählte auch Bonns Hauptgeschäftsführer Markus Gelderblom.

Ausführlich berichtet wird in unserer Juli-Ausgabe von Haus & Grund aktuell.

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WOHNUNGSPOLITIK

Haus & Grund: CO2-Preis und Klimageld gehören zusammen - Verursacherprinzip nicht aufweichen


„Der CO2-Preis soll lenken – und nicht die Bürger ärmer machen.“ Auf diesen Geburtsfehler der CO2-Bepreisung wies Haus & Grund-Präsident Kai Warnecke hin. Der Fehler könne behoben werden, indem die Staatseinnahmen aus der CO2-Bepreisung in Form eines für jeden Bürger gleich hohen Klimageldes zurückgezahlt werden. Eine pauschale Rückgabe würde einkommensschwächere Haushalte stärker entlasten als einkommensstarke Haushalte, denn einkommensschwache Haushalte emittieren durchschnittlich weniger CO2. Die zusätzliche Belastung durch die CO2-Bepreisung würde bei einkommensschwachen Haushalten mit dem Klimageld sogar überkompensiert.

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BONNER BAUJUWELEN

Der Katharinenhof damals: Forsthaus, Ausflugslokal – heute größter Bonner Skulpturenpark


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Der Katharinenhof in Bonn: Die Idylle liegt versteckt am Godesberger Stadtwald. Foto: Barbara Frommann

Der Katharinenhof liegt am Waldrand vom Kottenforst zu Bad Godesberg in einem Landschaftsschutzgebiet. (Venner Straße 51). Um 1890/1900 als typisch rheinischer Fachwerkbau um eine Scheune von 1857 herum so konzipiert, dass ein Innenhof entsteht, den eine prachtvolle schattenspendende Kastanie krönt, ist der Katharinenhof eines der Vermächtnisse des wohlhabenden Textilfabrikanten Ludwig Maximilian Freiherr von Rigal-Grunland. Von ihm stammen auch die Rigal’sche Wiese mitten in Bad Godesberg, die Rigal’sche Kapelle als erste Kirche für Evangelische in Bad Godesberg und andere Bauwerke in diesem liebenswerten Städtchen.
 
Um den Katharinenhof herum wurde aufgeforstet, so, dass heute ein respektabler Baumbestand das Anwesen ziert. Von 1920 bis 1941 war der Katharinenhof ein Ausflugslokal und als „Pfannkuchen-Haus“ ein beliebtes Ziel für Spaziergänger. 1941 verpachtete die Stadt Bad Godesberg den Hof an Familie Schmitz, die nach dem 2. Weltkrieg als Inhaber vom „Seidenhaus Schmitz“ europaweit bekannt wurde. Witwe Schmitz starb hochbetagt 2010.
 
Der Katharinenhof heute: ein innovativer Veranstaltungsort
 
Die Stadt Bonn veräußerte den Katharinenhof im Sommer 2011 an Familie Beikircher, die den ihn wieder für die Öffentlichkeit zugänglich machten. Anne und Konrad Beikircher gründeten 2013 den Verein TheRhineArt e.V., der sich um Ausstellungen und Konzerte bemüht. Am Stadtwald von Bad Godesberg entstand der größte Skulpturenpark Bonns.
 
Die SKULPTURENAUSSTELLUNG ist täglich von 11 – 19 Uhr geöffnet. (Eintritt 5.- €, Kinder frei.)

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