Newsletter von Haus & Grund Bonn/Rhein-Sieg 12.04.2021

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VEREINSNACHRICHTEN

Haus & Grund Bonn/Rhein-Sieg und der Deutsche Mieterbund Bonn/Rhein-Sieg/Ahr bitten um Einhaltung der Coronaschutzregeln auch in Miethäusern 


Haus & Grund Bonn/Rhein-Sieg und der Deutsche Mieterbund Bonn/Rhein-Sieg/Ahr weisen darauf hin, dass auch in den Gemeinschaftsräumen von Miethäusern, wie z. B. den Treppenhäusern, Fahrstühlen, Fahrrad- oder Waschkellern die Hygieneschutzregeln gegen das Coronavirus einzuhalten sind. Demnach gelten dort insbesondere die Einhaltung des Mindestabstandes und die Maskenpflicht.
 
Einige Mieterinnen und Mieter hatten die Stadtverwaltung Bonn auf das Fehlen solcher Informationen aufmerksam gemacht. Peter Kox, Geschäftsführer des Mieterbundes Bonn/Rhein-Sieg/Ahr und Markus Gelderblom, Hauptgeschäftsführer von Haus & Grund Bonn/Rhein-Sieg gehen zwar davon aus, dass die meisten Hausbewohner sich bereits an die Vorschriften halten. Gleichwohl bitten sie gemeinsam auch weiterhin um Beachtung. Gelderblom empfiehlt den Vermieterinnen und Vermietern, bei Bedarf noch einmal durch einen Aushang im Hausflur auf die Regelungen aufmerksam zu machen. Hierzu gibt es entsprechende Infografiken im Internet, z. B. auf der Webseite www.infektionsschutz.de der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA), die ausgedruckt und aufgehängt werden können. Auch Peter Kox hält die nötigen Informationen für einen wichtigen Beitrag zum Schutz der Hausgemeinschaft vor der COVID-19-Erkrankung.

 

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SERVICE

Neues Recht für Kabelanschluss schadet Vermietenden: H&G findet offene Ohren in der CDU-Fraktion



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MdB Lisa Winkelmeier Becker
©Deutscher Bundestag


 
 




In einem Schreiben an die Bundestagsabgeordneten der Region Bonn/Rhein-Sieg hat Haus & Grund gegen die geplante Belastung der Hauseigentümer bei der Abrechnung der Kabelanschlussgebühren protestiert. In einem Telefonat mit der CDU-Bundestagsabgeordneten Lisa Winkelmeier-Becker fand Hauptgeschäftsführer Markus Gelderblom offene Ohren. Beim SPD-MdB Sebastian Hartmann gab es dagegen eine klare Absage an die H&G-Position „Sie können sicher sein, dass die SPD-Fraktion im Bundestag auch an dieser Stelle an der Seite der Mieterinnen und Mieter steht“, reagierte er auf den H&G-Appell. Die übrigen MdB fanden es nicht für nötig, zu antworten.
 
Die Juristin Winkelmeier-Becker will das Problem mit den Spezialisten der Fraktion im Ausschuss für Recht und Verbraucherschutz erörtern. Gelderblom hatte in dem Telefonat noch einmal die Problematik dargestellt. Nach dem von der Bundesregierung beschlossenen Gesetzentwurf sollen die Kosten des vom Vermieter für alle Mietenden eines Hauses gemeinsam abgeschlossenen Kabelvertrages künftig nicht mehr auf die Mieter umgelegt werden können. Der Vermietende bleibt verpflichtet, die Versorgung mit medialen Dienstleistungen über Kabel sicherzustellen. Mietende sollen dafür aber nicht mehr bezahlen müssen, die Dienstleistung also kostenlos in Anspruch nehmen. Eine Streichung  der Umlagefähigkeit ohne Änderung des Miet- und Wohnungseigentumsrecht sei realitätsfern.
 
Markus Gelderblom unterstrich die H&G-Position im Kontakt mit der Abgeordneten aus dem Rhein-Sieg-Kreis: Die geplante gesetzliche Regelung im Telekommunikationsmodernisierungsgesetz (TKG) dürfe nicht einseitig zu Lasten der Vermieterinnen und Vermieter gehen. Es brauche ein gesetzlich  geregeltes doppeltes Sonderkündigungsrecht für Vermietende, zum einen gegenüber den Mietern und zum anderen gegenüber den Versorgern von Kabelanschlüssen, um aus langfristig befristeten Versorgungsverträgen vorzeitig aussteigen zu können.

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SERVICE

Online-Seminar: Wohnungseigentumsrecht -
Fast alles ist neu


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Referent ist Rechtsberater
Dr. Wolfgang Lang ©H&G
 


In den online-Seminaren von Haus & Grund Bonn/Rhein-Sieg spielt das neue Wohnungseigentumsrecht eine wichtige Rolle. Im ersten Seminar am Donnerstag, 29. April, 14 bis 18 Uhr, stellt H&G-Rechtsberater Dr. Wolfgang Lang das am 1. Dezember letzten Jahres in Kraft getretene Gesetz in seinen Kernelementen vor. Die Novellierung umfasst die größte und weitreichendste Reform des WEG. Sie verändert die rechtlichen Strukturen einer Eigentümergemeinschaft und definiert die Rollen der Beteiligten, als da sind: Eigentümer, Verwaltung und die WEG. H&G hält es für zwingend notwendig, sich mit den Neuregelungen vertraut zu machen.
 
Anmeldungen werden per E-Mail erbeten an mreitler@hug-bonn.de
 
Teilnahmegebühr beträgt für Mitglieder 49 €, für Nichtmitglieder 299 €.

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SERVICE

bonnorange gibt Mehrweg-Tipps für unterwegs


bonnorange wirbt mit Tipps & Tricks für Alternativen zu Einwegprodukten, um auch unterwegs den Mehrweg zu gehen und Abfälle zu vermeiden.
 
Mit Blick auf das Einwegplastikverbot und im Sinne der Abfallvermeidung stellt bonnorange deshalb auf der eigenen Webseite in einem neuen Beitrag in der Rubrik „Tipps & Tricks“ verschiedene Alternativen und Möglichkeiten vor, um das Essverhalten unterwegs nachhaltig zu gestalten, Einwegabfälle zu vermeiden und Mehrwegsysteme zu nutzen. Der Einsatz von Alternativen zu Einwegprodukten schont dabei nicht nur den Geldbeutel der Verbraucher*innen; Mehrwegsysteme reduzieren darüber hinaus das Verpackungsmüllaufkommen in der Stadt und tragen so einen wichtigen Teil zum Umweltschutz bei.
 
Der Beitrag kann auf der Webseite von bonnorange abgerufen werden.

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BONNER BAUJUWELEN

Denkmal instabil – Rostet Ludwig van Beethoven
vor sich hin?


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Beethovendenkmal
Foto: Michael Sondermann/
Bundesstadt Bonn
 








Das weltberühmte Bonner Beethovendenkmal ist instabil. Es muss dringend restauriert werden. Nach Angaben der Deutschen Stiftung Denkmalschutz ist die Eisenkonstruktion im Innern die Statik durch Korrosion angegriffen. Damit wird die Standsicherheit akut gefährdet. Die Denkmalschützer setzen sich dafür ein, den Publikumsmagneten zu sichern.

Das Beethovendenkmal ist ein Wahrzeichen Bonns. Der Komponist (1770-1827) war schon zu Lebzeiten so berühmt, dass bereits wenige Jahre nach seinem Tod gesammelt wurde, um ihm ein würdiges Denkmal zu setzen. Ab 1835 setzten sich die Bürger seiner Geburtsstadt Bonn dafür ein, 1845 wurde die Bronze, die den großen Komponisten überlebensgroß mit einem Stift in der Hand und inspiriertem Blick leicht nach oben zeigt, feierlich auf dem Münsterplatz in Bonn eingeweiht. Sie ist seitdem Anlaufpunkt für Touristen aus aller Welt und Wahrzeichen der Stadt Bonn!

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Baulandpreis 2021 ausgelobt


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Beiratsvorsitzender Stephan Raetz
© H&G/Böschemeier


 
 
Das Forum Baulandmanagement NRW lobt den Baulandpreis 2021 aus. Auf den Wettbewerb für studentische Masterarbeiten weist H&G-Beiratsvorsitzender Stephan Raetz hin. Bewerbungen sind bis zum 30. April 2021 möglich. Infos gibt es unter www.forum-bauland.nrw/bauland-preis. Prämiiert werden studentische Masterarbeiten, deren Verfasserinnen und Verfasser sich in innovativer Weise mit aktuellen Herausforderungen und praxisrelevanten Fragestellung des Flächenmanagements oder der Boden- und Liegenschaftspolitik auseinandersetzen.

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