Newsletter von Haus & Grund Bonn/Rhein-Sieg 29.03.2021

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INHALT

VEREINSNACHRICHTEN
SERVICE / TERMINE
BUNDESPOLITIK
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VEREINSNACHRICHTEN

Frohe Ostern wünscht Haus & Grund Bonn/Rhein-Sieg


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  Osterfeuer und Osterkerze
  Foto: Münsterpfarrgemeinde

 






Ein frohes, gesegnetes und hoffentlich gesundes Osterfest 2021, wünschen Vorstand, Beirat, Geschäftsführung und Redaktion von Haus & Grund Bonn/Rhein-Sieg allen Leserinnen und Lesern. Versuchen Sie trotz widriger äußerer Umstände, die uns die Pandemie beschert, zu entspannen und neue Kräfte zu sammeln.

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VEREINSNACHRICHTEN

Corona aktuell: Hauptgeschäftsstelle ist ab Montag, den 29.3.2021 wieder für Besucher- und Kundenverkehr geschlossen


Liebe Mitglieder von Haus & Grund Bonn/Rhein-Sieg,
liebe Kundinnen und Kunden,
 
Sie haben es sicherlich bereits gelesen: NRW kehrt ab Montag, dem 29.3.2021 wieder in den Lockdown zurück. Aus diesem Grunde müssen auch wir unsere Geschäftsstelle wieder für den Besucher- und Kundenverkehr bis auf weiteres schließen.
 
Trotzdem stehen wir Ihnen mit unseren Dienstleistungen weiterhin zur Verfügung!
 
Sofern Sie Mietverträge oder Verlagsprodukte benötigen, rufen Sie uns einfach an (0228/96 92 670) oder schicken uns eine E-Mail (bonn@hug-bonn.de). Sie können natürlich auch unseren Online-Mietvertrag (www.mietvertrag-aktuell.de) nutzen. Die ausführlichen juristischen Fachberatungen erfolgen bis auf weiteres ausschließlich telefonisch oder per Videokonferenz. Zudem können Sie uns für kurze Rechtsauskünfte wie gewohnt zu den telefonischen Beratungszeiten (Mo. – Do. 11.00 - 12.00 Uhr und 14.00 - 15.00 Uhr; freitags nur vormittags) erreichen.
 
Wir bitten herzlich um Ihr Verständnis!  

Ihr Team von Haus & Grund Bonn/Rhein-Sieg

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SERVICE / TERMINE

Online-Vortrag: Der Pulli fürs Haus: Mit einer Wärmedämmung Heizkosten sparen, Klima schützen und Behaglichkeit verbessern


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  Galerie klimafreundlicher Dämmstoffe  
  Foto: Barbara Frommann  
 

Sabine Breil, Energieberaterin und Architektin, gibt in einem kostenlosen Online-Vortrag der Bonner Energieagentur einen Überblick über die verschiedenen Möglichkeiten, Außenwände zu dämmen. Über die Fassade eines Gebäudes kann viel Heizenergie verloren gehen. Bei manchen Häusern macht dieser Anteil 40% der Verluste aus.Termin: Montag, 12. April, 19 bis 20.30 Uhr. Nach dem Vortrag haben die Teilnehmenden die Möglichkeit, Fragen zu stellen.
 
Die Größe der Verlust hängt vom Alter des Hauses, von den verwendeten Materialien und von der Fläche der Außenwände ab. Ein Altbau verbraucht mehr als ein Neubau, ein Ziegelgebäude mehr als eines aus Bimsstein und ein frei stehendes Haus mehr als ein Reihenhaus. Der Wärmeverlust wird auch spürbar durch die kalte Innenseite der Wand.
 
Eine Dämmung verringert die Verluste und somit den Energieverbrauch. Sie hält im Winter das Haus warm und gemütlich wie ein Pulli. So werden Heizkosten und CO2 eingespart und der Wohnkomfort erhöht. Die Referentin erläutert, in welcher baulichen Situation welche Lösung sinnvoll oder möglich ist und sie erklärt, warum durch eine Dämmung das Risiko von Schimmelbildung sinkt. Informationen zu passenden Dämmstoffen und zu den attraktiven aktuellen Förderprogrammen runden den Vortrag ab.
 
Anmeldung erbeten über die Terminmeldung der BEA-Website
www.bonner-energie-agentur.de.

Weitere Details zu der Reihe gibt es hier. 

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SERVICE / TERMINE

Frist 31. März: Grundsteuererlass für Vermieter möglich: Coronabedingte Mietausfälle führen zu geringeren Steuerlasten


Vermieter haben grundsätzlich Anspruch auf einen Teilerlass der Grundsteuer, wenn sie im vergangenen Jahr unverschuldet erhebliche Mietausfälle hatten. Hierzu zählen insbesondere auch coronabedingte Mietausfälle. Darauf weist der Haus & Grund hin. Anträge für 2020 können in diesem Jahr bis 31. März gestellt werden. Zuständig für den Erlassantrag sind die Steuerämter der Städte und Gemeinden, in den Stadtstaaten die Finanzämter. Die Frist ist nicht verlängerbar. Wird der Termin versäumt, kommt nur noch ein Erlass im Ermessen des Finanzamtes infrage.
 
Die Grundsteuer für vermietete Immobilien wird erlassen, wenn die Mieterträge entweder um mehr als 50 Prozent hinter dem normalen Rohertrag einer Immobilie zurückgeblieben sind oder eine Immobilie vollkommen ertraglos war. Im ersten Fall werden 25 Prozent der Grundsteuer erlassen, im zweiten Fall 50 Prozent.
 
Der Erlass ist immer dann möglich, wenn die Ursache der Mietausfälle in Leerstand, allgemeinem Mietpreisverfall oder struktureller Nichtvermietbarkeit liegt. Auch außergewöhnliche Ereignisse, wie Wohnungsbrände oder Wasserschäden, die zu leerstandsbedingten Mietausfällen führen, berechtigen zu einem Grundsteuererlass. Allerdings darf der Vermieter die Mietausfälle nicht selbst verschuldet haben. Dies setzt bei nicht vermieteten Wohnungen vor allem ernsthafte und nachhaltige Vermietungsbemühungen voraus, die stets dokumentiert werden sollten. Auch dürften diejenigen Vermieter nicht von einem Erlass profitieren, die im vergangenen Jahr wegen der Pandemie von sich aus die Miete erlassen oder reduziert haben.

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SERVICE / TERMINE

Vermüllung von Parks und Umwelt Einhalt gebieten: Frevel- und flegelhaft


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  Abfall gehört in Mülleimer
  Foto: bonnorange

 

Achtlos entsorgter Einwegmüll verträgt sich nicht mit den Grundprinzipien einer modernen und verantwortungsvollen Gesellschaft. NRW-Umweltministerin Ursula Heinen-Esser rief Bürgerinnen und Bürger sowie die Kommunen dazu auf, der Vermüllung von Parks und Umwelt Einhalt zu gebieten.
 
Überquellende Mülleimer, vermüllte Parks, Plastik und Papier an  Straßenrändern verschmutzten die schönsten Orte der Städte. Corona habe leider zu einer Renaissance der Einwegverpackung geführt. „Dies habe viele Fortschritte etwa bei der Plastikvermeidung zunichtegemacht.  Alle stünden in der Verantwortung, die Vermüllung von Parks, Grünanlagen, Wäldern oder Autobahnausfahrten zu unterbinden.
 
Ein im Straßengraben entsorgter Plastikbecher sei kein Kavaliersdelikt, sondern flegel-, frevelhaft sowie Ausdruck von Geringschätzung“, sagte die Ministerin. Wer plane, sich bei einem Ausflug oder Spaziergang etwas "to go" zu kaufen, sollte seinen eigenen Mehrwegbecher oder -teller im Gepäck haben. Um dies zu forcieren, sollte die Einführung eines Pflichtpfands auf Einwegverpackungen geprüft werden. Ordnungsbehörden sollten Fehlverhalten konsequent ahnden, Städte mehr Müllgefäße aufstellen und häufiger leeren.
 
Für die illegale Müllentsorgung, etwa ein achtloses Wegwerfen von Plastik- und Papiermüll, empfiehlt der Bußgeldkatalog den Kommunen ein Bußgeld in Höhe von mindestens 100 Euro.

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SERVICE / TERMINE

Haus & Grund informiert: L- wird auf H-Gas umgestellt


Die durchweg kostenlose Marktraumumstellung von L- auf H-Gas nebst den damit einhergehenden notwendigen technischen Veränderungen ist erforderlich, weil die niederkalorischen L-Gas-Vorkommen in den Niederlanden und in Norddeutschland in absehbarer Zukunft erschöpft sein werden. Die Versorger steigen daher auf das hochkalorische H-Gas um, das einen höheren Brennwert hat. Hiervon betroffen sind u. a. auch die Verbraucher in Nordrhein-Westfalen und Bonn, während ganz überwiegend in den anderen Bundesländern die Gaskunden bereits seit langem mit H-Gas versorgt werden.
 
Betroffen sind beispielsweise Gasthermen, Gasheizkessel, Gasöfen und Gasherde, Gasdurchlauferhitzer und Gaskamine. An den Geräten selbst müssen Düsen ausgetauscht und Regelarmaturen neu eingestellt werden. Wie aufwändig das im Einzelfall ist, hängt vom Gerätetyp ab. Kosten für die Umstellung vorhandener Geräte entstehen den Eigentümern nicht; diese sind vom jeweiligen Netzbetreiber zu tragen.
 
Ausnahme: Es kann jedoch auch Geräte geben, die technisch nicht umgestellt werden können, so dass ein Austausch erforderlich wird. Erfahrungen zeigen, dass etwa 2 % der Eigentümer betroffen sein könnten. Sie können nach § 19a EnWG einen Zuschuss von 100 Euro von ihrem Netzbetreiber für den Geräteaustausch beantragen. Für Heizgeräte kann zudem auch ein weiterer Zuschuss gewährt über die Verordnung zur Kostenerstattung von Gasgeräten werden. Je nach Alter des bisherigen Geräts sind demnach weitere 100 bis 500 Euro möglich. Lediglich für den Austausch von Geräten, die älter als 25 Jahre sind, gibt es keinen Zuschuss mehr. Schafft sich der Eigentümer nach Mitteilung des Umstellungstermins freiwillig ein neues Gerät an - z. B. selbst-adaptierende Gasgeräte oder Holzpellets-Heizungen oder eine Wärmepumpe - und entfällt in der Folge die Notwendigkeit einer Umstellung, kann auch hierfür ein Zuschuss von 100 Euro pro Gerät beantragt werden.
 
Die Verbrauchskosten dürften unverändert bleiben, da für die Gasrechnung die gelieferten Kilowattstunden maßgeblich sind, teilt Hauptgeschäftsführer Markus Gelderblom mit.

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BUNDESPOLITIK

Haus & Grund kritisiert Kurzsichtigkeit deutscher Klimapolitik: Sektorziele führen in die Irre


Anlässlich der deutschen Klimabilanz 2020 durch das Umweltbundesamt kritisierte Haus & Grund Deutschland die Kurzsichtigkeit der Klimapolitik. „Aus den CO2-Emissionen eines Jahres klimapolitische Hau-Ruck-Maßnahmen abzuleiten, ist ökologischer und wirtschaftlicher Nonsens“, sagte Haus & Grund-Präsident Kai Warnecke. Die Ergebnisse zeigten, dass eine Unterscheidung des deutschen Klimaschutzgesetzes nach CO2-Reduktionen in den Wirtschaftssektoren nicht zielführend sei. Dem Klima sei es egal, wo eine Tonne CO2 ausgestoßen werde. Der CO2-Ausstoß müsse zügig gesenkt werden, und zwar dort, wo es am kosteneffizientesten möglich sei.
 
Das Erreichen der Klimaziele ist eine 30-jährige Langfristaufgabe. Dies gelte gerade für den Gebäudesektor mit seinen langen Investitionslaufzeiten. Deshalb sei es notwendig, zügig alle Sektoren in den europäischen CO2-Zertifikatehandel zu integrieren und einen verlässlichen Reduktionspfad bis 2050 aufzuzeigen. Das gäbe den Menschen Planungssicherheit. Eilige Maßnahmen aber verunsicherten vielmehr und verhinderten notwendige Klimaschutzinvestitionen in den Gebäudebestand.
 
H&G betonte, dass der gute Bestand aus gemieteten und selbstgenutzten Wohngebäuden im vergangenen Jahr dazu beigetragen habe, dass die Menschen während der Pandemie im Homeoffice weiter ihrem Beruf nachgehen konnten.

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