Newsletter von Haus & Grund Bonn/Rhein-Sieg

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VEREINSNACHRICHTEN
HAUS & GRUND-SERVICE
KOMMUNAL / REGIONAL
BONNER BAUPERSPEKITIVEN
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VEREINSNACHRICHTEN

H&G-Positionen für den Bundestagswahlkampf sind öffentlich


Haus & Grund Deutschland hat sich für den bevorstehenden Bundestagswahlkampf positioniert. In der Berliner Zentrale wurden Forderungen für die 20. Wahlperiode des Deutschen Bundestages zusammengetragen. Die Argumente richten sich an die Kandidatinnen und Kandidaten sowie an die politischen Parteien, die sich um den Einzug in den Deutschen Bundestag bewerben. Sie ermöglichen aber auch den gut 900.000 H&G - Mitgliedern in Deutschland, sich mit fachlich fundierter Expertise in Wahlkampfveranstaltungen und öffentlichen, z.B. über die Medien Diskussionen einzumischen.

Bereits haben H&G-Mitglieder Gelegenheit sich zu informieren. Sie finden die Positionen zu politischen Fragen rund um Haus und Grund im Internet unter www.hausundgrund.de/politik/positionen.

Bundestagswahl ist am Sonntag, den 26. September 2021. 

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VEREINSNACHRICHTEN

Wechsel in der Voreifel: Kerstin Schürhoff neue Vertrauensanwältin für Haus & Grund - Seit 24 Jahren Spezialistin im Immobilienrecht 


 
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Kerstin Schürhoff, neue Vertrauensanwältin aus Rheinbach.
V.l. Schürhoff, Markus Gelderblom, Michael Staffel, Rainer Berkowsky.
©Meike Böschemeyer


Die Rheinbacher Rechtsanwältin Kerstin Schürhoff ist neue Haus & Grund-Vertrauensanwältin für die Rhein-Sieg-Kreis-Kommunen Rheinbach, Meckenheim und Swisttal. Die in Höxter geborene Spezialistin im Immobilienrecht tritt die Nachfolge von Rainer Berkowsky und Udo Linke an. Kerstin Schürhoff führt seit 2019 ihre eigene Kanzlei "Schürhoff Rechtsanwälte" in Rheinbach, wo sie bereits seit 2004 lebt. In der Voreifelstadt fand der Stabwechsel zwischen ihr und Rainer Berkowsky statt. Zu den ersten Gratulanten zählten H&G Hauptgeschäftsführer, Syndikusrechtsanwalt Markus Gelderblom sowie Rechtsanwalt Michael Staffel (Bezirksvorsitzender in Königswinter), der im Vorstand die inzwischen 13 Vertrauens- und Fachanwälte der größten regionalen Eigentümergemeinschaft betreut.

Kerstin Schürhoff kam 1990 zum Studium nach Bonn. Ihr Referendariat absolvierte sie in Koblenz. Die Zulassung als Rechtsanwältin erfolgte 1998. Nach einem vierjährigen Aufenthalt in Dresden hat sie ihre dort 1997 begonnene Tätigkeit für die Baurechtskanzlei "Heiermann Franke Knipp" zunächst in Frankfurt, später in Essen fortgesetzt. 2004 wechselte sie in die Baurechtskanzlei Jagenburg in Köln und gründete danach mit zwei weiteren Anwälten eine eigene Sozietät in der Domstadt. Seit 24 Jahren ist Kerstin Schürhoff nahezu ausschließlich auf Immobilienrecht spezialisiert. Für Bau- und Architektenrecht ist sie seit 2006 Fachanwältin. Die Zulassung als Fachanwältin im Miet- und Wohnungseigentumsrecht steht bevor, der Fachanwaltskurs wurde erfolgreich absolviert.

Kerstin Schürhoff fühlt sich gewappnet: „Die Kombination der beiden Fachanwaltsgebiete ermöglicht eine Beratung rund um die Immobilie aus einer Hand. Insbesondere in der baubegleitenden Rechtsberatung können Fragen, die sich später nach Errichtung einer Baumaßnahme für künftige Wohnungseigentümer und Vermieter ergeben, bereits vorher mit durchdacht und im Interesse der Mandanten geregelt werden“. Die Anwältin ist verheiratet und lebt mit ihrem Mann, zwei Reitpferden und ihrem Hund, einem Elo namens Balou, zusammen. 

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VEREINSNACHRICHTEN

Rainer Berkowsky ist einer der dienstältesten H&G-Anwälte


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Rainer Berkowsky: Aktenlesen war gestern.
©Meike Böschemeyer


Mit seinem Beruf feierte er Goldhochzeit, mit Haus & Grund Silberhochzeit. Jetzt aber ist nach fünf Jahrzehnten anwaltlicher Tätigkeit Schluss mit der Juristerei. Rainer Berkowsky, der in diesem Jahr 78 wird, packt die letzten Akten noch laufender Fälle zusammen und blickt zurück. Nicht im Zorn, im Gegenteil: Zufrieden. Dazu trugen auch die 25 Jahre bei, die er für Haus & Grund-Mitglieder in Rheinbach, später auch in Meckenheim, tätig war. Rainer Berkowsky gehörte zu den ersten Anwälten, die sich auch in den Dienst der Eigentümergemeinschaft stellten, als H&G nicht nur in Bonn, sondern auch im Rhein-Sieg-Kreis expandierte.

1943 geboren lebte er seit 1944 in Bonn. Nach dem Abitur am Beethovengymnasium studierte er in Bonn, Hamburg und Berlin. 1971 erhielt er seine Zulassung als Rechtsanwalt. 1975 kam er nach Rheinbach und arbeitete 18 Jahre lang in der Anwaltskanzlei von Dr. Hans Schellenberger, dem langjährigen ehrenamtlichen Bürgermeister der Stadt Rheinbach. Danach war er fünf Jahre in eigener Kanzlei tätig, ab 1998 in Bürogemeinschaft mit Klaus-Dieter Wicht. Mit seiner Nachfolgerin Kerstin Schürhoff teilt Berkowsky die Liebe zum Pferd und zur Reiterei, obwohl er selbst schon lange nicht mehr im Sattel saß. Jetzt liest er mehr – keine Akten, aber spannende Literatur.

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VEREINSNACHRICHTEN

Udo Linke sagt Tschüss an der Swist


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Udo Linke ©Haus & Grund Bonn/Rhein-Sieg


Seit 2011 vertrat Udo Linke die anwaltlichen Interessen für die Mitglieder von Haus & Grund Bonn/Rhein-Sieg in Swisttal. Nun gab er diese Aufgabe ab. Der 70jährige arbeitet jetzt für eine Kanzlei in Bad Godesberg. Dort aber ist H&G bereits durch den Vertrauensanwalt Carsten Ch. Dorsch vertreten.


Linke war es stets ein Anliegen, Zwist an der Swist möglichst gütlich beizulegen. Auf dem glatten Parkett des Rechts verfügt er über ebenso große Erfahrung und Trittsicherheit wie auf dem Tanzboden: Als ehemaliger begeisterte Sporttänzer, der noch bis 2010 für den Tanzsportclub Brühl in der höchsten deutschen Seniorenklasse seiner Altersgruppe eine flotte Sohle aufs Parkett legte.

Linke folgt die neue Vertrauensanwältin für gut 100 H&G-Mitglieder die Rheinbacher Juristin Kerstin Schürhoff (siehe eigenen Artikel).

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VEREINSNACHRICHTEN

Vorstandsmitglied Barbara Guckelsberger bleibt H&G erhalten – Abschied in Siegburg


Barbara Guckelsberger, Vorstandsmitglied von H&G Bonn/Rhein-Sieg, bleibt in dieser Funktion auch dann der Eigentümergemeinschaft erhalten, wenn sie am 1. September diesen Jahres nach Ablauf ihrer Wahlzeit nicht mehr erneut als Technische Beigeordnete der Kreisstadt Siegburg kandidiert. 

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HAUS & GRUND-SERVICE

Haus & Grund und VDIV stellen vor: Gemeinsamer Mustervertrag für WEG-Verwaltung 


Das novellierte Wohnungseigentumsgesetz (WEG) trat am 1. Dezember 2020 in Kraft. Haus & Grund Deutschland sowie der Verband der Immobilienverwalter Deutschland entwickelten einen gemeinsamen Mustervertrag für die Wohnungseigentumsverwaltung. Er berücksichtigt die im Zuge der Gesetzesreform veränderten Vorgaben sowie die Entwicklung der Rechtsprechung und ist vom Gedanken der Transparenz getragen.

Ziel der WEG-Reform war es, den Verbraucherschutz zu stärken. Dazu bietet ein transparenter und nachvollziehbarer WEG-Verwaltervertrag eine gute Grundlage der Zusammenarbeit. Daher war es für beide Dachverbände die logische Konsequenz, einen gemeinsamen Mustervertrag zu erarbeiten. Das Gesetz überträgt den Eigentümergemeinschaften mehr Verantwortung und schafft größeren Gestaltungsspielraum bei den Aufgaben und Befugnissen des Verwalters. Das muss sich in der Grundlage der Zusammenarbeit beider Parteien – dem Verwaltervertrag – widerspiegeln: vertrauensvoll, transparent und im fairen Ausgleich, unter anderem durch eine sich erklärende Vergütungsstruktur.

Der Mustervertrag berücksichtigt neben den im Zuge der WEG-Reform erforderlichen Neuerungen wie den Rechten und Pflichten des Wohnungseigentumsverwalters auch die Entwicklung der Rechtsprechung, beispielsweise zu umstrittenen Vergütungsfragen.

Hinweis: Der Vertrag sowie Ausfüllhinweise stehen auf unserer Homepage im
Haus & Grund Shop kostenlos zum Download zur Verfügung.

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HAUS & GRUND-SERVICE

Haus & Grund NRW empfiehlt Widerspruch gegen Abwassergebührenbescheid 2021 - Aktion für faire Abwassergebühren


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Viele Millionen Euro investiert die Stadt Bonn jährlich in modernen Kanal- und Kläranlagenbau. ©Bundesstadt Bonn

Haus & Grund NRW unterstützt in einer Verbändeallianz mit dem Bund der Steuerzahler NRW und dem Verband Wohneigentum die Aktion für faire Abwassergebühren. Der BdSt fördert ein Musterverfahren beim Oberverwaltungsgericht für das Land Nordrhein-Westfalen (Aktenzeichen 9 A 1019/20), in dem um die Höhe der Abwassergebühren gestritten wird.

Konkret geht es in dem Verfahren um die Angemessenheit der Gebührenkalkulation. In diese werden kalkulatorische Zinsen und Abschreibungen auf die Anlagen zur Abwasserentsorgung und –behandlung einbezogen. Gestritten wird darüber, in welcher Höhe ein kalkulatorischer Zinssatz auf das Eigenkapital berechnet werden darf und ob Abschreibungen nach Wiederbeschaffungszeitwerten weiterhin zulässig sind.

Zwar werden in den Städten und Gemeinden in NRW durchaus unterschiedliche Kalkulationsansätze in die Gebührenberechnungen eingestellt, jedoch kann ein Widerspruch gegen den Abwassergebührenbescheid 2021 durchaus generell sinnvoll sein. So unterstützt ein Widerspruch einerseits indirekt das laufende Musterverfahren und kann andererseits unter Umständen dem Widersprechenden im Falle eines Obsiegens des Klägers in diesem Muster-Rechtsstreit ebenfalls finanzielle Vorteile bringen, rät Hauptgeschäftsführer Markus Gelderblom.

Es gibt allerdings einiges zu beachten:
Der Widerspruch ist an die den Bescheid erlassende Behörde, also bei uns an die Stadt Bonn oder an die Städte und Gemeinden des Rhein-Sieg-Kreises innerhalb eines Monats zu richten.

Der Widerspruch hat keine aufschiebende Wirkung, das heißt, die jeweils fällige Quartalsgebühr muss ungekürzt gezahlt werden.

Die Behörde kann die Bescheidung des Widerspruchs aussetzen, muss dies aber nicht.

Weist die Behörde den Widerspruch ab, müsste eine Anfechtungsklage erhoben werden, deren Ausgang zumindest bis zur Entscheidung im Musterverfahren nicht eindeutig vorhergesagt werden kann.
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Einen Musterwiderspruch und weitere Informationen hat der Bund der Steuerzahler NRW auf seiner 
Internetseite hinterlegt.
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KOMMUNAL / REGIONAL

In Bonn 118.000 Gebührenbescheide zugestellt – Bei der Grundsteuer B werden 97 Mio. Euro erwartet


Mitte Januar erhielten Bonns Grundstückseigentümer 117.862 Abgabenbescheide. Durch sie werden Grundsteuern, Abwasser- und Straßenreinigungsgebühren für unbebaute Grundstücke, bebaute Grundstücke und Wohnungs- und Teileigentume erhoben. Bei der Grundsteuer B erwartet die Stadt Bonn knapp 97 Millionen Euro, bei der Grundsteuer A (unbebaute Grundstücke) über 76,3 Mio. Euro.
 
Die Höhe der Grundsteuer B (bebaute Grundstücke) bemisst sich nicht ausschließlich nach der Grundstücksfläche. Grundlage für Steuerfestsetzung sind vielmehr die Grundsteuermessbescheide des Finanzamtes. Sie liegen den Eigentümerinnen und Eigentümern vor. Auf den Grundsteuermessbetrag wendet die Stadt Bonn den durch Ratsentscheidung festgelegten Hebesatz an. Wie bereits berichtet, wurde die Grundsteuer im letzten und in diesem Jahr nicht erhöht.

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BONNER BAUPERSPEKITIVEN

Europas "Wetterfrösche" ziehen schon in diesem Jahr nach Bonn – Campus entsteht am Rheinauenpark


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So könnte das Hauptgebäude der Europäischen Wetterbehörde am Rheinauenpark aussehen – bis zu 16 Stockwerke hoch. © Entwurf: SL/A Stefan Lippert Architekten/ Visualisierungen: Render Vision (2)

Der Rat des Europäischen Zentrums für mittelfristige Wettervorhersage (EZMW) hat im Dezember entschieden, dass ab 2021 in Bonn ein neuer Standort der europäischen Behörde mit zunächst ca. 150 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern aufgebaut wird. Das EZMW ist wissenschaftlich weltweit führend in der globalen numerischen Wettervorhersage und Klimatologie und ein zentraler Bestandteil der europäischen Infrastruktur im Bereich Wettervorhersage und Klimaforschung. Es hat derzeit seinen Hauptsitz in Großbritannien und benötigt aufgrund des Brexits eine zusätzliche Niederlassung im Gebiet der Europäischen Union. Und die entsteht in Bonn. Bereits in den nächsten Monaten werden die ersten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des EZMWs nach Bonn an den Interimsstandort ins Bundesumweltministerium einziehen. Der Umzug ins BMU sollte dann in der zweiten Jahreshälfte 2023 abgeschlossen sein.

Das hat auch bauliche Folgen. Der Campus wird in Bad Godesberg neugebaut. Zwischenzeitlich werden die europäischen Wetterfrösche in den Räumen des Bundesumweltministeriums untergebracht. Das deutsche Angebot umfasst einen attraktiven neuen Campus für das EZMW. ‚Er wird auf dem bundeseigenen Grundstück in Bad Godesberg-Nord an der Ludwig-Erhard-Allee nahe dem BMU erstellt. Die neue Anlage entsteht im Internationalen Quartier, ganz in der Nähe des UN-Campus, direkt am Freizeitpark Rheinaue. Geplant sind ein charakteristischer Turm (16 Geschosse), ein Konferenzsaal, Hörsaal, Innenhof, Kantine, Kindertagesstätte, Turnhalle, Tiefgarage und Fahrradparkplatz. Der "ikonische Turm" bietet Platz für bis zu 365 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Erweiterungen sind möglich. Die Büros können flexibel gestaltet werden, großräumig oder mit kleinteiligeren Büros. Die Tagungsräume werden mit audiovisuellen Systemen ausgestattet. Das Auditorium für Tagungen entsteht als multifunktionaler Veranstaltungsraum. Platz ist hier für bis zu 250 Tagungsgäste.

Zurzeit entwickeln die beteiligten Dienststellen von Bund, Land und Stadt eine Strategie für Planung und Bau. Noch offen ist, ob es einen Architektenwettbewerb geben soll oder ob die bisherigen Entwürfe Grundlage für die weitere Arbeit bilden werden. Die Stadt Bonn wird auf die Entscheidung für den Umzug der "Wetterfrösche", alles hochkarätige Wissenschaftler, nach Bonn reagieren müssen. Für 150 Menschen einschließlich ihrer Familienangehörigen wird die Nachfrage nach angemessenen Wohnungen steigen. 

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