Newsletter Haus & Grund Bonn/Rhein-Sieg 03.12.2020

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BONNER BAUPERSPEKTIVEN
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VEREINSNACHRICHTEN

Der Chef zürnt - "Dreck in the City"


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Überquellender Abfalleimer am Markt.
©: Dirk Vianden.


Es ist keine neue Erfahrung, dass an den Adventswochenenden mehr Menschen in die City strömen als an normalen Wochenenden. Da wünscht man sich Innenstädte, in denen Verwaltungen wissen, wie diese sich zu präsentieren haben, um Anziehungskräfte zu entwickeln.

Über ein Beispiel dafür, wie es nicht sein sollte, stolperte Haus & Grund Bonn/Rhein-Sieg-Vorsitzender Dirk Vianden am Samstag vor dem 1. Advent. In der Mitte der Mitte, auf dem Markt vor dem Alten Rathaus, quoll der Überfluss hervor. Der Überfluss an Müll. Vianden mailte ein Foto (siehe oben) und kommentierte: "Marktplatz heute Nachmittag. Soviel zu bonnorange und zum Sauberkeitskonzept.

Vianden hat Recht - überlaufende Mülleimer im Herzen der Stadt zur besten Einkaufszeit. Das geht gar nicht. Irgendwas läuft falsch. H&G meint: „Das geht besser“ – Übrigens sollen im kommenden Jahr die Straßenreinigungsgebühren steigen. Strengt euch an. 

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VEREINSNACHRICHTEN

Pressestatement: Haus & Grund Bonn/Rhein-Sieg zu Lockdown und Mietausfällen im General-Anzeiger


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Markus Gelderblom: „Situation geräuschlos“
Meike Böschemeyer


Der zweite Lockdown in der Pandemie. Der General-Anzeiger fragte Haus & Grund zu den Erfahrungen, die Vermietende mit der Situation machen. Hauptgeschäftsführer Markus Gelderblom dazu Ende November: „Stand heute haben wir bei Haus & Grund Bonn/Rhein-Sieg keine Informationen über coronabedingt steigende Mietausfälle. In unserer Haus & Grund-Rechtsberatung gibt es jedenfalls aktuell keine signifikante Häufung von Anfragen unserer Mitglieder (Vermieter), die sich über mögliche Handlungsalternativen bei Mietrückständen informieren wollen. Dies gilt sowohl für Wohnraum- wie auch Gewerberaummiete. Auch höre ich derzeit keine Beschwerden über die größeren Ketten, die beim ersten Lockdown das gesetzliche Mietenmoratorium noch in beschämender Weise ausgenutzt hatten.“

Dies zeige, dass das Sozialsystem, namentlich also das Wohngeld und die Übernahme der Kosten der Unterkunft im Rahmen des SGB in Kombination mit weiteren Unterstützungsmaßnahmen, auch in der Corona-Krise funktioniere, sagte Gelderblom GA-Redakteurin Ulla Thiede. Aus H&G-Sicht sind die Aussichten zuversichtlich stimmend: „Wir erwarten aus diesem Grunde auch für den weiteren Verlauf der Pandemie kein größeres Ausmaß an Zahlungsschwierigkeiten bei Mieterinnen und Mietern, wenngleich natürlich solche Probleme in jedem Einzelfall - übrigens sowohl für Mieter, wie aber auch für die privaten Einzelvermieter - gravierende Folgen haben können. Unsere Mitglieder, die privaten Vermieter, haben aber schon während der ersten Pandemiephase einzelfallbezogene Lösungen ermöglicht und sind ihren Mietern meist entgegengekommen, soweit dies wirtschaftlich für die Vermieter selbst möglich gewesen ist.“ 

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Kauf einer Eigentumswohnung - wer für was haftet - Expertenabend online und kostenlos


Der wegen Corona abgesagte Expertenabend von Haus & Grund Bonn/Rhein-Sieg rund um Haftungsfragen beim Kauf einer Eigentumswohnung wird online nachgeholt. Die Teilnahme ist kostenlos.

Termin: Donnerstag, 14. Januar, 18 bis 21 Uhr. Zwei Experten  informieren. Lars Christian Nerbel, Fachanwalt für Bau- und Architektenrecht der Kanzlei caspers & mock und Dr. Wolfgang Lang, Rechtsanwalt und Rechtsberater der Haus & Grund Service GmbH.

Welche technischen Voraussetzungen benötigen Interessierte für das Online-Seminar: Einen Computer, Laptop oder Tablet mit einem integrierten /angeschlossenen Lautsprecher und ggf. ein Mikrofon. Webcam-Kamera ist nicht unbedingt erforderlich.

Seminarinhalte: Es geht um das für alle Käufer von Eigentumswohnungen wichtige Thema der Gewährleistung, wenn bei der Errichtung des Gebäudes Mängel auftreten. Es gibt viele Beteiligte: Bauträger, Einzelkäufer oder Eigentümergemeinschaft, der WEG-Verwalter. Wer muss was tun, wenn Mängel auftreten. Welche Verantwortlichkeiten bestehen zu welchem Zeitpunkt? Beide Anwälte werden über die zu betrachtenden Rechtsfragen referieren und stehen zu Fragen zur Verfügung. 

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Online-Vortrag: "Klimaneutrales Wohnen - Stellschrauben für ein CO2-freies Gebäude


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Online-Vortrag der Bonner Energieberatung für geringeren CO2-Verbrauch.
Quelle: © AdobeStock_DOC RABE








Heizluft adieu – Undichte Fenster sind Preistreiber bei den Energiekosten. ©BEA


Die Bonner Energie Agentur informiert in ihrer Programmreihe „BAUEN + SANIEREN KOMPAKT“ am Montag, dem 14. Dezember, um 19:00 Uhr über wirksamen Klimaschutz beim Wohnen – wie man fast ohne Energieverbrauch CO2-neutral wohnen kann.

Eine Anmeldung für den Online-Vortrag ist unbedingt erforderlich unter Tel. 0228/77 50 60 | E-Mail: anmeldung@bea.bonn.de. Die Teilnahme ist kostenlos.

Hintergrund: Nach der CO2 Bilanz des Umweltbundesamts stößt jeder Deutsche im Jahr durchschnittlich 11,6 Tonnen CO2 aus. 2,4 Tonnen davon entstehen nur durch das Heizen und den Stromverbrauch. Gerade ältere, unsanierte Gebäude verbrauchen unnötig viel Heizenergie.

Das muss sich dringend ändern, um das 1,5 °C Ziel noch zu erreichen.

Der Vortrag vermittelt grundsätzliche Informationen zu wichtigen Nenngrößen wie Kilowattstunde sowie die Zusammenhänge zwischen Energieverbrauch und Energieträgern wie Heizöl, Holzpellets, Strom und Ökostrom und die daraus resultierenden CO2 Emissionen.

Vorgestellt wird der Vorreiter energiesparender Gebäude, das in Deutschland in den 90er Jahren entwickelte Passivhaus, das durch optimale Dämmung und eine luftdichte Hülle fast ohne Heizung auskommt. Die Teilnehmenden  erfahren den aktuellen Stand der weiteren Entwicklung hin zu energieautarken und klimaneutralen Gebäuden.

Die Online-Gäste erhalten Impulse für ein zeitgemäßes und zukünftiges Gebäude – speziell im Umgang mit Energie – um selbst die Initiative ergreifen zu können, ihren wirkungsvollen Beitrag zum Klimaschutz zu leisten.

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Neues Gebäudeenergiegesetz - Ende der Ölheizung


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Spezialisten beraten kostenlos.
oto: Meike Böschemeyer










BEA-Leiterin Cecilia Schütze: „Kompetente Kooperationspartner“.
Foto: Meike Böschemeyer


Seit dem 1. November 2020 gilt das neue Gebäudeenergiegesetz. Es bringt mit dem Verbot von Ölheizungen und einer Beratungspflicht für Eigentümerinnen und Eigentümer von Gebäuden neue Anforderungen mit sich.

Das Gebäudeenergiegesetz (GEG) löst zum 01.11.2020 die Energieeinsparverordnung (EnEV) sowie weitere Regelungen ab und legt fest, welche energetischen Anforderungen beim Neubau und bei der Sanierung von Gebäuden einzuhalten sind. Zusätzlich enthält das GEG mit dem Einbauverbot von Ölheizungen ab 2026 und einer in verschiedenen Fällen verpflichtenden Energieberatung auch zwei neue Regelungen, die auch für Wohngebäude gelten.

Das Einbauverbot von Ölheizungen wurde schon mit dem Klimapaket der Bundesregierung Ende 2019 angekündigt. Dazu stellen die unabhängigen Energieberatungsagenturen, wie die Bonner Energie-Agentur,  Informationen online bereit.

Beim Kauf eines Ein- oder Zweifamilienhauses gilt nach der Übergabe des Energieausweises eine Energieberatungspflicht. Die wichtigsten Inhalte des Energieausweises werden erläutert. Weiterhin muss bei einer umfangreichen Sanierung eines Ein- oder Zweifamilienhauses vor Planungsstart ein Beratungsgespräch geführt werden. In diesen Fällen sollen durch die Beratung keine zusätzlichen Kosten entstehen. Eine verpflichtende Energieberatung muss daher nur durchgeführt werden, wenn es ein entsprechendes kostenloses Beratungsangebot in der Region gibt. Für Bonn und den Rhein-Sieg-Kreis ist dies gegeben. „Hier können sich die Bürgerinnen und Bürger auf unsere Beratungsangebote und die Kompetenz unseres Kooperationspartners, der Verbraucherzentrale NRW, verlassen“, so Celia Schütze von der Bonner Energie Agentur und Thorsten Schmidt von der Energieagentur Rhein-Sieg.

Grundsätzlich ist eine anbieterunabhängige Initialberatung zum energetischen Zustand ihres Hauses durch Fachleute immer sinnvoll. Erste Ansprechpartnerinnen sind neben der Verbraucherzentrale im Stadtgebiet Bonn die Bonner Energie Agentur und in vielen Kommunen des Rhein-Sieg-Kreises die Energieagentur Rhein-Sieg. Ortsbesichtigungen am Objekt sind empfehlenswert. Die Beratung wird abschließend in einem Bericht festgehalten. Auch die Pandemie stellt keine Beratungshürde dar „Nachdem wir bereits im Herbst letzten Jahres unser Angebot der Video- und Telefonberatung zu Energiefragen gestartet haben, können wir das Beratungsangebot auch in Zeiten der Kontakteinschränkungen im Rahmen der Covid 19-Pandemie problemlos fortführen“, so Petra Grebing, Energieberaterin der Verbraucherzentrale. 

Weitere Infos unter: www.energie2020.nrw, www.bonner-energie-agentur.de oder www.energieagentur-rsk.de
 
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BONNER BAUPERSPEKTIVEN

Mit Turm und Turnhalle an den Rhein - vielleicht!


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Das bauliche Gesicht der Europäischen Wetterbehörde am Rand der Rheinaue mit einem 16stöckigen Turm.
 SL/A Stefan Lippert Architekten


Im Dezember fällt die Entscheidung, ob ein Teil des Europäischen Zentrums für mittelfristige Wettervorhersagen in der Europäischen Union in Bonn angesiedelt wird. Die Bundesregierung, das Land NRW und die Stadt Bonn haben sich beworben. Die neue Anlage entsteht auf dem Gebiet des Stadtbezirks Bad Godesberg im internationalen Quartier in der Nähe des UN-Campus und direkt neben Freizeitpark Rheinaue. Die Liegenschaft liegt an der „Ludwig-Erhard-Allee“, direkt am ehemaligen Hubschrauberlandeplatz.

Das Gelände ist gut durch Radwege sowie Bus- und Straßenbahnnetze angebunden und bietet häufige und kurze Verbindungen ins nur 4 km entfernte Stadtzentrum. Noch schneller ist man unter der Godesburg im Stadtzentrum von Bad Godesberg.

Der Campus verfügt über einen charakteristischen Turm, einen Konferenzsaal, einen Hörsaal, einen Innenhof, ein Mitarbeiterrestaurant, eine Turnhalle, eine Tiefgarage, sichere Fahrradständer und eine Kindertagesstätte.

Der ikonische Hauptglasturm, der 2026 fertiggestellt werden soll, wird 16 Geschosse haben und Platz für bis zu 365 Mitarbeiter bieten. Die komplett eingerichteten und ausgestatteten Büroböden sind so konzipiert, dass sie Flexibilität bei der Nutzung des Raumes bieten (großräumig oder mit einer höheren Anzahl kleinerer Büros). Die Tagungsräume sind komplett eingerichtet und mit audiovisuellen Systemen ausgestattet.

Der Tagungsort besteht aus einem Auditorium und einem multifunktionalen Veranstaltungsraum. Das Auditorium verfügt über feste Rechensitze für 300 Personen und einen seitengesteuerten Kontrollraum für den Betrieb von Licht, Ton und Präsentationen. Der multifunktionale Veranstaltungsraum bietet Platz für bis zu 250 Besucher und verfügt über Dolmetscherkabinen.

 
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