Newsletter von Haus & Grund Bonn/Rhein-Sieg 13.10.2020

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VEREINSNACHRICHTEN
KOMMUNAL / REGIONAL
BONNER BAUPERSPEKTIVEN
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VEREINSNACHRICHTEN

Expertenabend von Haus & Grund Bonn/Rhein-Sieg - „Gewährleistung beim Kauf von Eigentumswohnungen“


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  RA Lars Nerbel ©H&G







 




RA Dr. Wolfgang Lang ©H&G  




Zu einem kostenlosen Expertenabend als öffentliche Präsenzveranstaltung lädt Haus & Grund Bonn/Rhein-Sieg ein. Im Mittelpunkt steht das für alle Käuferinnen und Käufer von Eigentumswohnungen wichtige Thema "Gewährleistung". Es hat dann Bedeutung, wenn bei der Errichtung des Gebäudes Mängel auftreten.

Die Veranstaltung findet am Donnerstag, dem 29. Oktober 2020 von 18:00 bis 21:00 Uhr im Haus der evangelischen Kirche, Adenauerallee 37, 53113 Bonn, statt.

Experten sind der Fachanwalt für Bau- und Architektenrecht Lars Christian Nerbel, Partner der überregionalen Kanzlei caspers & mock, und Dr. Wolfgang Lang, Rechtsanwalt, Syndikusrechtsanwalt und Rechtsberater der Haus & Grund Bonn/Rhein-Sieg Service GmbH.

Hauptgeschäftsführer Markus Gelderblom: „Beim Bau von Eigentumswohnungen gibt es viele Beteiligte: Den Bauträger, die einzelnen Käufer bzw. Wohnungseigentümer, die Wohnungseigentümergemeinschaft und den WEG-Verwalter“. Die Fragen sind komplex: Wer muss was tun, wenn Mängel auftreten? Welche Verantwortlichkeiten bestehen zu welchem Zeitpunkt? Die angesprochenen Themen betreffen die komplizierte Schnittmenge des privaten Baurechts mit dem Wohnungseigentumsrecht. Die Haus & Grund-Spezialisten werden den jeweiligen Rechtsteil auf verständliche Weise vertiefen und für Fragen umfassend zur Verfügung stehen.

Tipp für potentielle Neumitglieder: Jeder, der an diesem Abend der größten regionalen Eigentümergemeinschaft beitritt, spart die sonst übliche Aufnahmegebühr von 72,- €.

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VEREINSNACHRICHTEN

Rheinbachs Bürgermeister Raetz mit Bundesverdienstkreuz ausgezeichnet – Vorsitzender des H&G-Beirates


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Ausgezeichnet: Stefan Raetz hier
auf der Mitgliederversammlung von H&G. ©Meike Böschemeyer






Der Vorsitzende des Beirats von Haus & Grund Bonn/Rhein-Sieg, der Rheinbacher Bürgermeister Stefan Raetz, wurde kürzlich mit dem Bundesverdienstkreuz ausgezeichnet. Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier ehrte den gebürtigen Flensburger vor allem für seine ehrenamtlichen Aktivitäten. Die Funktion an der Spitze des Beirates der Eigentümergemeinschaft ist nur ein Beispiel von vielen. Die Auszeichnung wurde dem 61jährigen, der noch bis Ende Oktober als Bürgermeister agiert, von Regierungspräsidentin Gisela Walsken und von Landrat Sebastian Schuster überreicht.

Stefan Raetz ist seit 1998 aktives Mitglied des "Lions-Club"; seit 2000 erster Vorsitzender des DRK Rheinbach; Gründungsmitglied der "Togohilfe e. V. Rheinbach"; Gründungspate und Präsident des Begabtenförderungsprojekts "Togo-Kinder-Zukunftschance e. V." und Vorsitzender der Ortsgruppe Rheinbach des Volksbundes Deutsche Kriegsgräberfürsorge. Gerade in der Entwicklungs- und Friedensarbeit hat er große Erfolge erzielt.

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KOMMUNAL / REGIONAL

Landrat Schuster im GA-Interview: Die Zusammenarbeit mit Bonn könnte besser werden – Kritik an der Linie 66, Bonn-Vertrag, Radwegen und Gewerbegebieten


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  Landrat Sebastian Schuster ©Rhein-Sieg-Kreis


Deutliche Kritik am Zustand der Zusammenarbeit zwischen Bonn und dem Rhein-Sieg-Kreis hat der mit großem Vorsprung wiedergewählte Landrat des Rhein-Sieg-Kreises, Sebastian Schuster, geübt. In einem Interview mit dem General-Anzeiger (Montag, 5. Oktober) antwortete er auf die Frage, ob es nach der Wahl neue Chancen gäbe, die Zusammenarbeit zu intensivieren: „Diesen Wunsch habe ich immer, die Chancen müssen wir eruieren“. Von der neuen Bonner Oberbürgermeisterin Katja Dörner habe er „immer einen guten Eindruck gehabt“.

Wo es knirscht macht das Kreisoberhaupt deutlich: Da ist zunächst der Zustand der auch in Bonn häufig kritisierten Stadtbahnlinie 66. Die Attraktivität der Linie werde „mit irreführenden Zahlen schöngerechnet“. Die Linie sei verkehrlich eine „Hauptlebensader zwischen Kreis und Stadt“. Der Kreis habe den Eindruck, dass die Bonner Stadtwerke die Strecke nicht prioritär behandelte und fordert, „genügend Manpower reinzustecken.“ Es müsse sichergestellt werden, dass diese Verbindung funktioniert. Auch bei den interkommunalen Gewerbegebieten im Kreis, ein Gemeinschaftsprojekte der kreisangehörigen Städte und Gemeinden auf der einen und Bonn auf der anderen Seite, funktioniere nicht: „Ich höre von den Bürgermeistern, dass die Bonner sich zu wenig an den Erschließungskosten beteiligen, aber von den Gewerbesteuereinnahmen profitieren wollen. Auch der für Radfahrer immer noch fehlende Lückenschluss zwischen dem Endenicher Ei, entlang des Tausendfüßlers zur Nordbrücke bereitet dem Landrat Kopfzerbrechen. Eine von ihm gewünschte schnelle Radwegeverbindung zwischen den Hochschulstandorten Rheinbach und Sankt Augustin scheitere an diesem Problem. Zu den Sorgenkindern gehöre auch der Bonn-Vertrag. Was Schuster dazu könnte eine Beschreibung des Zustandes der verbesserungsfähigen Kooperation in der Region sein: „“Wir haben viel Zeit und prominente Unterstützer verloren, vor allem Andrea Nahles.“ Er will das Thema bei der ersten Begegnung mit OB Katja Dörner ansprechen.

Als große Herausforderung für den Kreis bezeichnete der Landrat den Wohnungsbau. Bis 2030 müssten 30.000 neue Wohnungen errichtet werden. Dazu will er eine inhaltlich noch nicht näher beschriebene Initiative mit den Kreis-Kommunen starten.

(Die Fragen an Schuster stellten Bettina Köhl und Jörg Manhold)

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KOMMUNAL / REGIONAL

Abflussmessungen im Bonner Kanalnetz


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Gigantische unterirdische Bauwerke entstehen im Bonner Kanalnetz. Sie bedürfen regelmäßiger Prüfungen. ©Presseamt der Bundesstadt Bonn


Das Tiefbauamt der Stadt Bonn kündigt Abflussmessungen im Kanalnetz von sieben Straßen im Stadtgebiet an. Die Kalibrierungen finden zwischen 2. November und 4. Dezember 2020 statt. Die genauen Termine können aus betrieblichen und witterungsbedingten Gründen erst zeitnäher festgelegt werden.

Bei den Messungen werden Abwasserleitungen, Regenrückhaltebecken (RRB) und Stauraumkanäle (SK) eingestaut, um gesetzlich vorgeschriebene Abflussmessungen durchzuführen. Die Stadt Bonn ist wie jede andere Kommune gesetzlich verpflichtet, diese so genannten Kalibrierungen regelmäßig vorzunehmen. Geprüft wird in dem angegebenen Zeitraum folgende Straßen: Melbweg, Trierer Straße, Saalestraße, Oderstraße, Pegelstraße, Havelstraße und Netzestraße.

Das Verfahren kann seine Tücken haben, wenn in den anliegenden Gebäude Rückstausicherungen fehlen. Aufgrund der Kalibrierung kommt es zu einem Rückstau im angeschlossenen Kanalsystem. Dies entspricht dem normalen Betriebszustand eines Kanalnetzes bei starken Regenfällen. Bei ausreichender Sicherung des Kellers oder tiefer liegender Räume vor Rückstau aus dem Kanalnetz ist ein Eindringen von Wasser nicht möglich. Da Schäden bei Kellerüberflutungen beträchtlich sein können, sind die Hauseigentümer nach § 10 Abs. 2 der städtischen Entwässerungssatzung grundsätzlich dazu verpflichtet, alle Ablaufstellen unterhalb der Rückstauebene (Straßen- oder Geländeoberkante) zu sichern. Sofern ein Haus nicht über entsprechende Schutzvorrichtungen verfügt, rät die Stadt den Eigentümerinnen und Eigentümern, sich an ein örtliches Sanitärfachunternehmen zu wenden. Dort ist zu erfahren, wie man sich wirkungsvoll gegen Rückstau aus dem Kanalnetz schützen kann oder ob vorhandene Einrichtungen unzulänglich sind.

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KOMMUNAL / REGIONAL

45. Fassadenwettbewerb ausgeschrieben: Bewerbungen sind willkommen – Haus & Grund unterstützt das Projekt der Stadt Bonn


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Erster Preis beim
44. Wettbewerb ging an das Objekt eines H&G-Mitglieds
in Bad Godesberg.
©Presseamt der
Bundesstadt Bonn






Auch wenn bis zum Bewerbungsschluss noch viel Zeit ist, ermuntert die Stadt Bonn Hauseigentümerinnen und Hauseigentümer bereits jetzt zur Teilnahme am nächsten Fassadenwettbewerb. Wer seine Immobilie im Zeitraum von 1. Oktober 2019 bis 30. September 2021 renoviert hat oder dies noch vorhat, kann mitmachen. Die Bewerbung wird von Haus & Grund Bonn/Rhein-Sieg unterstützt. Seit vielen Jahren kooperiert die Eigentümergemeinschaft bei diesem Wettbewerb mit der Stadt Bonn.

Der Fassadenwettbewerb findet alle zwei Jahre statt. Derzeit läuft die 45. Runde. Seit 1972 gibt es die Tradition des Fassadenwettbewerbs. Seither haben mehr als 4.000 Bürgerinnen und Bürger ihr Gebäude zum Fassadenwettbewerb angemeldet, fast 1.000 besonders gut gelungene Renovierungen des äußeren Erscheinungsbildes konnten prämiert werden. Die Stadt Bonn und die Sponsoren möchten die Hauseigentümerinnen und Hauseigentümer ehren, die bei der Renovierung der Fassade in besonderer Weise die Architektur ihres Hauses und seine Einbindung in das Stadtbild berücksichtigt und dabei Wert auf hervorragende handwerkliche Ausführung gelegt haben.

Für die Entscheidung der Jury gelten die Bewertungskriterien stil- sowie sachgerechte Renovierung, die Harmonie von Formen und Farben sowie der Gesamteindruck. Alle eingereichten Objekte werden von der Fachjury aus Architekten, Vertretern der Maler-Innung, dem Rheinischen Amt für Denkmalpflege sowie dem Stadtbaurat bewertet. Die Preisträgerinnen und Preisträger erhalten Geldpreise und Urkunden als Anerkennung.

Alle Informationen zur Anmeldung unter www.bonn.de/fassadenwettbewerb. Weitere Informationen erteilt auch Birgit Rösner im Stadtplanungsamt unter Telefon 0228/77 44 90 oder per E-Mail an fassadenwettbewerb@bonn.de

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BONNER BAUPERSPEKTIVEN

Die Nachbarn des Endenicher Schumannhauses stehen bereits fest – Erste Bauvorhaben übergeben


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Das Gebäude erinnert ein wenig an das abgerissene Paulusheim – Hinter historisierter Fassade befinden sich moderne Projekte. Foto: Instone Real Estate





Der Druck auf dem Bonner Wohnungsmarkt ist sehr hoch. Die Nachfrage ist unabhängig von Diskussionen um architektonische Gestaltung und Dichte rund um das historische, denkmalgeschützte Haus des Komponisten Robert Schumann vorhanden, wie folgende Meldung zeigt:

Weit vor der geplanten Fertigstellung Mitte 2021 hat Instone die Vollvermarktung der Miet- und Eigentumswohnungen im Quartier "Schumanns Höhe" in Bonn-Endenich erreicht. Darüber hinaus wurde das auf Baufeld 2 bereits fertiggestellte Bauvorhaben übergeben – 34 Mietwohnungen und eine Kindergroßtagespflege an die Wohnbau GmbH sowie ein Mehrgenerationenwohnprojekt mit 20 Einheiten an den lokalen Verein Wahlverwandtschaften Bonn e.V. Instone Real Estate, einer der größten Wohnentwickler Deutschlands, realisiert auf dem rund 21.500 Quadratmeter großen Areal im direkten Umfeld des historischen Schumannhauses insgesamt 210 Wohneinheiten.  

Im Gesamtprojekt "Schumanns Höhe" in der Sebastianstraße in Bonn-Endenich entstehen auf drei Baufeldern vielfältige Wohnkonzepte. Auf Baufeld 3 errichtet Instone insgesamt 130 moderne Eigentumswohnungen mit ein bis fünf Zimmern mit einer Größe von 30 bis 150 Quadratmetern. Die 75 Geschosswohnungen und 55 Apartments sind für verschiedene Zielgruppen konzipiert und stärken dadurch die Vielfalt im Quartier zusätzlich. Auf Baufeld 2 entstehen ein Mehrgenerationenprojekt mit 20 Wohneinheiten sowie 34 Mietwohnungen und eine Kindergroßtagespflege. Der Mietwohnungsanteil auf rund 2.500 Quadratmetern Wohnfläche und die Kindergroßtagespflege wurden bereits im Dezember 2018 an die in Bonn ansässige Wohnbau GmbH verkauft. Auf Baufeld 1 wird das Konzept "Pflegeverbund" mit Wohngemeinschaften für alle Pflegestufen realisiert.

Das Gesamtprojekt schreitet planmäßig voran. Mit dem Projekt "west.side" errichtet der Wohnentwickler aktuell ein weiteres Großprojekt in Bonn.

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