Newsletter Haus & Grund Bonn/Rhein-Sieg 25.06.2020

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INHALT

VEREINSNACHRICHTEN
KOMMUNAL/REGIONAL
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VEREINSNACHRICHTEN

Pressemitteilung: Abwasserranking Deutschland: Bonn bleibt teures Pflaster – Musterfamilie zahlt pro Jahr 400 Euro mehr als Spitzenreiter Worms


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  Millionen fließen in den Kanal- und   
  Kläranlagenbau.

  Hier die Kläranlag Bonn-Nord.

  Foto: Presseamt der Stadt Bonn





Das aktuelle Ranking der Abwasserpreise in den 100 größten deutschen Kommunen bestätigt: Beim Abwasser bleibt Bonn trotz leicht sinkender Gebühren ein teures Pflaster. Das teilte Haus & Grund Deutschland mit. Die Untersuchung wurde im Auftrag der Eigentümergemeinschaft vom Institut der Deutschen Wirtschaft Köln erstellt.

Zwar hat sich Bonn gegenüber der Untersuchung von 2017 vom 91. auf den 77. Platz verbessert, liegt aber immer noch im letzten Viertel der teuersten Städte. Eine vierköpfige Musterfamilie in Bonn zahlt jährlich 400 Euro mehr an Abwassergebühren als die Vergleichsfamilie in der günstigsten aller untersuchten Städte, das ist Worms. Während in Bonn jährlich 643,20 Euro fällig werden – das sind ca. 60 Euro weniger als vor drei Jahren – zahlt die Wormser Musterfamilie nur 240 Euro. Immerhin ist Bonn deutlich preiswerter als seine Partnerstadt Potsdam, die mit 939 Euro bei weiter steigender Gebührentendenz das Schlusslicht der Untersuchung bildet.

Der Trend zu geringeren Gebühren in Bonn wird von Haus & Grund Bonn/Rhein-Sieg begrüßt: „Grundsätzlich ist das der richtige Weg“, so Vorsitzender Dirk Vianden, „die für Bonn noch immer sehr hohen Beträge zu verringern und damit Hauseigentümer und Mieterinnen und Mieter zu entlasten“. Das reiche aber noch nicht aus. Er forderte die Städte in Bonn und im Rhein-Sieg-Kreis auf, die Gebühren im Detail zu analysieren. Die zum Teil enormen Preisdifferenzen ließen sich nicht alleine durch die Struktur der Städte begründen. Hauptgeschäftsführer Markus Gelderblom wiederholte die Forderung der Bonner Eigentümergemeinschaft, für alle öffentlich-rechtlichen Gebühren eine Kostenstrategie zu entwickeln, um die Gesamtbelastungen darzustellen: „Die zahlungspflichtigen Bürgerinnen und Bürger müssen erkennen können, welche Kosten die Kommunen für die verschiedenen Dienstleistungen verlangen und wie sie das Wohnen insgesamt verteuern. Das gehe nur durch eine Gesamtbetrachtung“.

Im vorliegenden Ranking liegen 17 der 25 günstigsten Städte in Bayern oder Baden-Württemberg. Unter den 25 Städten mit den höchsten Gebühren kommen 15 aus NRW. 81 Städte haben seit 2017 die Gebühren erhöht, in 18, darunter Bonn, sind sie gesunken.

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VEREINSNACHRICHTEN

Corona-Folge 1: CLEMENS AUGUST PREIS wird auf 2021 verschoben


Haus & Grund Bonn/Rhein-Sieg verzichtet in diesem Jahr auf die Vergabe des CLEMENS AUGUST PREISES 2020. Wie Hauptgeschäftsführer Markus Gelderblom in Vorstand und Beirat mitteilte, soll der Preis im kommenden Jahr neu ausgeschrieben werden, wenn es die Verhältnisse zulassen.

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VEREINSNACHRICHTEN

Corona-Folge 2: H&G-Reise zur Landesgartenschau ausgefallen


Gemein, diese Pandemie. Auch die Mitgliederfahrt zur Landesgartenschau in Kamp-Lintfort ist virusbedingt ausgefallen. Im engen Bus hin und zurück, das wäre ein zu hohes Risiko gewesen. So müssen die Kamp-Lintforter Blumen ohne Applaus aus Bonn blühen. Auch der Blick von der Aussichtsplattform des 70 Meter hohen Förderturms blieb uns leider nicht vergönnt.

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VEREINSNACHRICHTEN

Wahlprüfsteine 2020 erscheinen in Juli-Ausgabe von Haus & Grund aktuell


Erstmals haben die Haus & Grund-Vereine Bonn/Rhein-Sieg und Bad Godesberg gemeinsame Wahlprüfsteine zur Kommunalwahl 2020 entwickelt. Die Prüfsteine enthalten die Forderungen der Eigentümergemeinschaften an die kommunalpolitischen Institutionen in Stadt und Rhein-Sieg-Kreis und sollen die Entscheidung für die Stimmabgabe erleichtern. Der Text der Wahlprüfsteine erscheint in der Juliausgabe unseres Magazins "Haus & Grund aktuell". Zeitnäher werden wir über die Inhalte informieren.

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VEREINSNACHRICHTEN

Rechtsanwalt Carsten Ch. Dorsch auch als Berater für Wachtberger H&G-Mitglieder zuständig


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Rechtsanwalt Carsten Ch. Dorsch  


Der Vertrauensanwalt Carsten Ch. Dorsch aus Bad Godesberg ist auch für die Mitglieder von H&G Bonn/Rhein-Sieg, die in Wachtberg wohnen, zuständig.

Die Eigentümergemeinschaft hatte vor einigen Wochen die Zusammenarbeit mit dem Wachtberger Anwalt Danyel H. Guré beendet. Das teilte die Geschäftsführung Vorstand und Beirat mit. Selbstverständlich stehen auch die hauptamtlichen Rechtsberater von H&G in der Bonner Geschäftsstelle, die Anwälte Dr. Wolfgang Lang und Markus Gelderblom zur Verfügung. Kontaktdaten von RA Dorsch: Rüngsdorfer Str. 1 a, 53173 Bonn, Tel: 0228 66899090, Fax: 0228 66899099. Mail: cd@radorsch.de

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KOMMUNAL / REGIONAL

Grundstücksmarktbericht 2020: Investitionsvolumen im Rhein-Sieg-Kreis auf Höchststand – Preise gehen nach oben


In 2019 sind im Rhein-Sieg-Kreis rund 7.000 Immobilien im Wert von 1,9 Milliarden Euro verkauft worden. Das Investitionsvolumen hat damit im Vergleich zum Vorjahr einen weiteren Höchststand erreicht! Das geht aus dem Grundstücksmarkbericht hervor, den der Gutachterausschuss für Grundstückswerte im Rhein-Sieg-Kreis und in der Stadt Troisdorf vorgelegt hat. Die Preise für alle Segmente kennen nur eine Richtung, sie gehen nach oben.

Der mittlere Kaufpreis für ein freistehendes Einfamilienwohnhaus beträgt z.B. rund 370.000 Euro mit einer mittleren Spanne von 150.000 Euro in den ländlichen und rund 400.000 – 500.000 Euro in den städtischen Bereichen. Eine Eigentumswohnung neueren Datums (Baujahr ab 2010) mit einer Größe von 70 – 90 m² ist beispielsweise im Rhein-Sieg-Kreis durchschnittlich für 3.300 €/m² Wohnfläche zu haben, maximal werden in diesem Marktsegment über 5.000 €/m² Wohnfläche in Siegburg gezahlt.

Am günstigsten kann man in Windeck Eigentümerin oder Eigentümer von Grund und Boden werden, am tiefsten müssen Interessentinnen und Interessenten rechtsrheinisch in Bad Honnef, Siegburg, Sankt Augustin Niederkassel und Troisdorf „in die Tasche greifen“. Linksrheinisch werden in Alfter und Bornheim die höchsten Preise erzielt

„Auch im letzten Jahr konnten gegenüber den Vorjahren deutliche Preissteigerungen festgestellt werden. Insbesondere die Bodenpreise stiegen im Rhein-Sieg-Kreis deutlich an. Sowohl in den ländlichen als auch in den städtischen Bereichen waren es deutlich über 10 Prozent“, sagt Martin Kütt, Vorsitzender des Gutachterausschusses. „Dies kann einerseits mit der niedrigen Zinspolitik, aber auch mit der Attraktivität des Rhein-Sieg-Kreises und dem knappen Angebot an Baulandflächen begründet werden.“

Und weiter: „Die Nähe zu den Ballungsräumen und die deutlichen Preissteigerungen der vergangenen Jahre in den umliegenden Großstädten führen dazu, dass sich die Menschen in der näheren Umgebung umschauen. Der Rhein-Sieg-Kreis verfügt über eine sehr gute technische und soziale Infrastruktur und ist daher sehr attraktiv. Bodenpreise jenseits der 400 €/m² Grundstücksfläche sind in den einzelnen Städten des Rhein-Sieg-Kreises keine Seltenheit mehr“, so Martin Kütt.

Auch bei den landwirtschaftlichen Grundstücken konnten (teilweise deutliche) Steigerungsraten gegenüber dem Vorjahr festgestellt werden, insbesondere im linksrheinischen Kreisgebiet. Landwirtschaftliche Flächen sind in Niederkassel bzw. Troisdorf sowie im gesamten linksrheinischen Kreisgebiet am teuersten.

Der Grundstücksmarktbericht und die aktuellen Bodenrichtwerte können unter www.boris.nrw.de kostenfrei als Vollversion eingesehen und abgerufen werden.

Weitere Informationen unter www.rhein-sieg-kreis.de/gutachterausschuss

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