Newsletter Haus & Grund Bonn/Rhein-Sieg 19.12.19

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INHALT

VEREINSNACHRICHTEN
KOMMUNAL / REGIONAL
BAUEN, WOHNEN, POLITIK
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VEREINSNACHRICHTEN

Liebe Haus & Grund Mitglieder, liebe Leserinnen und Leser unseres Newsletters,


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 Vorstand, Geschäftsstelle
 und Redaktion wünschen
 Ihnen ein frohes und
 gesegnetes Weihnachtsfest
 und – wenn eben möglich
 –ruhige, erholsame Tage
 zum Jahreswechsel. Allen,
 die die nächsten Tage für
 eine Urlaubsreise nutzen,
 wünschen  wir eine gute
 Rückkehr.



Starten Sie gesund und optimistisch ins neue Jahr und halten es mit der Neunten von Ludwig van Beethoven: „Freude schöner Götterfunken“. Bei allen Themen rund um Haus & Grund will Ihre Eigentümergemeinschaft für über 6600 Mitglieder dazu beitragen, dass es ein gutes Neues Jahr wird mit hoffentlich viel Freude.

Unser Foto zeigt einen Ausschnitt aus der Stadtkrippe des Bonner Münsters, die wegen der Bauarbeiten im Kircheninnern diesmal im Eingangsbereich des Münstercarrees gezeigt wurde: Wie in einem Schaufenster. Foto: Münsterpfarrgemeinde

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VEREINSNACHRICHTEN

Geschäftsstelle schließt vom 23. Dezember bis 1. Januar

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Wie viele andere Institutionen, z.B. auch die Stadtverwaltung, bleibt die Geschäftsstelle von Haus & Grund Bonn/Rhein-Sieg über die Feiertage und die Jahreswende von Montag, dem 23. Dezember 2019 bis Mittwoch, 1. Januar 2020 geschlossen. Im neuen Jahr startet das H&G-Team wieder für sie durch. Dann mit unserem neuem Hauptgeschäftsführer, Rechtsanwalt Markus Gelderblom.

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KOMMUNAL / REGIONAL

Bonner Trinkwasser: Preise werden zum 1. Januar 2020 angepasst

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  Die Wasseruhr läuft nicht schneller –
  aber was sie anzeigt kostet mehr. Foto: SWB


  Nach der teils kräftigen Gebührenerhöhung
  durch die Stadt Bonn (H&G berichtete)
  steigen auch die Preise für das Trinkwasser.


SWB Energie und Wasser wird zum 1. Januar 2020 die Grund- und Mengenpreise des Bonner Trinkwassers leicht anpassen müssen, da sowohl Lohn- und Materialkosten als auch die Bezugskosten gestiegen sind. Letztmals waren die Bonner Wasserpreise zum 1. Januar 2016 angepasst worden und konnten somit vier Jahre konstant gehalten werden.

Der Grundpreis steigt zum Jahreswechsel um 0,83 Euro brutto pro Monat und Zähler, der Mengenpreis durch die erhöhten Bezugskosten um 0,043 Euro brutto pro Kubikmeter Trinkwasser. Damit liegt SWB Energie und Wasser in der Preisentwicklung deutlich unterhalb des Bundesdurchschnitts. Die Preisanpassung zum 1. Januar 2020 bedeutet für einen Vier-Personen-Haushalt in einem Mehrfamilienhaus mit acht Wohneinheiten eine Mehrbelastung von 0,64 Euro im Monat; für Immobilieneigentümer in einem Einfamilienhaus eine Mehrbelastung von 1,37 Euro pro Monat, ebenfalls errechnet im Durchschnitt für einen Vier-Personen-Haushalt.

Die Erhöhung der Wasserpreise gilt für die Bonner Stadtbezirke Bonn, Beuel (außer Hoholz), Hardtberg und Bad Godesberg sowie Niederbachem.

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KOMMUNAL / REGIONAL

Miesen-Gelände Dottendorf: 450 Wohnungen sollen dort entstehen


Die Firma Miesen gehörte einst zu den bekanntesten Krankenwagenproduzenten und hatte auch international einen guten Ruf. Das war einmal. Seit Jahren liegt das Gelände brach. Pläne wurden entwickelt und wieder verworfen. Nun hat der Stadtrat grünes Licht für eine Entwicklung gegeben, die Wohnungsbau für bis zu 450 Wohnungen vorsieht. Die Entwicklung soll eine hohe Priorität erhalten.

Geplant ist ein gemischt genutztes Quartier. Neben Wohnungen sollen auch im großen Umfang Büroflächen entstehen. Zur Sicherung einer qualitätvollen und integrierten Gesamtentwicklung ist ein städtebauliches Wettbewerbsverfahren einschließlich Freiraumplanung nach den Vorgaben Richtlinie für Planungswettbewerbe mit den betroffenen Grundstückseigentümern abzustimmen und durchzuführen.  Auch städtische Grundstücke liegen im Planungsgebiet.

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KOMMUNAL / REGIONAL

SWB: Programm Fernwärme 2020 ist abgeschlossen – Klimafreundlich und versorgungssicher

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 Stadtwerke legten acht Kilometer 
 neue Fernwärmeleitungen









Der "Heizofen" für die Fernwärme,
das Heizkraftwerk an der
Karlstraße. Fotos: SWB


Seit August ist der Ringschluss im Fernwärmenetz zwischen Tannenbusch und Castell vollzogen – deutlich früher als geplant. Zwei Stadtteile – Auerberg und Buschdorf – wurden ans Netz angeschlossen und dabei 8000 Meter Trasse verbaut, an der Römerstraße beginnend und mit dem Anschluss der Hans-Herter-Straße an die Schlesienstraße endend.

Die Leitung garantiert nun absolute Versorgungssicherheit für die Kunden im Bonner Norden. Sie sorgt zudem durch die Nutzung regenerativer Energie für ein klimafreundliches Plus in Bonn. Und sie ist ein wirtschaftlicher wie vertrieblicher Erfolg für SWB Energie und Wasser sowie BonnNetz: "Unsere Ausgangssituation war es, mindestens zwei Anker-Kunden zu akquirieren, um mit dem Ausbau starten zu können. Diese Kunden haben wir mit dem Heinrich-Hertz-Berufskolleg in Graurheindorf und der Montana-Wohnungsbaugesellschaft im Buschdorfer Neubaugebiet "Apfelgarten" gefunden", erklärt Robert Landen, Bereichsleiter Vertrieb SWB Energie und Wasser. "Zudem ist es uns gelungen, entlang der Strecke weitere Kunden zu gewinnen, deutlich mehr als erwartet. Damit sind unsere Investitionen von 7,5 Millionen Euro abgesichert."

Für die neue Fernwärmeversorgungsleitungen im Bonner Norden waren bautechnische und logistische Kraftakt zu meisten: beispielsweise die Unterquerungen der Straßenbahn im Bereich der Herseler Straße, der Autobahn BAB 555 und 565 und des Rheindorfer Baches.

Die neue Leitung ist zudem so ausgelegt, dass weitere Anschlüsse für neue Fernwärmekunden jederzeit hergestellt werden können. Weiterhin verfügen die verlegten Fernwärmeleitungen über eine innovative Technik zur frühzeitigen Erfassung von Undichtigkeiten mittels in der Wärmedämmung integrierter Sensoren. Alarmmeldungen werden automatisiert über die Prozessleittechnik an den zuständigen Meisterbereich übermittelt.

Die Bonner Fernwärme – es gibt sie seit 1950 - weist eine sehr gute Umweltbilanz auf: Sie ist das Produkt der Kraft-Wärme-Kopplung im Heizkraftwerk Nord und nutzt als Energiequelle auch den Dampf, der in der Müllverwertungsanlage aus Siedlungsabfällen gewonnen wird. Sie erfüllt damit alle Auflagen des Erneuerbare-Energien-Wärmegesetzes und wird einem Schlüsselfaktor des Klimakonzeptes in Bonn gerecht: der effizienten Wärmebereitstellung.

Darüber ist sie günstig, praktisch und unkompliziert. Sie kommt als fertige Wärme ins Haus. Heizkessel, Öltank, Schornstein und Abgaskontrollen entfallen. Die Wärmeübergabe erfolgt bequem mithilfe einer kleinen, kompakten Übergabestation. Ein weiterer Primäreffekt: Investitionen in Fernwärmeleitung kommen Klima- und Umweltschutz zugute. Auch kleinere Gebäude sind anschließbar.

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BAUEN, WOHNEN, POLITIK

Mietpreisbremse ist und bleibt das falsche Instrument - Vermieter dürfen nicht weiter Leidtragende verfehlter Politik sein


„Die Abgeordneten von CDU und CSU sollten der Verlängerung der Mietpreisbremse nicht zustimmen.“ Das forderte Haus & Grund-Präsident Kai Warnecke: Die Verlängerung der Mietpreisbremse um weitere fünf Jahre bliebe wohnungspolitisch ein falsches Instrument und sei im Koalitionsvertrag nicht vereinbart. Der Erhalt der Koalition dürfe nicht über wohnungspolitischer Vernunft stehen.

Der Verband bekräftigte seine Forderung, dass die Mietpreisbremse abgeschafft werden müsse. Sie schaffe keinen neuen Wohnraum und verstärke den Nachfragedruck auf ohnehin angespannten Wohnungsmärkten. Sie eignet sich nicht einmal als Instrument zur Überbrückung der Zeit, bis neuer Wohnraum gebaut wurde. Vielmehr ermutigt sie, den Wohnungsbau zu verschleppen.

Deutliche Kritik äußerte Haus & Grund ebenso an der von der Großen Koalition geplanten Verschärfung der Rückzahlungspflicht bei Verstoß gegen die Mietpreisbremse. Die hier vorgesehene dreißigmonatige Frist für Rückforderungen seitens der Mieter dürfe nicht uneingeschränkt für alle Vermietergruppen gelten. „Für private Kleinvermieter müssen deutlich kürzere Fristen gelten“, forderte Warnecke.

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