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HAUS & GRUND: TOPP-THEMA
HAUS & GRUND: VEREINSNACHRICHTEN
HAUS & GRUND: BAUEN, WOHNEN, POLITIK
HAUS & GRUND: BONNER BAUPERSPEKTIVEN
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HAUS & GRUND: TOPP-THEMA

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Nach dem Sturm "Eberhard": Wer zahlt für Schäden – was ist zu tun? - Haus & Grund-Tipps für Hauseigentümer



Der umgestürzte Baum, ein klassischer Sturmschaden. Foto: Thinkstock


Nachdem der Sturm "Eberhard" über Deutschland hinweggefegt ist und ein neuer bevorsteht, wird Bilanz gezogen. Die Schäden gehen in die Milliarden Euro.

Haus & Grund antwortet auf die meist gestellten Versicherungsfragen zu den Sturmschäden.

Wann ist ein Sturmschaden ein Sturmschaden? – Ab Windstärke 8!

Wichtig ist, dass Schäden nur von den herkömmlichen Sachversicherungen abgedeckt sind, wenn ein "Sturmereignis" vorliegt. Dies ist bei den meisten Versicherungen erst ab Windstärke acht der Fall. Bei "Eberhard" dürfte das unproblematisch sein.

Welche Versicherung kommt für entstandene Sturmschäden am Gebäude und Inventar auf?

Entstehen durch direkte Einwirkung einen Sturms Schäden am eigenen Haus, wie zum Beispiel abgedeckte Dächer oder beschädigte Schornsteine, kommt für diese die Wohngebäudeversicherung auf. Darüber hinaus umfasst der Versicherungsschutz beispielsweise auch Schäden, die durch herabfallende Äste oder entwurzelte Bäume am Gebäude oder mitversicherten Grundstücksbestandteilen entstanden sind. Neben der eigentlichen Gebäude können auch Nebengebäude auf demselben Grundstück, zum Bespiel Garagen, Carports und Gartenhäuser versichert sein.

Und wenn der Baum auf Nachbars Grundstück fällt?

Bei Schäden am Nachbargrundstück oder -gebäude durch einen umgestürzten Baum tritt in aller Regel die Wohngebäudeversicherung des geschädigten Nachbarn für alle Kosten ein. Allerdings kann sie dann den Schadenverursacher anschließend in Regress nehmen, wenn er seiner Verkehrssicherungspflicht hinsichtlich des umgestürzten Baumes nicht nachgekommen war.

Das ist z.B. der Fall, wenn der Grundstückseigentümer die regelmäßige Kontrolle auf dessen Standsicherheit unterlassen hat und morsche Äste nicht abgeschnitten hat. Dann kann er bei einem Sturm, durch den der ungepflegte Baumbestand in der Nachbarschaft Schaden anrichtet, haftbar gemacht werden. Dann zahlt dessen Haftpflichtversicherung, etwa die private Haftpflichtversicherung oder eine Haus- und Grundbesitzerhaftpflichtversicherung. Falls der Verursacher keine Haftpflichtversicherung abgeschlossen hat, haftet er mit seinem Privatvermögen.
 
Welche Versicherung schützt beschädigtes Inventar?

Geht aufgrund des Sturms Wohninventar zu Bruch, ersetzt die Hausratversicherung den entstanden Schaden. Zum Beispiel, wenn ein umstürzender Baum Dach oder Fenster beschädigt und der eindringende Regen unmittelbar Schäden am Mobiliar verursacht. Eingeschlossen in den Versicherungsschutz sind hier auch von außen fest angebrachte Gegenstände wie eine Markise und die privat genutzte Satellitenschüssel. Unabhängig von der Ursache übernimmt eine Glasversicherung Bruchschäden an Fenster- oder Türscheiben. In manchen Fällen ist das Glasbruchrisiko bereits in die Hausratversicherung eingeschlossen worden.
 
Was ist bei einem Sturmschaden zu tun?

Ist ein Sturmschaden am Wohngebäude oder Hausrat entstanden, sollten die Betroffenen folgende Schritte durchführen:

Um den Schaden bzw. Folgeschäden am Gebäude und Inventar so gering wie möglich zu halten, sind unverzüglich schadenmindernde Maßnahmen zu ergreifen. Der Schaden ist umgehend bei der Versicherung per Telefon, Fax, Brief oder Schadenformular im Internet zu melden. Der Schaden sollte unbedingt dokumentiert werden, am besten durch Fotografieren. Sind die Schäden mit eigenen Mitteln zu beheben, so reicht in der Regel das Einreichen der Kostenbelege, bzw. die Aufstellung der entstandenen Kosten. Bei kleineren Reparaturen, z. B. am Dach, kann üblicherweise auf einen Kostenvoranschlag verzichtet werden, wenn die Rechnung des Dachdeckers durch Fotos und ggf. Arbeitsnachweise belegt wird. Bei größeren Reparaturen vor der Schadenbehebung unbedingt mit der Versicherung sprechen, um die nötigen Reparaturmaßnahmen abzustimmen.

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HAUS & GRUND: VEREINSNACHRICHTEN

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Standpunkt 1: „Im Zweifel für den Wohnungsbau“ – Schwieriger Ausgleich unterschiedlicher Interessen


 
Verdichtung: Früher grüne Wiese, heute ganz schön eng. Foto: Friedel Frechen
 

Die Notwendigkeit, Wohnungen zu bauen, steht außer Zweifel. Überall in den Ballungsräumen und Wachstumsregionen – Bonn und der Rhein-Sieg-Kreis gehören dazu – fehlen vor allem bezahlbare Wohnungen. Die wirksamste Antwort, den Engpass zu beseitigen, ist es, mehr Wohnungen zu bauen und die im Wege stehenden Hindernisse zu beseitigen. Das erklärt Dirk Vianden, Vorstandsvorsitzender von Haus & Grund Rhein/Sieg im Editorial der neuesten Ausgabe von "Haus & Grund aktuell".

Vianden beschreibt aber auch die Konfliktebenen.

Auf der einen Seite sind da die Menschen, die in eine Wachstumsregion drängen, die immer schwerer Wohnraum finden, obwohl ihr beruflicher Sachverstand an modernen Arbeitsplätzen in unserer Region gebraucht wird. Auf der anderen Seite Haus- und Wohnungseigentümer, aber auch Mieter in diesen Wohnungen, die sich von der Verdichtung durch neue und auch höhere Gebäude bedrängt fühlen. Dirk Vianden räumt ein, dass die Eigentümergemeinschaft sich in dieser Frage auch in einer Zwickmühle befindet. „Bei solchen Kämpfen sind wir in einer schwierigen Situation. Auf der einen Seite sind es Mitglieder, die – aus ihrer Sicht berechtigt – ihr grünes Umfeld erhalten wollen. Auf der anderen Seite gibt es das öffentliche Interesse am Wohnungsbau, aber auch das Ziel anderer Mitglieder, die in neue Wohnungen investieren wollen und dafür dringend Bauflächen benötigen“. Der Maßstab für die Haltung der Eigentümergemeinschaft ist das übergeordnete Interesse an der Prosperität der gesamten Region. Diese hänge davon ab, wieviele Arbeitsplätze gesichert werden und wieviele neue entstehen. Wer sich für Beschäftigungswachstum ausspricht muss sich konsequenterweise zur Unterbringungsfrage bekennen. Darum: „Verantwortliche Bürgermeister und Stadtbauräte haben mein Verständnis, wenn die Ausweisung neuer Wohnungsflächen bei ihnen auch weiterhin hohe Priorität hat.“
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HAUS & GRUND: VEREINSNACHRICHTEN

Standpunkt 2: „Graue Gärten sind keine grüne Lösung“


Mit den optischen und biologischen Auswirkungen von Stein- und Schottergärten beschäftigt sich im "StandPunkt" der Februar-Ausgabe von Haus & Grund aktuell H&G-Pressesprecher Friedel Frechen. Er meint: „Graue Gärten sind keine grüne Lösung“. Er schreibt u.a.: „Manche mögen Stein- und Schotteranlagen statt atmender Gärten chic finden, sie sogar – was meistens täuscht – für eine arbeitssparende Lösung halten. Für Menschen mit Liebe zur Natur ist die wachsende Versteinerung der Vorgärten in Städten ein Ärgernis.“

Er weist auch auf die Nachteile hin: Lebensraum für Pflanzen und Tiere gehe verloren, im Sommer treiben die Steine die Temperaturen in die Höhe, statt die Städte durch Wasserverdunstung aus Gärten zu kühlen. Noch ist dieser Modetrend ungebrochen Aber erste Städte in NRW, Bonn noch nicht, überlegen, durch Planungsrecht die Versteinerung der Vorgärten zu untersagen.

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HAUS & GRUND: VEREINSNACHRICHTEN

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Auszeichnung für Minister Pinkwart als Förderer des Deutschen Museums Bonn - Hauptredner des Haus- und Grund-Tages arbeitet an einer Neukonzeption


 
Ausgezeichnet: Minister Prof. Andreas Pinkwart


Der Hauptredner des diesjährigen Haus- und Grund-Tages, Landesminister Prof. Andreas Pinkwart, wurde kürzlich in Bonn ausgezeichnet. Der Minister für Wirtschaft, Innovation, Digitalisierung und Energie erhielt den Award als besonderer Förderer des Deutschen Museums Bonn. Die Ehrung nahm Antonio Casellas vor. Er ist Vorsitzender des Vereins "WISSENschaf(f)tSPASS". Das ist der Förderverein für Bildung und Innovation im Rheinland. Gedankt wurde Pinkwart für seine besondere Unterstützung der WissensWerkstatt im Rheinland und für seinen Einsatz, das Deutsche Museum in Bonn zu erhalten. Pinkwarts Ministerium arbeitet mit an einer Neukonzeption des Deutschen Museums, um eine Förderung durch das Land zu ermöglichen.

Professor Pinkwart ist in diesem Jahr das politische Gesicht des Haus & Grund-Tages. Er spricht am Samstag, dem 30. März, im Haus der Evangelischen Kirche, Adenauerallee. Die politische Rede beginnt um 12 Uhr. Der Haus & Grund-Tag eröffnet um 9 Uhr seine Pforten und beginnt um 9.30 Uhr mit der öffentlichen Jahreshauptversammlung.

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HAUS & GRUND: BAUEN, WOHNEN, POLITIK

Bis 2,7 Mio. neue Wohnungen möglich - Eigentümer unterstützen, Potenziale der Gebäudeaufstockung nutzen - Haus & Grund Deutschland zu Nachverdichtung ohne Flächenverbrauch


Das enorme Potenzial der Wohnraumschaffung durch Gebäudeaufstockung kann nur genutzt werden, wenn die Rahmenbedingungen für Eigentümer deutlich verbessert werden. Darauf weist Haus & Grund anlässlich der Veröffentlichung der Deutschland-Studie 2019 hin. „Notwendig sind zum einen Weiterentwicklungen im Bau- und Planungsrecht“, betonte Haus & Grund-Präsident Kai Warnecke. Er erläuterte, dass Gebäudeeigentümer im Vorfeld einen hohen Planungsaufwand einbringen müssen, um das individuelle Potenzial erkennen zu können. „Hier brauchen sie ein hohes Maß an Beratung. Das sollte gefördert werden.“

Die Deutschland-Studie 2019 "Wohnraum-Potenziale in urbanen Lagen – Aufstockung und Umnutzung von Nicht-Wohngebäuden" wurde von der TU Darmstadt und dem Pestel-Institut unter Beteiligung von Haus & Grund Deutschland und zahlreichen weiteren Branchenverbänden erstellt. Sie belegt, dass durch Aufstockung von Wohn- und Nichtwohngebäuden 2,3 bis 2,7 Millionen Wohneinheiten geschaffen werden könnten.

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HAUS & GRUND: BAUEN, WOHNEN, POLITIK

Grundsteuer: Offenbar doch keine Einigkeit unter den Ländern - Reform muss einfach und aufkommensneutral sein


Haus & Grund unterstützt Forderungen der Länder Bayern und Niedersachsen nach neuen Verhandlungen über eine Reform der Grundsteuer. „Eine Reform nach den Eckpunkten, über die sich der Bund und die Länder vermeintlich geeinigt hatten, wäre viel zu kompliziert und zu teuer“, sagte Haus & Grund-Präsident Kai Warnecke.

Es gehe darum, dass die Kommunen 14 Milliarden Euro pro Jahr erhalten, damit diese für alle Bürger öffentliche Leistungen bereitstellen können, die nicht bereits über andere Steuern oder Gebühren finanziert werden. „Ein kompliziertes Verfahren, das Bodenwerte und fiktive Mieten einbezieht und tausender zusätzlicher Finanzbeamter bedarf, würde vollkommen über das Ziel hinausschießen und das Wohnen vielerorts weiter verteuern. Es reicht aus, eine zukünftige Grundsteuer allein an der Grund- und Gebäudefläche zu bemessen“, betonte Warnecke.

Wenn sich Bund und Länder nicht auf ein einfaches Flächenmodell einigen können, wäre nach Ansicht von Haus & Grund auch eine Abschaffung der Grundsteuer vertretbar. Bei einem gesamtstaatlichen Überschuss von 58 Milliarden Euro im vergangenen Jahr müsse diese Option ernsthaft in Erwägung gezogen werden.

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HAUS & GRUND: BAUEN, WOHNEN, POLITIK

Verbände fordern: Wohngeld muss grundlegend reformiert werden


Das Wohngeld bedarf aus Sicht der Verbände einer grundlegenden Neuordnung. Die Reform muss die reale Entwicklung des Immobilienmarktes berücksichtigen.

Im Rahmen der Verbändeanhörung des Gesetzes zur Stärkung des Wohngeldes (WoGStärkG) kritisierten mehrere Verbraucherverbände und Gewerkschaften den vorliegenden Entwurf als unzureichend. Das Gesetz, das am 1.1.2020 in Kraft treten soll, knüpft an die bisherige Praxis an, die Wohngeldleistung pauschal zu erhöhen. Die systemischen Probleme des Gesetzes werden damit nicht berücksichtigt. Der Bauherren-Schutzbund (BSB), der Deutsche Familienverband (DFV), der Deutsche Gewerkschaftsbund (DGB), Haus & Grund Deutschland, der Verband Wohneigentum, der Verband Wohnen im Eigentum (WiE), die Verbraucherzentralen Nordrhein-Westfalen und Hamburg und der Verbraucherzentrale Bundesverband (vzbv) fordern daher eine grundlegende Neuordnung des Wohngeldes.

FORDERUNGEN DER VERBÄNDE ZUR REFORM DES WOHNGELDES:

Das Wohngeld für Mieter und der Lastenzuschuss für selbstnutzende Wohnungseigentümer müssen die realen Verhältnisse der Betroffenen widerspiegeln. Das ist aus Sicht der Verbände wichtiger als eine pauschale Anpassung der Wohngeldformel alle paar Jahre. Dazu gehört eine Dynamisierung der Miethöchstbeträge, der Einkommensgrenzen und der Wohngeldleistungen. Das heißt, die Anpassung muss jährlich erfolgen. Außerdem müssen die Mietenstufen an der Vergleichsmiete ausgerichtet werden. Andernfalls könnten die positiven Anreize des Zuschusses mit der Funktion als vorrangiges Sicherungssystem schon nach kurzer Zeit verfehlt werden.

Notwendig ist auch, einen Freibetrag für Erwerbstätige einzuführen. Die geltende Rechtslage führt zu dem absurden Ergebnis, dass viele Geringverdiener keinen Anspruch auf Wohngeld haben, sondern ergänzend Hartz IV beziehen müssen.

Darüber hinaus müssen eine Heizkosten- und Energiekostenkomponente eingeführt und ebenfalls dynamisch geregelt werden. Die pauschale Einpreisung der Energiekosten in den Mietzuschuss führt zur Benachteiligung einzelner Empfängergruppen. Die Verbände fordern zudem eine Klimakomponente im Rahmen energetischer Sanierungen. Diese kann erhöhte Mietkosten für Wohngeldempfänger nach Sanierungen auffangen. Zudem wird kritisiert, dass in der neu eingeführten Mietstufe VII zahlreiche Kommunen mit den höchsten ortsüblichen Vergleichsmieten unberücksichtigt geblieben sind. Die Mietstufe VII berechtigt Empfänger zu einem höheren Wohngeldzuschuss in Gemeinden mit besonders hohem Mietpreisniveau.

DIE LANGFRISTIGE STÄRKUNG DES WOHNGELDES DROHT ZU SCHEITERN

Die Wohnkostenbelastung nimmt in Deutschland immer mehr zu. Neuer Wohnraum ist für viele Verbraucher kaum noch finanzierbar. Das Wohngeld hat daher große Bedeutung für die Entlastung einkommensschwacher Haushalte. Trotz steigender Bestands- und Neubaumieten ist die Zahl der Wohngeldempfänger von fast 800.000 im Jahr 2016 auf rund 550.000 im Jahr 2018 gefallen. Der Gesetzesentwurf in seiner jetzigen Fassung wird lediglich dazu beitragen, die Zahl der Empfängerhaushalte vorübergehend auf etwa 660.000 zu steigern. Dass danach trotz voraussichtlich steigender Miet- und Energiekosten die Zahl der Empfänger und die Ausgaben für Wohngeld wieder sinken, zeigt deutlich die strukturellen Probleme der Bezuschussung.

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HAUS & GRUND: BONNER BAUPERSPEKTIVEN

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Ippendorf erhält neue Studentenwohnungen – Schandfleck altes Gästehaus verschwindet


 
Altes Uni-Gästehaus soll abgerissen werden. Foto: Friedel Frechen



Ein jahrelanger Schandfleck soll verschwinden. Das ehemalige Gästehaus der Universität, Am Engelspfad 28 (Ecke Ferdinandstraße), steht seit Jahren leer und gammelt so vor sich hin. Wenn es nach dem Willen des Bau- und Liegenschaftsbetriebes von Nordrhein-Westfalen geht aber nicht mehr lange. Das Gebäude befindet sich im Verkauf, wie Tim Irion, stv. Pressesprecher des BLB, mitteilt.

Der BLB NRW hat dazu einen Bieterwettbewerb durchgeführt und steht derzeit in abschließenden Vertragsverhandlungen mit einem potenziellen Käufer. Das Land hat den Verkauf des Alten Gästehauses an die Vorgabe geknüpft, dass die Liegenschaft zu 100% für die Schaffung von sozial gefördertem Wohnen genutzt werden muss. Der potenzielle Käufer plant nach eigenem Bekunden, diese Vorgaben voraussichtlich in Form von studentischem Wohnen zu realisieren. Das wären dann keine hochpreisigen Luxusbuden, sondern bezahlbarer Wohnraum für Studierende. Über die Identität des potenziellen Käufers will der BLB mitten in den Verhandlungen Vertraulichkeit bewahren, um einen erfolgreichen Vertragsabschluss nicht zu gefährden.

Für Ippendorf wäre dies eine gute Lösung. Das sehen zurzeit noch nicht alle so. In der Nachbarschaft der Liegenschaft formiert sich Widerstand, wie den Medien zu entnehmen war. Befürchtet werden Baukörper, die zur Nachbarschaftsbebauung nicht passen. Die größeren Bauprojekte in Ippendorf, die in den letzten Jahren entstanden sind, wurden alle zunächst misstrauisch beäugt. Letztlich haben sich Investoren und Bürgerschaft gemeinsam mit der Stadt auf eine gemeinsam akzeptierte Lösung geeinigt.

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