Newsletter Haus & Grund Bonn/Rhein-Sieg 20.12.2018

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INHALT

HAUS & GRUND: WEIHNACHTSGRUSS u. ÖFFNUNGSZEITEN
HAUS & GRUND: VEREINSNACHRICHTEN
HAUS & GRUND:KOMMUNAL / REGIONAL
HAUS & GRUND: BONNER BAUJUWELEN
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HAUS & GRUND: WEIHNACHTSGRUSS u. ÖFFNUNGSZEITEN

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Frohe, gesegnete Weihnachten,
einen guten Rutsch und ein erfülltes neues Jahr 2019...



Die Stadtkrippe, sonst im wegen Bauarbeiten geschlossenen Münster zu sehen, steht in diesem Jahr im Raum des ehemaligen Münsterladens. Foto: Sentis



...wünschen allen inzwischen deutlich über 6500 Mitgliedern von Haus & Grund Bonn/Rhein-Sieg und allen Leserinnen und Lesern unseres Newsletters

Vorstand, Beirat, Geschäftsführung und Redaktion. 
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Hauptgeschäftsstelle vom 24. Dezember bis 1. Januar geschlossen

Kurze Weihnachtspause in der Hauptgeschäftsstelle von Haus & Grund Bonn/Rhein-Sieg: Sie ist von Montag, 24. Dezember 2018 bis einschließlich Neujahr 2019 geschlossen. Am Mittwoch, 2. Januar 2019 ist das Team an der Oxfordstraße 2 wie gewohnt erreichbar.

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HAUS & GRUND: VEREINSNACHRICHTEN

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H&G tritt für Teilöffnung der Parks zwischen Villa Hammerschmidt und ehemaligem Kanzleramt ein - Appelle an die Politik in Stadt, Kreis und Bund




Teil des Parks am ehemaligen Bonner Kanzleramt mit der Skulptur "Large Two Forms" von Henri Moore . Foto: Bundesstadt Bonn/Michael Sondermann

Haus & Grund Bonn/Rhein-Sieg setzt sich für eine Teilöffnung des Parks zwischen Villa Hammerschmidt und ehemaligem Kanzleramt ein. Um diese Öffnung der heutigen „Parks hinter Gittern“ zu sichern schlägt die Eigentümergemeinschaft vor, dieses Thema in die Gespräche mit dem Bund zum künftigen Bonn-Vertrag aufzunehmen.

Nach der bereits öffentlich erhobenen Forderung im ganzseitigen GA-Interview (siehe Newsletter 31 18) ergreift Haus & Grund konkrete Maßnahmen. Überlegungen, Forderungen und Argumente wurden in einem Brief des Vorsitzenden, Dirk Vianden,  an Oberbürgermeister Ashok Sridharan zusammengefasst, der auch an Landrat Sebastian Schuster und die Bundestagsabgeordneten Ulrich Kelber, Norbert Röttgen und Elisabeth Winkelmeier-Becker ging.

Auslöser für die Initiative war ein Haus & Grund-Konvent, zu dem Vorstand und Beirat vor zwei Monaten die Architekten Laura Schommer-Wolstein und Karl-Heinz Schommer zu Gast hatten. Laura Schommer-Wolstein hatte bereits vor mehreren Jahren eine in Fachkreisen Aufmerksamkeit erregende akademische Arbeit über Teilöffnung und Nutzungsmöglichkeiten der Parkanlagen  geschrieben, wobei H&G im ersten Schritt eine dauerhafte Teilöffnung erreichen möchten.

Die Parks werden als "gärtnerische Juwelen" bezeichnet, von der die Öffentlichkeit bisher mit wenigen Ausnahmen ausgeschlossen sei. Die Ära der "Parks hinter Gittern" müsse zu Ende gehen. Anliegen sei, „diesen botanischen Schatz teilweise oder dauerhaft für die Bevölkerung zu heben.“ Dies sei auch unter Sicherheitsaspekten möglich, wenn man es wolle. Die Zwänge, die mit der Zeit Bonns als Parlaments- und Regierungssitz verbunden waren, gebe es nicht mehr.

Dirk Vianden: „Der Park ist öffentliches Eigentum. 20 Jahre nach dem Umzug von Bundestag, Bundesrat und Teilen der Bundesregierung nach Berlin ist die Zeit gekommen, über seine Funktion in Bonn, seine politische, historische, städtebauliche aber auch klimatologische Bedeutung nachzudenken. Die Öffnung ist nicht nur eine erhebliche Bereicherung für das internationale Quartier mit den Vereinten Nationen und dem Internationalen Konferenzzentrum. Sie ermöglicht auch, was Bonn seit Jahrzehnten nicht oder nur unzureichend gelingt, nämlich an einer bedeutenden Stelle Stadt und Fluss auf attraktive Weise zu verbinden.“

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HAUS & GRUND: VEREINSNACHRICHTEN

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Haus & Grund App ist einsatzbereit: Nachrichten werden noch schneller



Und so präsentiert sich unser gedrucktes Magazin über die H&G App auf einem Iphone. Foto: Friedel Frechen

Neuer Baustein in den Informationsmodulen von Haus & Grund Bonn/Rhein-Sieg. Die neue Haus & Grund-App ist einsatzbereit. Mit ihr kann man unser Printmagazin "Haus & Grund aktuell" jetzt auch auf dem Smartphone oder einem Tablet/ipad lesen.

Installationshinweise:


Für Apple-Geräte unter:
https://itunes.apple.com/de/app/haus-grund-magazin/id1378993421?mt=8

Google-Play-Store (Android):
https://play.google.com/store/apps/details?id=com.pressmatrix.hausundgrundmag

Freischaltcode: !HuGBonn2018

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HAUS & GRUND: VEREINSNACHRICHTEN

Abschaffen (I) – H&G Landesverband unterstützt Initiative gegen Straßenbaubeiträge


Haus & Grund NRW unterstützt eine Initiative des Bundes  der Steuerzahler sowie der Volksinitiative „Straßenbaubeitrag abschaffen“. Ziel ist es, bei Straßenreparaturen die Beiträge nach Kommunalabgabengesetz abzuschaffen. Das zuständige Innenministerium hat zwischenzeitlich sein Placet gegeben, so dass die Volksinitiative kürzlich starten konnte. Klaus-Dieter Stallmann, Präsident von Haus & Grund NRW.

Der Landesverband hatte kürzlich auf seinem Verbandstag in Dortmund beschlossen, die Initiative zu unterstützen. So ist angedacht, dass die Volksinitiative in den Vereinszeitschriften vorgestellt und Unterschriftslisten in den Geschäftsstellen ausgelegt werden.

Warum drängt auch H&G auf eine grundlegende Reform?

Straßenbaubeiträge gefährden Existenzen, weil sie keine Rücksicht auf die Leistungsfähigkeit der Eigentümer nehmen.

Die angeblichen wirtschaftlichen Vorteile der Straßenbaubeiträge sind mehr als zweifelhaft. Vor allem sind sie objektiv nicht messbar. Die Höhe des individuell zurechenbaren Straßenbaubeitrages ist im Kern willkürlich.

Grundstückseigentümer werden im eigenen Interesse eingeladen,  in die Unterschriftenlisten einzutragen und die Volksinitiative „Straßenbaubeiträge abschaffen“ aktiv zu unterstützen. Machen Sie mit und motivieren Sie Ihr Umfeld zur Stimmabgabe gegen Straßenbaubeiträge in NRW. Gemeinsam können wir die Volksinitiative zum Erfolg führen. Demnächst folgen weitere Informationen.

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HAUS & GRUND: VEREINSNACHRICHTEN

Abschaffen (II): Die Grundsteuer muss weg


Die Immobilienverbände GdW und Haus & Grund fordern die Abschaffung der Grundsteuer. Der Einnahmeverlust der Gemeinden könne durch einen höheren Gemeindeanteil an den Einnahmen aus der Einkommensteuer ausgeglichen werden. „Das von Finanzminister Scholz bevorzugte Grundsteuerkonzept ist viel zu kompliziert, mit wiederkehrenden bürokratischen Lasten verbunden und somit nicht praxistauglich. Das wäre ein Riesenaufwand, nur damit die Gemeinden knapp zwei Prozent des gesamtstaatlichen Steueraufkommens erhalten“, kritisierte GdW-Präsident Axel Gedaschko. Wesentlich einfacher und gerechter wäre es aus Sicht der Verbände, wenn die Gemeinden einen höheren Anteil an der Einkommensteuer erhalten. „Der Bund und die Länder können dies angesichts sprudelnder Steuerquellen gut verkraften. Diese Lösung hat zudem den Vorteil, dass sie sozial gerecht ist. Wer viel verdient, zahlt auch höhere Steuern“, betonte Haus & Grund-Präsident Kai Warnecke.

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HAUS & GRUND: KOMMUNAL / REGIONAL

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Stadtrat beschließt Gebührensätze 2019 – H&G prüft Berechtigung der Höhe –Rücklagen von 30 Mio. Euro deutlich zu hoch


 
Gebühren für Abfallbeseitigung bleiben stabil. Foto: Frommann

Der Stadtrat hat die Höhe der Gebühren für das kommende Jahr festgesetzt.  Für das  Schmutz- und Niederschlagswasser können sie gesenkt werden. Die Abfallentsorgungsgebühren bleiben im Jahr 2019 konstant und die Straßenreinigungsgebühren müssen angehoben werden.
Haus & Grund Bonn/Rhein-Sieg wird die Gebühren einer kritischen Prüfung unterziehen. Vor kurzem wurde bekannt, dass die Stadt Bonn eine Gebührenrücklage von ca. 30 Mio. Euro angesammelt hat, ohne dass es dafür eine nachvollziehbare Begründung gibt. Es handelt sich um das Geld der gebührenpflichtigen Bürgerschaft, das sind sowohl Hauseigentümer als auch Mietrinnen und Mieter.

Im Einzelnen:

Abfallentsorgung: Die Gebührensätze für die Abfallentsorgung bleiben unverändert stabil, nachdem sie in den vergangenen Jahren mehrmals zum Teil deutlich gesenkt werden konnten.

Abwasser: Der Schmutzwassergebührensatz kann aufgrund von Überdeckungen aus Vorjahren ein weiteres Mal auf nunmehr 2,35 Euro (bisher: 2,50 Euro) je Kubikmeter gesenkt werden. Dies entspricht 6 % und bedeutet für eine vierköpfige Familie, die 150 Kubikmeter Frischwasser im Jahr verbraucht, im Vergleich zu  2018 Einsparung von gut 20 Euro im Jahr.

Niederschlagswassergebühr: Der Gebührensatz je Quadratmeter der an die Kanalisation angeschlossenen bebauten und befestigten Fläche kann erneut gesenkt werden, um 0,3 Cent Euro auf 1,26 Euro. Für ein Hausgrundstück mit einer bebauten und befestigten Fläche von 120 qm im Jahr 3,60 Euro.

Straßenreinigung: Teurer wird die Straßenreinigung, nämlich je nach Straßenart zwischen 4,56 Prozent und 4,86 Prozent angehoben werden. Damit beträgt die jährliche Straßenreinigungsgebühr für eine Vergleichsfamilie mit 15 Frontmeter in einer überwiegend dem Anliegerverkehr dienend eingestuften Straße bei einmal wöchentlicher Reinigung 58,95 Euro, gegenüber 56,25 Euro im Jahr 2018. Steigerung pro Jahr: 2,90 Euro.

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HAUS & GRUND: BONNER BAUJUWELEN

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Münstersanierung in der nächsten Bauphase: Friedhof entdeckt


Foto oben: Kirchenleere. Pressestelle des Münsters/Sentis
 


Eingehauste Orgelempore

 
Die Türen sind verschlossen, die Turmluken vernagelt, die Bauzäune beschmiert. Aber in Innern tut sich etwas. Wie der Vorsitzende des Münster Bauvereins und sein Vertreter, Dr. Ludwig Klassen und Karl Wilhelm Starcke mitteilen, ist 2018 viel passiert. Die erste Bauphase ist abgeschlossen. Der Dachstuhl wurde von giftigem Holzschutzmittel und Taubenkot gereinigt. Die zweite Phase begann mit der Öffnung der Böden im Innern der Kirche und im Kreuzgang. Nun werden veraltete Leitungen erneuert. Eine zentrale Versorgung wird unter dem Pfarrhaus eingerichtet. 53 Kilometer Stromkabel und Leitungen werden entfernt, 72 Kilometer neue Leitungen werden verlegt. Hinzu kommen 59 Kilometer Kabel für technische Anlagen.

Im Kreuzgang fanden Archäologen bei den Grabungen sterbliche Überreste aus allen Epochen. Neben Bekleidungsresten und Keramik wurden einzelne Gebeine bis hin zu ganzen Gräbern entdeckt. Kein Wunder, denn der Kreuzgang ist auch ein Friedhof. Er wurde im Mittelalter und der frühen Neuzeit als Gräberfeld genutzt. Heute ist er eine Fundgrube für Archäologen.

Auch die ungenügende Lichttechnik und Beleuchtung wird dabei verbessert. Nur 15 bis 30 Lux kamen zuletzt an den Kirchenbänken an. Um vernünftig einen Text lesen zu können, sind aber 100 bis 120 Lux notwendig. Die neue Beleuchtung soll zudem die Architektur der in Teilen 1000 Jahre alten Basilika besser zur Geltung bringen. Dafür werden 160 LED-Leuchten eingebaut. Der zweite Abschnitt kostet 14,9 Mio. Euro.

Was kommt 2019? Die Fassaden werden saniert, die Basilika statisch gesichert, die Restaurierung im Innern fortgesetzt, vor allem an den Fresken und Mosaiken.

Bisher konnte der Münsterbauverein die Sanierung mit Spenden von bisher 925.000 Euro unterstützen.

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