Kürzung der Beethovenfestmittel wäre fatales Signal – Finanziell und psychologisch (29.08.2018)

Die von der Stadt Bonn geplante deutliche Kürzung der Mittel für das Beethovenfest muss zurückgenommen werden. Das fordert Haus & Grund Bonn/Rhein-Sieg. Hauptgeschäftsführer Helmut Hergarten nannte die darüber entbrannte öffentliche Diskussion ein fatales Signal für alle, die sich für die Beethovenstadt Bonn finanziell und ideell engagieren. Wenn sich schon die Veranstalterin des Beethovengedenkens, die Stadt Bonn selbst, auf diese Weise zurückziehe, dann könne niemand mehr von Dritten verlangen, diese Lücke zu schließen. Hergarten forderte den Rat der Stadt auf, bereits jetzt und nicht erst in den Etatberatungen klar zu machen, dass das Bonner Beethovenfest als Flaggschiff der Erinnerungskultur an den größten Sohn der Stadt sakrosankt für die Sparbemühungen der Stadt bleiben müsse. Man dürfe nicht nur auf die Finanzen, sondern auch auf die psychologisch negativen Auswirkungen blicken, die mit einem solchen, zumal offenbar unabgestimmten Schritt verbunden seien. Der Hauptgeschäftsführer der Eigentümergemeinschaft wies auf den Widerspruch hin, dass der Oberbürgermeister in Vorbereitung des Beethovenjahres 2020 die Fahne des weltweit bekanntesten Komponisten vor sich her trage und auf internationale Reputation hoffe, um dann, ab 2021, den finanziellen Absturz der Beethovenpflege selbst zuzulassen.


Verantwortlich:
Helmut Hergarten
Hauptgeschäftsführer
Haus & Grund Bonn/Rhein-Sieg e.V.