Newsletter Haus & Grund Bonn/Rhein-Sieg 18.12.2017

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INHALT

Haus & Grund: Frohe, gesegnete Weihnachten...
HAUS & GRUND: KOMMUNALES
HAUS & GRUND: VEREINSNACHRICHTEN
HAUS & GRUND: BAUEN, WOHNEN, POLITIK
HAUS & GRUND: RECHTSPRECHUNG
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HAUS & GRUND: Frohe, gesegnete Weihnachten

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Frohe, gesegnete Weihnachten,
einen guten Rutsch und ein erfülltes neues Jahr 2018


wünschen allen inzwischen deutlich über 6400 Mitgliedern von Haus & Grund Bonn/Rhein-Sieg und allen Leserinnen und Lesern unseres Newsletters

Vorstand, Beirat, Geschäftsführung und Redaktion.

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H&G Geschäftsstelle "zwischen den Jahren" geschlossen

"Zwischen den Jahren" bleibt die Geschäftsstelle von Haus & Grund Bonn/Rhein-Sieg geschlossen und zwar  vom 27.12.17 bis zum 29.12.2017.


Wir stehen Ihnen wieder zur Verfügung ab Dienstag, dem 2. Januar 2018.
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HAUS & GRUND: KOMMUNALES

Gute Nachricht zu Weihnachten: Stadt Bonn senkt 2018 Gebühren für Müll, Schmutz- und Niederschlagswasser deutlich – Abwassergebühren liegen unter dem Landesdurchschnitt


Die Kosten für die Abfallentsorgung und auch die Gebühren für das Schmutz- und Niederschlagswasser können im Jahr 2018 gesenkt werden. Die Straßenreinigungsgebühren bleiben im Jahr 2018 konstant. Die entsprechenden Gebührensatzungen hat der Rat der Stadt Bonn in seiner Sitzung am 14. Dezember 2017 beschlossen. Haus & Grund Bonn/Rhein-Sieg: „Das ist eine gute Nachricht zu Weihnachten. Die Ratsentscheidung entspricht unseren jahrelangen Forderungen. Sie leistet einen Beitrag, das Wohnen in Bonn in der sogenannten Zweitmiete zu verbilligen.“

Abfallentsorgung: Restmüll: Gebühren sinken um 11,5 Prozent Ein Vier-Personen-Haushalt mit einer 120-Liter-Tonne bei einer 14-täglichen Leerung zahlt 190,64 Euro künftig nur noch 168,70 Euro im Jahr. Eine kleine Tonne mit 60 Litern Volumen liegt bei zweiwöchiger Leerung ab 2018 bei 84,35 Euro (2017: 95,32 Euro).

Straßenreinigung: Die Gebührensätze bleiben konstant. Beispiel:  Einfamilienhauses mit 15 Meter Frontlänge, Anliegerstraße, wöchentliche Reinigung, die Jahresgebühr verbleibt bei 56,25 Euro.

Abwasser, Schmutzwasser: Die Gebühr sinkt von  2,85 Euro auf 2,50 Euro je Kubikmeter Das sind 12,28 Prozent.

Niederschlagswasser: je Quadratmeter der an die Kanalisation angeschlossenen, bebauten und befestigten Flächen reduziert sich im kommenden Jahr die Gebühr von 1,40 Euro auf 1,29 Euro.

Spareffekt für eine vierköpfige Familie: mit einem Frischwasserverbrauch von 150 Kubikmetern und einem Hausgrundstück mit einer bebauten und befestigten Fläche von 120 Quadratmetern reduzieren sich im Jahr 2018 die Abwassergebühren somit von bisher 595,50 Euro auf 529,80 Euro. Dies entspricht insgesamt einer Senkung von 11,03 Prozent oder 65,70 Euro pro Jahr.

Insgesamt liegen die Bonner Abwassergebühren damit unter dem Landesdurchschnitt.

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HAUS & GRUND: VEREINSNACHRICHTEN

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Konferenz der H&G-Vertrauensanwälte - Erstmals dabei: Helmut Velten-Hees aus Alfter – Juristenteam wieder komplett





Die Vertrauensanwälte von Haus & Grund Bonn/Rhein-Sieg tagten unter Leitung von Vorstandsmitglied Dirk Vianden (rechte Tischseite, 4. V.u.). Foto: Bildagentur Knopp/Loutfi.

Unsere Vertrauensanwälte bilden eine der Säulen von Haus & Grund Bonn/Rhein-Sieg. Bei der Anwältekonferenz war Helmut Velten-Hees (linke Tischseite, 4. V. u.) aus Alfter erstmals dabei. Damit ist das elfköpfige Gremium wieder komplett, das in Bad Godesberg, Bornheim, Hennef, Königswinter, Bad Honnef, Niederkassel, Rheinbach, Swisttal, Siegburg/Sankt Augustin, Wachtberg und – ab 1. Januar – wieder in Alfter unsere über 6400 Mitglieder in Rechtfragen berät. Dabei waren auch die beiden hauptamtlichen Juristen von Haus & Grund Bonn/Rhein-Sieg: Hauptgeschäftsführer Helmut Hergarten und Geschäftsführer Markus Gelderblom.

Vorstandsmitglied Dirk Vianden, selbst Anwalt und Kanzler der Alanus-Hochschule Alfter, begrüßte das Kollegium und würdigte die Bedeutung der juristischen  Beratung in der Arbeit unserer Organisation. Hauptgeschäftsführer Helmut Hergarten, ebenfalls Rechtsanwalt, erwähnte die wachsende Herausforderung an rechtlichen Beistand in einer Gesellschaft, die mit einer Flut von Gesetzen, Verordnungen und Verwaltungsanweisungen mit immer mehr Regelungen freies Gestalten einengt. Hinzu, so Hergarten, komme die wachsende Konfliktbereitschaft, auch zwischen Mietern und Vermietern, oder die immer komplizierter werdende höchstrichterliche Rechtsprechung durch den Bundesgerichtshof oder den Bundesfinanzhof. Auch dies erhöhe die Notwendigkeit einer qualifizierten Beratung durch professionelle Anwälte.  Die Einstiegsberatung bei unseren Vertrauensanwälten zu den Haus & Grund-Klassikern ist in der Regel kostenlos. Hergarten: „Wer  diese Möglichkeit nutzt bekommt auch finanziell wirtschaftlich mehr zurück, als er jährlich an Beitrag entrichtet.“

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HAUS & GRUND: VEREINSNACHRICHTEN
 

Das Märchen vom geldgierigen Vermieter: Fast 10 Prozent aller Mietverhältnisse in Bonn seit 10 Jahren ohne Mieterhöhung


Kaum zu glauben, aber wahr. Fast 10 Prozent aller Mietverhältnisse von privaten Vermietern laufen in Bonn seit zehn Jahren ohne jede Mieterhöhung. Das geht aus einer Vermieterbefragung von Haus & Grund Deutschland hervor. Weiter: Die Bonner Mieten von privaten Vermietern liegen im Durchschnitt leicht unter der ortsüblichen Vergleichsmiete. Und immerhin 13 % der Wohnungen privater Vermieter wurden zu noch günstigeren Konditionen vermietet. Sie liegen zwischen 10 und 20 Prozent unter der ortsüblichen Vergleichsmiete.

Für Haus & Grund Bonn/Rhein-Sieg zieht der Geschäftsführer unserer Service GmbH, Markus Gelderblom, folgende Quintessenz: „Die privaten Kleinvermieter zeichnen sich durch ein hohes Verantwortungsbewusstsein aus. Und sie stellen in NRW immerhin 66 % aller Mietwohnungen.“ Gerade Kleinvermieter sichern zu zwei Dritteln den Wohnungsmarkt. Sie haben ein hohes Interesse an einer guten Kooperation mit den Mietern. Den geldgierigen Vermieter gibt es in den Märchenbüchern sozialer Vorurteile.

Haus & Grund fordert daher die Landesregierung auf, ihre Ankündigungen umzusetzen und gerade die Kleinvermieter nicht länger mit juristischen Knüppeln zu traktieren. Auch die Stadt Bonn könnte durch Rückzug ihrer Vorschriften, z.B. bei der Zweckentfremdungssatzung oder bei den überzogenen Forderungen beim Bau oder der teuren Ablösung von Stellplätzen, ihre Beiträge leisten, dass Wohnungsbau durch Kleinvermieter wieder mehr Freude mache. FF

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HAUS & GRUND: VEREINSNACHRICHTEN
 

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CLEMENS AUGUST PREIS: Erneute Anerkennung für Familienresidenz in Kessenich – Diesmal durch den Bund Deutscher Architekten






Baukunst in Kessenich jetzt zweimal ausgezeichnet:
Verbindung von Vergangenheit und Zukunft. Foto: Stephan Müller.


Im Wettbewerb „Auszeichnung guter Bauten“ wurde vor wenigen Tagen der Bonner Architekt Uwe Schröder für die Sanierung des  Galerie- und Atelierhauses Lotharstraße 100 bis 106 im Kunstmuseum Bonn ausgezeichnet. Auslober des Wettbewerbs war der Bund Deutscher Architekten Bonn-Rhein-Sieg.

Bereits bei der Verleihung des CLEMENS AUGUST PREISES 2016, den Haus & Grund Bonn/Rhein-Sieg ausschreibt ging der Sonderpreis an die Eigentümer der alten Familienresidenz in Kessenich. Damals berichteten wir im  Newsletter von H&G u.a.:

„Den Sonderpreis nahm Stefanie Schmand für die Eigentümer entgegen. Dem Architekten, Prof. Uwe Schröder, der sich vom projektleitenden Architekten Matthias Hiby vertreten ließ, ist an der Lotharstraße in Kessenich etwas gelungen, was die Jury unter "Baukunst" einordnete. Das alte Bauensemble wurde verändert und umgebaut, teilweise unter vollständiger Entfernung einzelner Gebäude und Gebäudeteile und durch einen Neubau ergänzt sowie der Altbau rekonstruiert. In der ehemaligen Familienresidenz der Familie Vaupel befinden sich heute ein Privatmuseum und eine Galerie.“
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Auch im kommenden Jahr wird der CLEMENS AUGUST PREIS ausgeschrieben. Die Teilnahmebedingungen werden wir zum Jahresbeginn mitteilen.

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HAUS & GRUND: VEREINSNACHRICHTEN
 

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Energieeffizienzpreis: „Modernisierung im Bestand möglich“ – Hergarten für Haus & Grund in der Stadtwerke-Jury



 

Die Jury: Stadtwerke-Geschäftsführer Peter Weckenbrock, 3.v.l.) sowie
Haus & Grund-Hauptgeschäftsführer Helmut Hergarten, 2.v.l. Foto: SWB

Ob Smart Home, Photovoltaik oder Elektromobilität: Die Bewerber für den 8. Bonner Energieeffizienzpreis der Stadtwerke Bonn stachen diesmal besonders durch technische Innovationen und elegante Gesamtkonzepte hervor. Die Jury ermittelte im Haus der Stadtwerke die Sieger, die bei der Preisverleihung am 31. Januar 2018 durch OB Ashok Sridharan  ausgezeichnet werden. Juror war, wie in den Jahren zuvor, für Haus & Grund Bonn/Rhein-Sieg auch Hauptgeschäftsführer Helmut Hergarten.

Ein besonderes Augenmerk legte die Jury auch auf die Modernisierung im Bestand, zum Beispiel bei denkmalgeschützten Gebäuden. Dazu sagte Helmut Hergarten, Hauptgeschäftsführer von Haus & Grund Bonn/Rhein-Sieg: „Es gibt Projekte, die zeigen, dass das geht – sogar in der Süd- oder Weststadt.“  Der mit insgesamt 20.000 Euro dotierte Preis von SWB Energie und Wasser belohnt die vorbildliche Planung und Umsetzung von energetisch hochwertigen Gebäudekonzepten. Die Jury war einig: Im Bestand schlummert viel Potenzial, vor allem aus den 1950er, 1960er und 1970er Jahre.

Zur Fachjury um SWB-Geschäftsführer Peter Weckenbrock und Energieexpertin Rosa Hemmers gehörten außerdem  Vertreter des Amtes für Umwelt, Verbraucherschutz und Lokale Agenda Bonn, der Kreishandwerkerschaft Bonn/Rhein-Sieg), des  Bundes Deutscher Architekten, der Verbraucherzentrale NRW sowie der Industrie- und Handelskammer Bonn/Rhein-Sieg.

Informationen zum Preis gibt’s auf www.bonner-energieeffizienz-preis.de. FF

 

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HAUS & GRUND: BAUEN, WOHNEN, POLITIK

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Haus & Grund Präsident im Bonner General-Anzeiger: Kai Warnecke sieht viele Hausaufgaben für die Politik – Weitere Mietsteigerungen erwartet




Kai Warnecke im Interview mit dem Bonner General-Anzeiger.
Foto: H&G Deutschland


Köln und Bonn sind veredelte Wohnimmobilienstandorte. Dort könnten Eigentümer „ruhig schlafen“. Das sagte der Präsident von Haus & Grund Deutschland, Kai Warnecke, in einem Interview mit dem Bonner General-anzeiger. Während der Präsident bei den Kaufpreisen für hochpreisige Wohnungen Entspannung sieht, rechnet er bei den Mieten mit weiterem Anstieg. Grund sei der Druck vor allem vieler junger Menschen auf die Städte. Das verteuere die Mieten. Die Wanderungen sorgten aber auch für Herausforderungen an die kommunale Politik. So müssten Bauhemmnisse abgebaut werden. Als Beispiel nannte Warnecke den Umbau von Dachgeschossen zu attraktiven Wohnungen. Häufig scheitere dies an den Anforderungen der Städte, einen weiteren Stellplatz nachzuweisen oder ihn für teures Geld zu kaufen.

Eine Neubesinnung forderte Warnecke bei den gesetzlichen Vorschriften für energetische Sanierung oder Neubau nach neuesten Standards. Was hier von Bund und Ländern gefordert werde, sei keine Klimapolitik, sondern unternehmerfreundliche Wirtschafts- und Industriepolitik. Beispiel Häuserdämmung. Hier habe der Bund zugelassen, den Hauseigentümern seit 20 Jahren Sondermüll als Dämmmaterial zu verkaufen – unter dem Namen Styropor.

Gefordert sei eine objektbezogene neutrale, nicht von eigenwirtschaftlichen Interessen gesteuerte Beratung. Die aber habe das Bundeswirtschaftsministerium „zerschossen“.  Gerade hier versage die Politik, die sich weigere, eine qualifizierte Beratung verpflichtend festzulegen und sie auch denen zu überlassen, die mit ihren Betrieben selbst ins Geschäft kommen wollen. Das sei eine gesteuerte Neutralität. Warnecke forderte ferner, bauen müsse bezahlbar bleiben. Es sei nicht einzusehen, dass der private Häuslebauer Grunderwerbssteuer bezahlen müsse, gewerbliche Wohnungsbaugesellschaften davon aber ausgeschlossen würden. Nicht zuletzt kritisierte der 2016 zum neuen Präsidenten gewählte Warnecke das immer komplizierter werdende Vermietungsrecht mit wachsenden Freiheiten für Mieter und steigenden Einschränkungen für Vermieter. ff

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HAUS & GRUND: RECHTSPRECHUNG

Mietpreisbremse: Bundesverfassungsgericht entscheidet


Das Bundesverfassungsgericht muss entscheiden, ob die Mietpreisbremse gegen das Grundgesetz verstößt. Der Vorlagebeschluss kommt vom  Berliner Landgericht. Haus & Grund: „Es wird Zeit, dass das höchste deutsche Gericht über diesen harten Eingriff in die Grundrechte von Vermietern entscheidet“. Jetzt bestehe die Chance, dass Millionen privater Vermieter endlich Rechtssicherheit bekommen.

Haus & Grund hatte bereits 2014 per Rechtsgutachten von drei Professoren der Humboldt-Universität erhebliche verfassungsrechtliche Bedenken gegen die Mietpreisbremse geäußert.

Gründe: Das Gesetz könne das politisch gewünschte Ziel nicht erfüllen. Das Instrument schütze nicht Mieter, sondern finanzstarke Wohnungssuchende, die sich mehr Wohnraum zu geringeren Mieten leisten können. Mit der Mietpreisbremse könne ferner die Wirtschaftlichkeit der Wohnraumvermietung nicht mehr sichergestellt werden. Vermieter würden sich vom Markt zurückziehen. Durch die gedrosselten Neuvertragsmieten gehe der Marktbezug der zukünftigen Mietpreise verloren. Die ortsübliche Vergleichsmiete würde ausgehebelt.

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