Sondernewsletter Haus & Grund Bonn/Rhein-Sieg 22.11.2017

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HAUS & GRUND: SONDERNEWSLETTER

HAUS & GRUND: SONDERNEWSLETTER

Bonner Innenstadt vitalisieren – Haus & Grund Bonn/Rhein-Sieg ist zur Mitwirkung in "lokaler Verantwortungsgemeinschaft" bereit













Haus & Grund-Chef Prof. Sangenstedt fordert von OB Sridharan Verantwortungsgemeinschaft für City und Einkaufszentren.
Fotos: Frommann und Stadt Bonn.



Haus & Grund Bonn/Rhein-Sieg hat Oberbürgermeister Ashok Sridharan angeboten, in einer vom Deutschen Städtetag und vom Deutschen Handelsverband vorgeschlagenen "Verantwortungsgemeinschaft" mitzuwirken und die Aktion "Zukunft der Innenstädte" zu unterstützen.
 
Anlass der Haus & Grund-Initiative ist ein Positionspapier der beiden Spitzenverbände, in denen die immer stärker spürbaren Auswirkungen des digitalen Handels auf die Einkaufszentren der Städte und auf den Einzelhandel thematisiert werden.
 
Die Spitzenorganisationen fordern lokale Verantwortungsgemeinschaften von Stadt, Handel und Immobilieneigentümern. Erstmals werden Hauseigentümer als Kooperationspartner ausdrücklich benannt Die Überlegungen des Städtetages sollen die bisher noch gute Versorgung der Bevölkerung sichern, die soziale Vielfalt der Städte erhalten, Leerstände vermeiden, Einzelhandelskonzepte weiter entwickeln und die City als lebendigen Ort der Begegnung und der Kommunikation erhalten.
 
Haus & Grund-Vorsitzender Prof. Hans Rudolf Sangenstedt: „Haus & Grund Bonn/Rhein-Sieg erkennt ausdrücklich an, dass gerade der Handel in Bonn, sowohl in der Innenstadt, aber auch in den Einkaufszentren Bad Godesberg, Beuel und Hardtberg eine Reihe erfolgreicher Initiativen ergriffen hat, um gegen die digitale Konkurrenz zu bestehen oder beide Formen des Einkaufsverhaltens miteinander zu verbinden. Neu an der Initiative der Verbände ist jedoch, die Verantwortung auf noch mehr Schultern zu verteilen.“
 
Bereits vor einigen Jahren habe Haus & Grund Bonn/Rhein-Sieg öffentlich darauf hingewiesen, dass „die Forderung maximaler erzielbarer Mieten nicht unbedingt zweckdienlich“ ist. Gerade der klassische Einzelhandel leide unter der Konkurrenz kapitalstärkerer Ketten, die den Gesichtern der Städte Uniformität verleihen. Sangenstedt: „Die Folge ist eine immer stärker zu beobachtende Reduzierung des Einzelhandels. Mit der Abnahme der Vielfalt verliert eine Innenstadt auch an Attraktivität. Die Anziehungskraft auf Geschäftspublikum sinkt. Gleiche Aspekte gelten für die Wohnbevölkerung, die in den Innenstädten immer mehr abgenommen hat. Erste Geschäfte klagten über Frequenzverluste. „
 
Die Eigentümergemeinschaft bittet in ihrem Schreiben den Oberbürgermeister um eine Information, ob die Stadtverwaltung Bonn die Initiative des kommunalen Spitzenverbandes und des Deutschen Handelsverbandes aufgegriffen hat und welche Maßnahmen sie zur Durchsetzung des im Positionspapier "Zukunft der Innenstadt" empfohlenen Ziele ergreifen möchte.

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