Newsletter Haus & Grund Bonn/Rhein-Sieg 02.11.2017

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INHALT

HAUS & GRUND: TOPP-THEMA
HAUS & GRUND: VEREINSNACHRICHTEN
HAUS & GRUND: KOMMUNAL / REGIONAL
HAUS & GRUND: STANDPUNKTE
HAUS & GRUND: PLANEN, BAUEN, POLITIK
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HAUS & GRUND: TOPP-THEMA

Reihe "Haus & Grund vor Ort" startet in Sankt Augustin. Im Mittelpunkt steht der Einbruchsschutz – Viele Bürgermeisterzusagen


Seit über zehn Jahren informiert die Eigentümergemeinschaft Haus & Grund Bonn/Rhein-Sieg in der Reihe „Haus & Grund vor Ort“ in acht Städten und Gemeinden des Rhein-Sieg-Kreises über ihre  Arbeit. In einer eigens dafür aufgelegten Broschüre, die den Mitgliedern zugestellt wird,  stehen in diesem Jahr der Einbruchsschutz für Wohnungseigentum, der Rat für notwendigen und gegen überflüssige Versicherung für Haus- und Grundbesitzer  im Mittelpunkt. Vertreter der Kommunen, darunter viele Bürgermeister,  werden zu kommunalpolitischen Fragen  Stellung nehmen.

Die Termine:

Sankt Augustin: Montag, 6. November, 19 Uhr, Aula des Missionspriesterseminars der Steyler-Missionare.

Niederkassel: Montag, 13. November, 19 Uhr, Hotel Clostermanns Hof.

Königswinter: Mittwoch, 15. November, 19 Uhr, Arbeitnehmer-Zentrum Königswinter.

Rheinbach: Donnerstag, 16. November, 19 Uhr, Ratssaal im Glasmuseum.

Hennef: Montag, 20. November, 19 Uhr, Meys Fabrik.

Siegburg: Mittwoch, 22. November, 19 Uhr, Stadtmuseum, Aula.

Wachtberg: Montag, 27. November, 19 Uhr, Hotel Dahl, Niederbachem.

Bornheim: Mittwoch, 29. November, 19 Uhr, Gaststätte Kaiserhalle.

Folgende Bürgermeister haben zugesagt: 
Klaus Schumacher (Sankt Augustin), Stephan Vehreschild (Niederkassel),  Stephan Raetz (Rheinbach), Klaus Pipke (Hennef), Renate Offergeld (Wachtberg), Wolfgang Henseler (Bornheim). Stellvertretende Bürgermeister kommen nach Königswinter, Sokratis Theodoridis, und Siegburg, Dr. Susanne Haase-Mühlbauer.

Die Polizei wird durch unterschiedliche Präventionsexperte vertreten: Kriminalhauptkommissar Jörg Seeger, Kommissariat Kriminalprävention/Opferschutz bei der Kreispolizeibehörde Siegburg, in Sankt Augustin und Siegburg, Kriminalhauptkommissar Michael Kröll, ebenfalls KPB Siegburg, in Niederkassel, Hermann-Josef Borjans, Bund Deutscher Kriminalbeamter, Sprecher Kriminalprävention und Opferschutz, in Königswinter, Rheinbach, Wachtberg, Bornheim, Kriminalhauptkommissar Guido Trepper, KPB Siegburg, in Hennef.

Für den Mitveranstalter, die BBBank, informiert Versicherungskaufmann Jürgen Westenfelder. Außerdem sind die Vertrauensanwälte von Haus & Grund Bonn/Rhein-Sieg vor Ort.

Eingeladen sind nicht nur die Mitglieder der Eigentümergemeinschaft, sondern auch alle an unserer Arbeit Interessiert. Wer sich an einem der Abende für eine Neuaufnahme entscheidet, spart die sonst übliche Aufnahmegebühr.

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HAUS & GRUND: VEREINSNACHRICHTEN

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Haus & Grund-Konvent: Gute Kooperation zwischen IHK und Haus & Grund – Wirtschaft kritisiert städtische Wirtschaftsförderung und Stadtverwaltung





Beiratsvorsitzender Stefan Raetz, IHK Hauptgeschäftsführer Dr. Hubertus Hille, Vorstandsvorsitzender Prof. Hans Rudolf Sangenstedt und H&G Geschäftsführer Markus Gelderblom. Foto: Bildagentur Knopp/Loutfi.

Dr. Hubertus Hille, Hauptgeschäftsführer der IHK Bonn/Rhein-Sieg war Gast im Haus & Grund-Konvent. Vorsitzender Bürgermeister Stefan Raetz begrüßte den Gast, der mit einem Kompliment die gute Kooperation zwischen IHK und H&G, vor allem in Fragen der Stadtentwicklung und Verkehrsinfrastruktur  lobte.

Kritisch wurde es bei der Vorstellung einer IHK-Umfrage in der Wirtschaft. Die Lagebewertung der Unternehmen enthält wenig Lob für die städtische Wirtschaftsförderung oder die Leistungsfähigkeit der Stadtverwaltung.  Im Gegensatz dazu steht der Rhein-Sieg-Kreis. Darüber dürfte sich Kreiswirtschaftsförderer Hermann Tengler gefreut haben, der dem H&G-Beirat angehört. H& G – Vorsitzender Prof. Hans Rudolf Sangenstedt forderte die Stadt Bonn auf, an der Beseitigung der Defizite zu arbeiten. Es sei typisch, dass es auf die Veröffentlichung der IHK-Borschüre bisher keine Antwort der Stadtverwaltung gegeben habe. Sangenstedt: „Ich habe kein Verständnis, wenn die Verwaltung diese Ergebnisse nur schlicht zur Kenntnis nimmt.“

Wie H & G sehen Hille und die Unternehmen Probleme durch die Reparatur zentraler Verkehrswege wie Tausendfüßler und Nordbrücke auf die Region zukommen. Auch der ÖPNV sei ein Stiefkind und aufgrund der oft mangelhaften interkommunalen Anbindung und die Parzellierung der Verkehrsverbünde  ausbaufähig. Bei den Gewerbeflächen sei der Kreis deutlich besser aufgestellt als die Stadt, der Wegzug bekannter Unternehmen ein großer Standortnachteil, der Zuzug neuer Unternehmen verbesserungsbedürftig. Fortschritte sieht Hille aber auch durch das „Neue Kanzleramt“ am Kanzlerplatz oder die Bahnhofsgestaltung. Einen Rückschritt attestierte er aber dem Viktoriakarree.  Zu den Entwicklungschancen zählt Dr. Hille das Thema Digitalisierung und den Cluster Cyber-Sicherheit. Zu Sorgen Anlass gebe der steigende Fachkräftemangel als Folge zunehmender Akademisierung der Jugend.

In der Diskussion wurden von Beirats- und Vorstandsmitgliedern verschiedene weitere Aspekte thematisiert. So ging es darum, die Zusammenarbeit zwischen Forschung und Wirtschaft zu stärken, das Image der Metropolregion Rheinland zu verbessern, die regionale Kooperation „wider das Kirchturmdenken“ weiter zu entwickeln und das  und die Unternehmen besser auf die Zusammenarbeit mit den Kommunalverwaltungen vorzubereiten. FF (Auszug aus einem Vermerk von Markus Gelderblom)
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Jamaika-Verhandlungen: Verkauf von Bundesanteilen könnten Standortnachteile für Bonn erbringen – Berlin/Bonn-Gesetz erodiert weiter.

Im H&G Konvent mit dem IHK-Hauptgeschäftsführer Dr. Hubertus Hille wurde auch die von der FDP-Spitze ausgelöste Diskussion angesprochen, die Bundesanteile der großen Bonner Unternehmen auf den Markt zu bringen. Als Nebenwirkungen könnte dies für Bonn negative Standortdiskussionen bringen. Dabei gehe darum, dass die großen Konzerne, Post, Deutsche Telekom, Postbank, ihre Konzernsitze in Bonn behielten und diese Frage nicht dem Kräftespiel des Marktes überlassen bleiben dürften. Auch für das zweite Regierungszentrum am Rhein will die IHK einen "Plan B". Das Berlin/Bonn-Gesetz erodiere weiter. Dem dürfe man nicht tatenlos zuschauen.
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HAUS & GRUND: KOMMUNAL / REGIONAL

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Haus & Grund im Wirtschaftsausschuss des Kreises: Hergarten fordert gute Bedingungen für den Wohnungsbau






Helmut Hergarten (4.v.r.) ist in Siegburg kein Unbekannter. Hier mit dem Vorstand von Haus & Grund Bonn/Rhein-Sieg bei einer Besichtigung in der Kreisstadt. Foto: Bildagentur Knopp/Loutfi

Vor dem Wirtschaftsausschuss des Rhein-Sieg-Kreises unterstrich der Hauptgeschäftsführer von Haus & Grund Bonn/Rhein-Sieg, Helmut Hergarten, die Notwendigkeit, mehr Wohnungen zu bauen. Das Wachstum in der Region halte an. Kreis und Kommunen müssten die Voraussetzungen dafür schaffen, damit private Investoren Wohnraum schaffen könnten.

Hergarten weiß aus seiner Erfahrung als Hauptgeschäftsführer von Hauseigentümern, die bereit seien, weitere Wohnungen zu errichten. Oftmals fehlte Planungsrecht. Auseinandersetzungen mit Initiativen dauerten zu lange. Auch die sonstige Infrastruktur müsse stimmen. Im General-Anzeiger (20. Oktober) wird Helmut Hergarten so zitiert: „Die Politik muss es aushalten können, wenn zehn Leute gegen eine Planung protestieren, weil sie gerne eine Wiese erhalten möchten.“

Widerspruch von Hergarten erntete der Vorsitzende des Mieterbundes, Bernhard von Grünberg, die ebenfalls vor dem Ausschuss sprechen konnte. Gerade private Investoren bauten nicht am Markt vorbei. Sie riskierten dann ihr Investment. Einen weiteren Widerspruch  gab es in Sachen Mietspiegel. Während von Grünberg einen Mietspiegel für das gesamte Kreisgebiet forderte, wies Hergarten dies als Angelegenheit der einzelnen Kommune zurück. Des Weiteren lehnte er Quoten für den Sozialen Wohnungsbau als politische Vorschrift ab. Damit kritisierte Hergarten erneut die Entscheidung des Bonner Stadtrates, der diese Quotierung per Mehrheitsbeschluss eingeführt hat. Sein Vertrauen gehöre dem Wohnungsmarkt, wird er im GA zitiert.

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HAUS & GRUND: STANDPUNKTE

Jamaika in Berlin: „Vielleicht eine Chance für Hauseigentümer und Vermieter“


Die Bemühungen der Jamaika-Fraktionen im Deutschen Bundestag um eine stabile Regierungskoalition hat der Vorsitzende von Haus & Grund Bonn/Rhein-Sieg, Prof. Hans Rudolf Sangenstedt, grundsätzlich begrüßt. Er hofft, so schrieb er im Editorial der aktuellen Ausgabe unseres Magazins, dass eine neue Regierung spätestens zum Jahresende steht und mehr Verständnis für die Lage der Haus- und Grundeigentümer aufbringt als die bisherige GroKo. Sangenstedt erhofft neuen Auftrieb und ein Ende des Mehltaus, der sich über  das Land ausgebreitet habe.

Sangenstedt kritisierte vor allem den früheren sozialdemokratischen Justizminister Heiko Maas. Er habe der Eigentümer- und Vermieterseite inhaltlich so feindselig gegenübergestanden wie kaum ein anderer Spitzenpolitiker. Lob gab es a Sangenstedts Feder dagegen für einen anderen Sozialdemokraten, den direkt gewählten Ulrich Kelber. Niemand könne ernsthaft abstreiten, dass er „in all den Jahren als Bonner Abgeordneter viel für die Stadt getan und auch einiges erreicht hat.“

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HAUS & GRUND: STANDPUNKTE

Im "Zugespitzt" geht diesmal die Angst um


Mit der Sicherheitslage hat sich Chefredakteur Werner P. D’hein in seiner Glosse "Zugespitzt" auseinandergesetzt. Dort heißt es in der aktuellen Ausgabe: "Täter fesselt Cafebesitzer"-Meldungen wie diese häufen sich in der Bonner Region. Gewaltkriminalität auf der Straße wird zur Land-Plage. "Ich traue mich nicht mehr" beginnen viele Sätze, vor allem weiblicher und älterer Mitbürger. Die Angst geht um an Rhein und Sieg. Es wird höchste Zeit für Kommunen und Politik, sich intensiv dieses Themas anzunehmen. Es beschäftigt die Menschen mehr als Festspielhäuser, Victoria-Karrees und Fahrradwege!

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HAUS & GRUND: STANDPUNKTE

Keine persönliche Diffamierung auf der Schauspielbühne


Das in vielen Medien bejubelte Schauspiel „Bonnopoly“ sieht H&G-Vorstandsmitglied Friedel Frechen eher als „Matschklamauk auf der Schauspielbühne“. Im Stand-Punkt von H&G aktuell, nimmt er bewusst eine pointierte kritische Position ein. Er spricht von „einer künstlerisch verfehlten, faktisch miserabel recherchierten Bearbeitung des WCCB-Betrugsskandals“. Theater sei nicht dazu da, um „Bürgerinitiativen ein Schreiforum zu bieten.“ Es sei nicht Aufgabe des Stadttheaters, kommunalpolitische Ereignisse „der eigenen Firma, der Stadt, der Eigentümerin von Oper und Schauspiel auf den Spielplan zu heben“ und „aktuelle und ehemalige Kolleginnen und Kollegen der Verwaltung in diffamierender Weise an den Pranger zu stellen und lächerlich zu machen“.

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HAUS & GRUND: PLANEN, BAUEN, POLITIK

Sondierungsgespräche zur Finanzpolitik auf richtigem Kurs: Entlastung schafft Spielräume für Investitionen in bestehende und neue Wohngebäude


Die bekannt gewordenen Eckpunkte einer möglichen Finanz- und Steuerpolitik von CDU/CSU, FDP und Bündnis 90/Die Grünen weisen nach Ansicht von Haus & Grund in die richtige Richtung. „Steuerentlastungen sind insbesondere für die privaten Haus- und Wohnungseigentümer wichtig, weil sie zu 90 Prozent Investitionen ausschließlich mit Eigenkapital finanzieren“, so Haus & Grund-Präsident Kai Warnecke.  

Mit Blick auf die Energiewende sei es wichtig, die Bedingungen für Investitionen in bestehende Wohngebäude zu verbessern. Neben Steuerentlastungen könne dabei auch eine steuerliche Förderung der energetischen Gebäudemodernisierung Impulse setzen. Dadurch würden Eigentümer erreicht, die nicht über hinreichende Eigenmittel verfügen und keine KfW-Kredite in Anspruch nehmen.

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