Newsletter Haus & Grund Bonn/Rhein-Sieg 06.10.2017

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HAUS & GRUND: JAHRESEMPFANG
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HAUS & GRUND: JAHRESEMPFANG

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Haus & Grund erwartet vom Deutschen Bundestag eigentümerfreundliche Politik - Prof. Sangenstedt nimmt Stellung zu kommunalen Themen – Ausstieg beim Mietspiegelverfahren



Vom neuen Deutschen Bundestag erwartet Haus & Grund Bonn/Rhein-Sieg eine eigentümer-freundliche Politik. Das erklärte der Vorsitzende, Prof. Hans Rudolf Sangenstedt beim Jahresempfang der Eigentümergemeinschaft. Sangenstedt erwähnte die Forderung nach Abschaffung des „untauglichen Instruments Mietpreisbremse“. Er fordert auch den Abbau von ständig gewachsenen Auflagen, die den Neubau und die Sanierung von Wohngebäuden verteuerten. In der bevorstehenden Regierungsbildung sieht Sangenstedt die Chance, die bisherige „allzu eigentümer-feindliche Politik“ der Großen Koalition zu beenden.

Sangenstedt nahm vor zahlreichen Gästen auch zu kommunalen Themen Stellung.

Erfreulich: Gestaltung des Bahnhofsumfelds hat begonnen

„Die Südüberbauung am Bahnhof ist verschwunden. Ich hätte nie gedacht, dass ich das noch erleben durfte“, sagte Sangenstedt. Er hofft, dass die Investoren es schaffen, im vorgegebenen Zeitrahmen der Stadt am Bahnhof ein neues, repräsentatives Gesicht zu geben.

Unerfreulich: Mietpreisspiegel – Ausstieg aus Verfahren

Die wohnungspolitisch überraschendste Nachricht war die Bekanntgabe, dass Haus & Grund Bonn/Rhein-Sieg aus dem bisherigen Prozess für den Mietspiegel aussteigen werde. Dabei übte der Verein Kritik an der Stadtverwaltung, aber auch am Mieterverein. Sie hätten die Zweifel des anerkannten und in Mietspiegelfragen deutschlandweit bekannten Haus & Grund-Gutachters trotz der erkennbaren wissenschaftlichen Qualität nicht ernst genommen. Trotz stark steigender Mieten beschließe der Rat einen Mietspiegel mit zurückgehenden Mieten, der meilenweit von der Marktentwicklung entfernt sei. Zweifel über die korrekte Erstellung wurde von Stadt und Mieterverein überhört.  Die Reaktion von Haus & Grund ist klar: „Bei einem Verfahren wie in diesem Jahr werden wir uns als Interessenvertreter der Haus & Grundeigentümer nicht mehr beteiligen. „Diese Erfahrung waren das Unerfreulichste in diesem Jahr.“

Kein Ruhmesblatt: Viktoriakarree

Die Entwicklung rund um das Viktoriakarre sei kein Ruhmesblatt. An der Bürgerwerkstatt hatte sich aus Haus & Grund beteiligt. Investor Signa war bereits vor dem Ende der Werkstatt ausgestiegen. Die vielen schönen Ideen seien nicht ökonomisierbar. Investoren, die die Konzepte bezahlen könnten, seien weit und breit nicht in Sicht. In seiner Rede forderte Sangenstedt den Oberbürgermeister auf, zwischen dem bisherigen Investor und anderen Beteiligten einen Kompromiss zu finden. Weitere Verzögerungen sollte sich die Stadt nicht leisten. Wann es an Franziskaner- und Stockenstraße losgehen könne, da wagte der H&G-Vorsitzende keine Zeitprognose.  

Kooperieren: Klassensprecher IHK

Die Zusammenarbeit der Bonner Wirtschaftsverbände soll nach dem Willen von Haus & Grund weiter intensiviert werden. Gemeinsam mit anderen Verbänden, z.B. Einzelhandelsverband, City-Marketing, Handwerkerorganisationen und der IHK habe man sich in zahlreiche planungs- und kommunalpolitische Fragen eingemischt. Sangenstedt bezeichnete die IHK als den größten Wirtschaftsverband. Er sei unter den kooperierenden Organisationen der "Klassensprecher". Erstmals war der neue IHK-Präsident Stefan Hagen auf dem H&G Jahresempfang.

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Beethoven 2020 soll nationales Ereignis mit internationaler Ausstrahlung werden – und dazu noch ganz schön politisch







Prominentes Trio. V.R.n.l: Vorsitzender Hans Rudolf Sangenstedt, Ludwig van Beethoven und Christian Lorenz, Foto: Bildagentur Knopp

Das dramaturgische Gesamtkonzept für Beethoven 2020 trug den Teilnehmern des Jahresempfangs von Haus & Grund Bonn/Rhein-Sieg Christian Lorenz vor. Der künstlerische Geschäftsführer der Beethoven Jubiläums GmbH skizzierte das Ziel der Stadt Bonn zum 250. Geburtstag Ludwig van Beethovens. Es soll ein nationales Ereignis mit internationaler Ausstrahlung werden. Und außerdem ganz schön politisch. Z.B. durch ein einzigartiges musikalisches Statement zum Pariser Klimaabkommen der Vereinten Nationen. Eine breite Beteiligung der Bevölkerung in Bonn und im Rhein-Sieg-Kreis ist ausdrücklich erwünscht. Start ins Bonner Beethovenjahr ist der ist am 16. Dezember 2019, Tauftag des Tonkünstlers, der in der Bonngasse geboren wurde, in einem Mansardenzimmer des Hinterhauses. Schirmherr wird Bundespräsident Franz-Walter Steinmeier.

Dabei wird sich das Festival nicht auf großartige Musikerlebnisse z.B. in der bis dahin – hoffentlich – neu restaurierten Beethovenhalle und an anderen Städten beschränken. Es geht um eine Rund-Um-Beschäftigung mit dem Komponisten, seiner Person, seinem Werk, seiner Zeit, seinem musikalischen Erbe und seinen politischen Botschaften. Der Beethovenpreis soll wieder vergeben werden, ein Beethoven Camp stattfinden, der Bonner Beethovenweg erneuert werden. Bürgerfest und Event im Sportpark Nord sind dabei schon beinah selbstverständliche Ereignisformate. Auch die Konfrontation mit zeitgenössischer und populärer Musik (Rock und Pop) ist vorgesehen.

Nicht selbstverständlich ist der Zyklus aller neun Symphonien durch international hochrangige Klangkörper. Die Beethovenfeste der letzten Jahre gingen damit sparsam um, vor allem mit der weltberühmten Neunten. Im Alten Plenarsaal soll sie erklingen, gespielt vom West-Eastern-Divan-Orchester unter Daniel Barenboim. Überhaupt soll die Neunte zu einem Schlüsselwerk des Jubiläums werden, mehrfach von verschiedenen Orchestern aufgeführt. Der Song of Joy ein Beitrag für die Auseinandersetzung mit Zukunftsfragen. Selten war es gelungen, Bonner Beethovenfeste mit einer Fidelio-Inszenierung in der Oper zu verbinden. Das wird 2020 anders. Fidelio wird in der Tradition der Rettungs- und Freiheitsopern neu inszeniert. Und unter dem Stichwort Aufführung von Leonore-Opern verbirgt sich noch etwas geheimnisvoll das Wort "Uraufführungen".

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Blick in die Gästeliste – Neuer IHK Präsident erstmals dabei



Der neue IHK Präsident Stefan Hagen (r.) mit Hauptgeschäftsführer Helmut Hergarten (M),
Foto: Bildagentur Knopp



Erstmals dabei war der neue Präsident der Industrie- und Handelskammer Bonn/Rhein-Sieg, Stefan Hagen. Er wurde von Geschäftsführer Prof. Stephan Wimmers begleitet.

 

Hausherr und Stadtdechant Wilfried Schumacher (l) mit Karina Kröber, Vorsitzende der
City-Marketing GmbH, Foto: Bildagentur Knopp




Der Hausherr des Bonner Münster-Careés Stadtdechant Wilfried Schumacher, zählte ebenso zu den Gästen, wie der Vertreter von Oberbürgermeister Ashok Sridharan, Bürgermeister Reinhard Limbach und der Vertreter von Landrat Sebastian Schuster, Kreiswirtschaftsförderer Hermann Tengler. Zahlreiche Kommunalpolitiker aus Bonn, dem Rhein-Sieg-Kreis, den Städten und Gemeinden aus der Nachbarschaft sowie den Bonner Stadtbezirken, darunter Bürgermeister und stellvertretende Bürgermeister waren der Einladung von Haus & Grund Bonn/Rhein-Sieg gefolgt. Gleiches gilt für die neugewählten CDU-Landtagsabgeordneten, Guido Deus und Christos Katzidis. Wegen des Hauptthemas stark vertreten war auch die "Beethovenfraktion" Bonns, darunter Marlies Schmidtmann, stv. Vorsitzende des Vereins Bürger für Beethoven e.V.  Den Mieterbund vertrat Bernhard von Grünberg, die Baugewerkeinnung Bonn/Rhein-Sieg Obermeister Karl-Reiner Meurer.

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Regierungswechsel NRW: Folgen für das Eigentum -
Haus & Grund Bonn/Rhein-Sieg und Friedrich-Naumann-Stiftung diskutieren


Eigentümerpolitik nach dem Regierungswechsel in NRW und der Bundestagswahl steht im Mittelpunkt einer öffentlichen politischen Informationsveranstaltung von Haus & Grund Bonn/Rhein-Sieg und der Friedrich-Naumann-Stiftung für die Freiheit. Der Sprecher der FDP-Fraktion für Landesentwicklung im NRW-Landtag, Jörn Freynick, stellt die neue Düsseldorfer Führung als "Bürgerliche Initiative für das Eigentum" vor. Die öffentliche Veranstaltung findet am Montag, 9. Oktober, 19 Uhr, in der Stadthalle Bad Godesberg statt. Nach dem Impulsvortrag wird diskutiert, teilen Prof. Dr. Hans Rudolf Sangenstedt, Vorsitzender von Haus & Grund, und Jan-Frederik Kremer, Regionalchef der Naumannstiftung in NRW mit. Neumitglieder, die an dem Abend in Haus & Grund Bonn/Rhein-Sieg eintreten, sparen die Aufnahmegebühr.

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