Newsletter Haus & Grund Bonn/Rhein-Sieg 30.06.2017

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INHALT

HAUS & GRUND: VEREINSNACHRICHTEN
HAUS & GRUND: KOMMUNALES/REGIONALES
HAUS & GRUND: RAT, TAT UND TIPPS
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HAUS & GRUND: VEREINSNACHRICHTEN

30 Jahre Geschäftsführung bei Haus & Grund - Mit Helmut Hergarten ist der Strukturwandel zum professionellen Dienstleister gelungen



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Der Hauptgeschäftsführer ist auch Organisationschef. Hier gibt er mit der Klingel das Startzeichen für den Haus- und Grund-Tag 2017.
Foto: Bildagentur Knopp/Loutfi.



Rechtsanwalt Helmut Hergarten feierte ein Berufsjubiläum bei Haus & Grund Bonn/Rhein-Sieg. Vorstandsvorsitzender Prof. Dr. Hans-Rudolf Sangenstedt dankte dem 65jährigen für seine engagierte und kompetente 30jährige Arbeit (1. Juli 1987 bis 1. Juli 2017) an der Spitze der Geschäftsstelle, zunächst als Geschäftsführer, seit 2011 als Hauptgeschäftsführer. „Mit Ihnen hat Haus & Grund einen langen Weg zu einem professionell agierenden, modernen Dienstleister für Wohnungseigentümer und Vermieter erfolgreich zurückgelegt.“ Der Jurist gehörte 20 Jahre lang als  CDU-Stadtverordneter zu den Gestaltern der Bonner Kommunalpolitik und führte von 1998 bis 2003 einen der mitgliederstärksten CDU-Kreisverbände Deutschlands. Landesweit ist Hergarten stv. Landesgeschäftsführer in Haus & Grund Nordrhein und Westfalen. Vor 1987 war er Bundesgeschäftsführer der Helfervereinigung für das Technische Hilfswerk Deutschlands.

In seiner Zeit an der Spitze der Haus & Grund-Geschäftsführung legte der Verein seit 1987 allein bei den Mitgliedern um fast 60 Prozent zu. Mit heute etwa 6400 Mitgliedern wuchs Haus & Grund zum zweitgrößten Verein Bonns. Über 200 der Mitglieder leben im Rhein-Sieg-Kreis. Helmut Hergarten: „Wohnungsbau ist Regionalpolitik. Die Menschen fragen nicht mehr nach Stadtgrenzen. Wir haben uns diesem Trend nicht entzogen und bieten unsere Leistungen auch im Kreis an.“ So wurde die Beratungsleistung in der 2006 von der Kölnstraße an den Bertha-von-Suttner-Platz verlegten Geschäftsstelle sowie in den Kanzleien von inzwischen elf Vertrauensanwälten im Rhein-Sieg-Kreis - stark ausgeweitet. Neben der klassischen Rechtsberatung kamen Beratungsdienste in Steuer-, Finanzierungs-, Versicherungs-, Bau- und Energiefragen hinzu. Noch nie war das Servicespektrum der größten regionalen Eigentümergemeinschaft so umfassend wie heute.

Nicht geändert hat sich der enge Wohnungsmarkt. Der anhaltende Wachstumsdruck auf die gesamte Region erhöht die Herausforderungen an Städte, Gemeinde und den Kreis. Haus & Grund fühlt sich als zuverlässiger Lotse für Wohnungseigentümer und damit auch für viele Vermieter. Wie der Hauptgeschäftsführer zum Dreißigsten betonte, werde Haus & Grund auch in Zukunft die stadt- und kreispolitische Diskussion befeuern: „Unser Ziel ist eine lebenswerte Region.“ Es läge im Interesse der H&G-Mitglieder, rechtzeitig auf Risiken und Fehlentwicklungen hinzuweisen, die den Status Bonns und des Rhein-Sieg-Kreis kurz- oder langfristig gefährden könnten.
Und Helmut Hergarten macht weiter. Er ist zwar 65, aber führt auch in Zukunft die Geschäftsstelle der Eigentümergemeinschaft.

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HAUS & GRUND: KOMMUNALES/REGIONALES

 

Abwassergebühren: Bonn gehört zu den teuersten Städten Deutschlands


Unter den 100 größten deutschen Städten gehört Bonn gemessen an den städtischen Abwassergebühren zu den Teuersten. Mit 705,71 Euro pro Jahr für eine vierköpfige Musterfamilie (180 m³ Frischwasser) liegt Bonn auf dem 91. Platz. Nur Bonns Partnerstadt Potsdam ist noch teurer. Das ergab eine bundesweite Untersuchung. Der vom Institut der deutschen Wirtschaft Köln im Auftrag von Haus & Grund Deutschland erstellte Städtevergleich ergab Unterschiede bis zu 650 Euro.

Die Untersuchung will Transparenz schaffen und zeigen, dass hohe Abwassergebühren kein Naturgesetz sind.

Mit Ludwigsburg, Heidelberg und Freiburg liegen die drei günstigsten Städte im Abwasserranking alle in Baden-Württemberg. Mit den Ausnahmen Bremerhaven und Saarbrücken liegen die zwanzig teuersten Abwassersysteme dagegen ausschließlich in ostdeutschen und nordrhein-westfälischen Städten.

Äußere Rahmenbedingungen, wie etwa die Dimensionierung der Kanäle, das Alter des Kanalnetzes, Hochwasserschutzmaßnahmen, die Infrastruktur für die Regenrückhaltung und Abwasserbeseitigung, der Einsatz neuer Technologien oder auch Veränderungen in der Bevölkerungsdichte, haben einen wesentlichen Anteil daran, wie hoch oder niedrig die Abwasserpreise in den Städten ausfallen. Allerdings sind die Strukturunterschiede allein keine ausreichende Erklärung für die enormen Preisdifferenzen. Die Studie will Diskussionen vor Ort anstoßen: Die Gründe für die hohen Kosten müssen analysiert und benannt werden. Es gebe Beispiele, wie sich Städte auch deutlich verbessern könnten. So lag Salzgitter im Ranking 2008 noch auf Platz 84, jetzt auf Platz 42. Die Kosten für die Musterfamilie sind damit im Jahr um rund 150 Euro gesunken – in Salzgitter.

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HAUS & GRUND: REGIONALES/KOMMUNALES

 

Brandschutz: 50 Bonner Hochhäuser werden regelmäßig überprüft - derzeit keine Verdachtsfälle - Prüfverfahren wird zwischen Feuerwehr und Bauaufsicht erörtert


Nach dem verheerenden Wohnhausbrand in London und der Räumung eines brandschutztechnisch offenbar nicht sicheren Hochhauses in Wuppertal weist die Stadt Bonn auf folgendes hin:

Die etwa 50 Hochhäuser in Bonn – darunter 20 Wohnhochhäuser – werden regelmäßig von der Feuerwehr unter Aspekten des Brandschutzes überprüft. Derzeit sind der Stadt keine konkreten Verdachtsfälle bekannt, dass für die Fassadendämmung brennbares Material wie bei dem Gebäude in London genutzt wurde.

Nach Einschätzung der Stadt besteht in Bonn – anders als in Großbritannien – kein flächendeckendes Problem mit Fassadendämmungen bei Hochhäusern. Dennoch nimmt die Stadt die Erkenntnisse aus London zum Anlass, um zwischen Bauaufsicht und Feuerwehr ein Vorgehen zu entwickeln, mit dem gegebenenfalls trotzdem vorhandene Einzelfälle identifiziert werden können.

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HAUS & GRUND: RAT, TAT UND TIPPS


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Blitzableiter für Wohnhäuser - Ab wann verpflichtend



 
Blitzinszenierung am Gewitterhimmel.
Foto: Pixabay

Sommerzeit, Gewitterzeit – und die Frage, ist ein Blitzableiter sinnvoll oder gar verpflichtend. Grundsätzlich gilt: Sommergewitter stellen grundsätzlich eine Brandgefahr dar. Die Zahl der Gewitter steigt. Blitzableiter sind für Einfamilienhäuser nicht verpflichtend, aber sinnvoll.

Blitzableiter-Pflicht besteht bei Häusern, die höher sind als 20 Meter. Auch exponierte Gebäude, hoch und freistehend, die den Blitz anziehen können, gehören dazu. Öffentliche Gebäude, in denen sich viele Menschen aufhalten müssen ebenso geschützt sein wie ältere Häuser, z.B. mit Holz- oder Strohdächern.

Hauseigentümern steht es frei, einen Blitzableiter zu installieren oder nachzurüsten. Dazu ist in der Regel der Elektriker zuständig. Den Rundumschutz erreicht man aber erst, wenn man einen inneren Blitzschutz installiert, Geräte, die vor Überspannung schützen und im Stromkreis installiert werden. Bei der steigenden Zahl stromabhängiger Geräte in Haushalten, ist dies sinnvoll. Aber auch solche Montagen sollten Spezialisten vorbehalten bleiben.

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