Newsletter Haus & Grund Bonn/Rhein-Sieg 16.05.2017

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INHALT

HAUS & GRUND: VEREINSNACHRICHTEN
HAUS & GRUND: KOMMUNAL / REGIONAL
HAUS & GRUND: RAT u. TAT, TIPPS, TERMINE
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HAUS & GRUND: VEREINSNACHRICHTEN

Standpunkt: NRW muss wieder an die Spitze – H&G begrüßt neue Landesführung


In einer Kommentierung zur Landtagswahl hat der Vorsitzende von Haus & Grund Bonn/Rhein-Sieg, Prof. Hans Rudolf Sangenstedt, die Notwendigkeit zu einem radikalen Politikwechsel unterstrichen. NRW brauche wieder eine richtige Landespolitik und einen Weg, der das größte Bundesland wieder an die Spitze führt, schreibt Sangenstedt im Editorial der Maiausgabe von Haus & Grund aktuell. Sangenstedt fordert mit den Worten des IHK-Hauptgeschäftsführer Hille mehr ökonomisch nachhaltiges Wachstum und eine Infrastrukturoffensive. Er erwartet die Auflösung der zeitlichen Blockaden in Planungsprozessen, die Abkehr von Regulierungen, die heute noch Wohnungsbau verhinderten und verteuerten. Beispielhaft erwähnte der Haus & Grund-Vorsitzende den Landesentwicklungsplan, der sich zur Bremse für Bebauungspläne der Kommunen auch in Bonn entwickelt habe. „Es gibt kaum noch Möglichkeiten, neue und größere Wohn- und Gewerbeflächen auszuweisen. Das kann nicht der Weg der Zukunft sein“

Der Vorsitzende der mit inzwischen über 6300 Mitgliedern größten regionalen Eigentümergemeinschaft verwies auf den Widerspruch, politisch Wohnungsnot zu bejammern, aber immer neue Marterwerkzeuge für Vermieter zu erfinden. In NRW müsse die Freude am privaten Wohnungsbau wieder geweckt werden. Das Land NRW sei mit der Anhebung der Grunderwerbssteuer selbst zum Beutelschneider geworden. Es belaste vor allem junge Familien. „Wir brauchen eine Landesregierung, die marktwirtschaftliche Prinzipien gelten lässt und Interessen der Eigentümer wieder ernster nimmt,“ formulierte Sangenstedt noch vor der Wahl. Jetzt ist die neue Landesführung gewählt.

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HAUS & GRUND: VEREINSNACHRICHTEN

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Haus & Grund sah die Metamorphose ostdeutscher Städte - "So baut Deutschland"



Mitglieder der Haus & Grund-Reisegruppe vor der Thomaskirche in Leipzig, wo der berühmte Thomanerchor konzertiert und Johann Sebastian Bach die meisten seiner Werke schuf. Foto: Frechen


30 Reisende machten sich auf den Weg, um den "Aufbau Ost" am Beispiel von Halle, Dessau, Bitterfeld und Leipzig zu besichtigen. Die Eindrücke der von Vorstandsmitglied Werner P. D'hein organisierten Fahrt („So baut Deutschland“) waren gewaltig. Die von der unfähigen DDR-Administration kaputtregierten Städte haben sich unumkehrbar positiv und zukunftsweisend gewandelt. Es gibt sie, die von Kanzler Helmut Kohl 1990 prophezeiten blühenden Landschaften, auch wenn das Erblühen mehr Zeit benötigte, als ungeduldige Zeitgenossen es von der Gesellschaft einforderten.

Halle und Leipzig zeigen sich großartig verändert, im öffentlichen wie im privaten Sektor. Leipzig ist - wieder - eine internationale Stadt mit großem Potential.  Wer Halle erlebt, kann die Leistungen des früheren Bonner Stadtdirektors Dr. Klaus Rauen als langjähriger Oberbürgermeister von Halle nicht hoch genug einschätzen. Das Bauhaus in Dessau zieht immer mehr  Menschen aus aller Welt zu Gropius & Co. Berührt hat auch die Metamorphose der früheren DDR-Giftschleuder Bitterfeld. Seenlandschaft statt Braunkohlelöcher, moderne Chemie statt Umweltdreck. 

Ausführliche Berichterstattung in der Juni-Ausgabe unseres Magazins haus & grund aktuell.
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Und wie baut Deutschland im nächsten Jahr: 2018 geht’s mit
Haus & Grund Bonn/Rhein-Sieg nach Görlitz/Bautzen/Dresden


Und im kommenden Jahr reist Haus & Grund Bonn/Rhein-Sieg noch tiefer in den Osten, an die polnische Grenze. Ziele der vom 9. Bis 13. Mai 2018 geplanten Fahrt sind Dresden, Bautzen, Görlitz und der Fürst-Pückler-Park in Bad Muskau. Die Fahrt wird noch ausgeschrieben.
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HAUS & GRUND: VEREINSNACHRICHTEN

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Bei Haus & Grund vor Ort in Bad Godesberg standen Planung und Finanzierung der energetischen Sanierung des Wohneigentums im Mittelpunkt






Haus & Grund vor Ort in Bad Godesberg: v.l. Mirko Feld (Leiter Filialdirektion Bad Godesberg, Sparkasse KölnBonn), H&G-Vorsitzender Prof. Hans-Rudolf Sangenstedt, Bezirksbürgermeisterin Simone Stein-Lücke, Celia Schütze von der Energieagentur Bonn, H&G-Vertrauensanwalt Carsten Ch. Dorsch, Hauptgeschäftsführer Helmut Hergarten, Knut Raddatz (Leiter des Sparkassen-Immobiliencenters Bonn). Fotos: Ibrahim Loutfi


 
Prof. Sangenstedt (l) und Helmut Hergarten
vor der Eröffnung der Veranstaltung








Intensiver Meinungsaustausch: Mirko Feld (Sparkasse Bad Godesberg) und Bezirksbürgermeisterin Stein-Lücke



Planung und Finanzierung energetischer Sanierungsmaßnahmen standen im Mittelpunkt unserer Haus & Grund vor Ort-Veranstaltung in der Stadthalle Bad Godesberg. Gut 50 Gäste wurden vom H & G-Vorsitzenden Prof. Hans Rudolf Sangenstedt begrüßt und hörten interessante Referate, auch zu Fragen des Mietrechtes, für das H&G-Vertrauensanwalt Carsten Ch. Dorsch gekommen war. Zur bezirkspolitischen Lage sprach Bezirksbürgermeisterin Simone Stein-Lücke. Auf Einzelthemen gehen wir später ein.

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HAUS & GRUND: VEREINSNACHRICHTEN

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Nach Bonner Muster: Präsident Kai Warnecke will mehr vor Ort sein



 
Dr. Kai Warnecke (vorne r.)
vor Ort. Links daneben: Parlamentarischer Staatssekretär Uli Kelber.

 
Im Hintergrund v.l.n.r.: H&G-Hauptgeschäftsführer Helmut Hergarten und der Vorstand des Mieterbundes Peter Kox und Bernhard „Felix“ von Grünberg.
Foto: Haus & Grund Bonn

 
Auf der Zentralverbandstagung hat der Präsident von Haus & Grund Deutschland, Dr. Kai Warnecke, angekündigt, künftig noch mehr „vor Ort“ sein zu wollen. Er will dies nach „Bonner Muster“ tun. Vor wenigen Wochen, so erwähnte er vor der Delegiertenversammlung, habe er bei Gesprächen und Besichtigungen in Bonn den Wert solcher direkten Kontakte mit den Basisinstitutionen erfahren. Ausdrücklich wies er auf die vorzügliche Vorbereitung hin, mit der in Bonn der Hauptgeschäftsführer von Haus & Grund Bonn/Rhein-Sieg, Helmut Hergarten, betraut war. Hergarten hatte auch einen Gesprächskontakt zum Bonner Mieterverein vermittelt. Dort waren die gemeinsamen Interessen beider Institutionen herausgearbeitet worden.

Neben Gesprächen hatte Warnecke auch die Projekte „Neuer Bundeskanzlerplatz“ (ehemaliges Bonn-Center), Auerberg-Carrée, Reuterpark und Tannenbusch besichtigt. Zustande gekommen war die Begegnung in der Bundesstadt durch eine gemeinsame Absprache mit dem Parlamentarischen Staatssekretär im Bundesjustizministerium, Ulrich Kelber.

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HAUS & GRUND: KOMMUNAL / REGIONAL

Wohnungsbau in der früheren Gallwitzkaserne –
Stadt stellt die Weichen


Der Stadtrat hat die Weichen für die künftige Entwicklung der früheren Gallwitzkaserne in Duisdorf gestellt: Er beschloss den  Bebauungsplan und änderte den Flächennutzungsplan.

Die Kölner Pandion AG hat das rund 76.000 Quadratmeter große Grundstück erworben. Bis Ende 2022 soll ein neues Wohnquartier mit fast 42.000 Quadratmetern Wohnfläche, rund 13.000 Quadratmetern Gewerbefläche sowie einer Kindertagesstätte entstehen. 30 Prozent der Wohnungen sollen als sozialer Wohnraum errichtet werden.

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HAUS & GRUND: RAT u. TAT, TIPPS, TERMINE

Grunderwerbssteuer sparen: Beim Erwerb einer Bestandsimmobilie bewegliches Zubehör im Kaufvertrag gesondert erfassen


Wer eine Bestandsimmobilie erwirbt, sollte darauf achten, dass nicht fest eingebautes Mobiliar gesondert mit angemessenen Kaufpreisen im Kaufvertrag erfasst ist. Bewegliches Zubehör, wie beispielsweise eine Einbauküche oder eine Sauna, ist rechtlich und steuerlich gesehen nämlich nicht Teil der Immobilie und unterliegt damit auch nicht der Grunderwerbsteuer. Darauf weist der Hauseigentümerverband Haus & Grund Deutschland hin.

Fantasiepreise für das Zubehör anzugeben, ist dabei nicht ratsam, so der Eigentümerverband. Das Finanzamt akzeptiert solche steuerfreien Extras in der Regel nur in Höhe von etwa 15 Prozent des gesamten Kaufpreises. Wird diese Grenze überschritten oder erscheinen die angesetzten Werte generell als unrealistisch, wird das Finanzamt einen entsprechenden Nachweis durch geeignete Belege verlangen.

Vor Abschluss eines entsprechenden grunderwerbsteuerlich optimierten Kaufvertrages empfiehlt sich die Rücksprache mit der finanzierenden Bank. Durch das Herausrechnen von Zubehör verliert die Kreditsicherheit, welche die Bank erhält, an Wert. Dadurch kann sich die Beleihungsgrenze verändern. Dies kann den Kredit insgesamt unter Umständen verteuern. Insbesondere in Bundesländern mit noch vergleichsweise geringem Grunderwerbsteuersatz kann es passieren, dass die Steuerersparnis durch eine Verteuerung der Finanzierung wieder aufgezehrt wird.

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